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Berlin: Heftiger Streit um Teilabriss - Aktivisten besetzen East Side Gallery

Die East Side Gallery ist eine der wichtigsten Berliner Touristen-Attraktionen. Denn sie ist das am längsten erhaltene Stück der Berliner Mauer. Ansonsten ist von der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze kaum noch etwas übrig. Nun tobt ein heftiger Streit, denn das Denkmal soll teilweise weichen.

Ein Investor will nämlich auf das Gelände ein modernes Hochhaus mit Luxuswohnungen bauen. Um Bürgerprotest zu umgehen, rückten Abrisskräne schon früh Morgens an und schlugen ein Loch in das Denkmal. Doch dann sammelten sich mehrere hundert Aktivisten.

"Hier wird ein gesamtdeutsches und weltweites kulturelles Erbe abgerissen. Das ist äußerst peinlich für diese Stadt. Ich schäme mich gerade, ein Berliner zu sein", so Robert Muschinski von einer Bürgerinitiative. Die East Side Gallery wurde erst vor wenigen Jahren - sogar aufwendig - saniert.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Streit, Abriss, Berliner Mauer
Quelle: www.zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2013 15:58 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -4
 
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Da trieft doch die Korruption aus allen Löchern! Jedes minderbemittelte Parlament würde ums Verrecken niemals solche Hochhäuser in der Lage genehmigen, schon gar nicht, wenn dadurch eines der wichtigsten Denkmäler der Stadt verloren ginge.

Wowi ist sicher im Alter gut versorgt. Der kann halb Berlin zerstören, das macht dem gar nichts. Und der Mehrheit der Berliner ist eh egal, was da passiert. Sie identifizieren sich nicht mit der Stadt. Hauptsache, am Monatsersten kommt die Staatsknete.
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01.03.2013 18:26 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Denkmäler sind schützenswürdig...wenn sie "Fortschritt und Erfolg" im Wege stehen, darf man sie vielleicht umsetzen, aber nicht abreißen.
Zumal hier, soweit wie ich gehört hab, durch ein Verfahren noch nicht ganz geklärt sein soll, ob das rechtens ist, schon vorab einiges eingerissen wird, spricht es doch eher für Korruption und das ist eine S21-Schweinerei...wir reissen es schon mal ein, dann gibts nachher auch kein Zurück...
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01.03.2013 21:34 Uhr von quade34
 
+0 | -3
 
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Diese Wand mit ihren Malereien war nur eine Sichtblende und kein Teil der Berliner Mauer. Erst nach dem Zusammenbruch der DDR-Diktatur wurden dort Malereien angebracht, die überhaupt keinen Bezug auf die Todesgrenze haben. Im Grunde haben sich dort Leute verewigen wollen, die sich vorher nicht getraut haben sich an die originale Mauer nur auf einen Meter zu nähern. Heuchlerische Touristenattraktion.

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