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EU-Beschluss: Jugendliche sollen eine Arbeitsplatzgarantie bekommen

Die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa ist derzeit eines der größten Probleme in der Wirtschaft. 5,7 Millionen Personen unter 25 waren 2012 in den 27 Mitgliedstaaten der EU arbeitslos.

Nun hat die EU beschlossen, allen Jugendlichen eine Garantie für einen Arbeitsplatz zu geben. Innerhalb von vier Monaten sind die Staaten verpflichtet, den jungen Leuten eine Arbeitsstelle anzubieten.

"Mit der Garantie haben junge Menschen eine wirkliche Chance auf eine bessere Zukunft", meint EU-Kommissionschef José Manuel Barroso. Ursula von der Leyen (CDU) fügt hinzu, dass in Deutschland die Firmen dringend Azubis suchen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Jugendliche, Arbeitslosigkeit, Beschluss
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2013 17:07 Uhr von no_trespassing
 
+31 | -4
 
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Tja, aber welche Arbeit? Ich hab eher den Eindruck, hier wird die nächste Luftblase generiert. Wenn Arbeit da wäre, dann wären die Jugendlichen längst im Job. So aber ist davon auszugehen, dass die EU Alibi-Jobs ohne Produktivität schafft, die Löhne per Kredit und Fiat Money zahlt und die Nordländer sollen den entstandenen Saldo dann ausgleichen.

Sprich: Das wird die nächste gigantische Umverteilung. Es ist wie in Griechenland, wo horrende Löhne ohne Produktivität gezahlt werden.
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28.02.2013 17:17 Uhr von quade34
 
+24 | -1
 
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Man muß nur alle über 40 in Rente schicken.
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28.02.2013 19:14 Uhr von werner.sc
 
+1 | -0
 
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Alle Jugendlichen sollen ein ANGEBOT für einen Job erhalten.
Wenn dem Jugendlichen das Angebot nicht gefällt, weil Lohn zu niedrig oder nicht passende Arbeit, kann er ja ablehnen. Aber er hat ein Angebot erhalten und damit hat der Staat sein soll erfüllt.

Also ein EU-Beschluss der mal wieder sinnlos ist.
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28.02.2013 19:17 Uhr von kaysho
 
+6 | -0
 
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Diese Jugendarbeitslosigkeit betrifft hauptsächlich junge Leute in Spanien und Griechenland, die nach ihrer Ausbildung und selbst nach dem Studium keine Arbeit finden.

Wie soll ich diese Arbeitsplatz-Garantie also verstehen... dass die jungen Leute in "irgendeinen" Job gesteckt werden, sagen wir mal ein ausgebildeter Informatiker muss als z.b. Lagerist arbeiten? Oder werden dann entsprechende Jobs plötzlich irgendwoher gezaubert? Denn wenn Arbeit für diese jungen Leute vorhanden wäre, dann bestünde doch das Problem der Massenarbeitslosigkeit in manchen EU-Ländern gar nicht erst?

Viele Unternehmen schließen in diesen Problemländern. Aber plötzlich werden irgendwie künstlich Arbeitsplätze erzeugt. Ich bin gespannt! Nicht dass da noch eine größere Welle an Leih-/Billiglöhnerei geschaffen wird.

[ nachträglich editiert von kaysho ]
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28.02.2013 19:19 Uhr von Phyra
 
+1 | -1
 
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oh je, die armen firmen die jetzt jugendliche anstellen muessen, die schon mehr als 100 vorstrafen angesammelt haben.
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28.02.2013 19:22 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -0
 
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"Auch du kannst Flaschen sammeln über eine Leiharbeitsfirma, bei der du nur ein Drittel des Flaschenpfandes abgeben musst, du musst nur Motivation und Bereitschaft zum Flaschensammeln zeigen und solltest nicht zu egoistisch sein" ^^

Wie soll das funktionieren, wo in diesen Ländern immer mehr Firmen dicht machen. Vieleicht sollte man das Geld nicht in die Banken investieren, sondern in Arbeit lol
Wenn die Leute kein Geld haben um sich die Arbeit von anderen zu kaufen, wer soll denn da noch Arbeit anbieten, die sich keiner kauft, meine jetzt das Endprodukt.

Sieht eigentlich so aus, als ob das Kartenhaus zusammenbricht, da helfen auch diese Regeln nichts, die sind doch in der Realität "so" gar nicht umsetzbar.
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28.02.2013 19:26 Uhr von ROBKAYE
 
+5 | -1
 
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Wie war das noch damals? "Arbeit macht frei" ? Die Bevormundung seitens der EUDSSR nimmt immer mehr diktatorische Züge an..
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28.02.2013 21:54 Uhr von generalviper
 
+3 | -1
 
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In der DDR gab es auch keine Arbeitslosigkeit, dafür war jede Stelle doppelt besetzt ^^

Ein Anfang gegen Arbeitslosigkeit wäre schonmal, wenn man anfangen würde:

- Rentenalter auf 60 herunter
Wer jetzt schreit, dafür ist kein Geld da: Es macht keinen Unterschied ob ich einen arbeitslosen 20 Jährigen bezahle, oder einen Renter....

- 35 Stunden Woche, mit absoluten Verbot von Überstunden
Ich kenne Firmen, in denen teilweise 60 Stunden die Woche gearbeitet wird. Dafür müssen allerdings die Lohnnebenkosten runter, was allerdings durch die steigende Anzahl der Arbeitnehmer wieder abgefangen würde...

- Abschaffung dieser elendigen "Gewinnmaximierung"
Es kann nicht sein, dass trotz Milliarden Gewinne Arbeitsplätze abgebaut oder noch schlimmer, in eigens gegründete Leiharbeitsfirmen ausgelagert werden, und dies nur, damit die armen Aktionäre bloss genug Dividende bekommen.

Zu guter letzt müssen wir den jungen Menschen in Europa wieder eine vernünftige Bildungsmöglichkeit geben, damit wir in Forschung und Entwicklung nicht irgendwann komplett hinter China herhinken.
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28.02.2013 22:03 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Unbezahlte Praktika zu verbieten bzw. dafür eine Mindestvergütung festzusetzen, hätte wesentlich mehr gebracht.
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28.02.2013 23:01 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+0 | -0
 
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OOOOOHHH GOTTT!

Ohne Mittelstand sollen nun also alle Jugendliche in Prekäre Arbeitsverhältnisse vermittelt werden?
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28.02.2013 23:07 Uhr von Klugbeutel
 
+2 | -0
 
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Wie soll denn das gehen? Mit einer Planwirtschaft?
Also es wird langsam ganz deutlich, dass diese EU-Scheiße nach dem Vorbild der UdSSR aufgebaut wird.
Zentrale Regierung durch Politiker die nicht gewählt werden, zwangsmäßige denazionalisierung der Einzelstaaten...
Also die Parallelen sind absolut offensichtlich.
- und damit ist das alles von Vorne herein zum Scheitern verurteilt...
Aus Jugoslavien und der UdSSR hätten die Politiker doch eigentlich lernen sollen, aber die sind offensichtlich gegen das Lernen aus der Geschichte resistent...
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28.02.2013 23:33 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
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@generalviper
an sich ganz gut, leider kann man nur bei berufen mit geringer qualifikation die arbeitszeit runterschrauben, berufe von hoeherqualifizierten, z.b. in der forschung, sind dermaßen spezialisiert, dass es unfug waere 2 leute fuer die gleiche position ein zu arbeiten, da sonst ein erheblicher zeitlicher aufwand zur informierung der anderen, zusaetzlichen mitarbeiter betrieben werden muesste.
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01.03.2013 11:29 Uhr von sv3nni
 
+2 | -0
 
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jo die bekommen nen platz im arbeitsamt um die zu verwalten die noch kein job haben

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