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Rostock: Forscher entdecken neue Methode zur Wasserstoffgewinnung

Forschern aus Rostock und Italien ist es gelungen, ein neues Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff zu entwickeln. Sie haben ein Verfahren entwickelt, welches es ermöglicht, Wasserstoff aus Methanol mithilfe eines Katalysators zu gewinnen.

Somit muss Wasserstoff nicht mehr zwischengelagert werden und kann direkt am benötigten Ort erzeugt werden. Eigentlich waren bisher Temperaturen von bis zu 200 Grad für diese Methode nötig.

Allerdings hat das Forscher-Team eine Methode entwickelt, welche die Herstellung von Wasserstoff schon bei Temperaturen zwischen 65 und 95 Grad Celsius ermöglicht. Zudem entsteht nur ein sehr geringer Anteil von Kohlenmonoxid bei der Erzeugung.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Rostock, Methode, Katalysator, Wasserstoffgewinnung
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2013 14:47 Uhr von Katerle
 
+13 | -1
 
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es gibt hoffnung
eine news mit niveau :)
mach weiter so ;)
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28.02.2013 15:03 Uhr von Jaecko
 
+8 | -0
 
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Ideal. Die Temperaturen lassen sich dann auch per Solar problemlos erzeugen, ohne den eigentlich relativ ineffizienten Weg der Solarzellen.
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28.02.2013 15:18 Uhr von gugge01
 
+4 | -1
 
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Katalytische Nanostrukturen!!

Spannende Sache, da ist eine Menge Potenzial drinnen.

Ich finde es sehr Spannen was passieren wird wenn man Palladium in Nanokohlenstoff Röhrchen ein bringt diese mit Deuterium Flutet und dann einen Hochspannungsimpuls durchjagt!


Das Ergebnis ist sicher interessanter als wenn man nur Nanoschichten aus Nickel und Aluminium mittels Plasma zündet.


[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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28.02.2013 17:10 Uhr von thrawni
 
+1 | -1
 
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was denkst du dann passiert da gugge01?
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28.02.2013 17:30 Uhr von Phillsen
 
+0 | -0
 
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Öhm, naja prinzipiell find ich das ja schonmal gut beim Flüssigen Sprit zu bleiben, aber Kohlenmonoxid ist hochgiftig für uns Menschen.
Wie lösen die das? Reagiert das etwa Freiwillig zu Kohlendioxid?
Ist hier n Chemiker, der da mal Licht reinbringen könnte?
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28.02.2013 21:16 Uhr von Tuvok_
 
+0 | -0
 
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@thrawni
Deuterium, Nano Kohlenstoffröhren und Palladium klingt nach dem alten Märchen der Kalten Fusion...
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01.03.2013 02:46 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -0
 
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Interessantes Thema, aber äußerst schlecht formuliert!

Wasserstoff kann man nicht herstellen oder erzeugen, sondern nur gewinnen.

Wenn nun ein Katalysator aus Methanol (CH3OH) 2x Wasserstoff (H2) abkoppelt, verbleibt Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O), welche sich zu Kohlenmonoxid (CO) verbinden.
Also: CH3OH + Katalysator + Wärmeenergie => 2H2 + CO

Ist zwar ganz nett, aber was macht man mit dem Kohlenmonoxid?
Und woher nimmt man die Energie zur Erwärmung?

Das Hauptproblem ist aber:
Woher kommt das Methanol?

Denn Methanol wird (laut Wiki) vornehmlich durch die Methanolsynthese von CO und 2H2
Also CO + 2H2 + Druckenergie => CH3OH

Belege:
"Die Methanolherstellung ist ein großtechnisches Verfahren, das in mehreren Varianten zur Herstellung von Methanol aus Synthesegas durchgeführt wird."
Quelle: http://de.wikipedia.org/...

"Am häufigsten werden Synthesegase verwendet:
1. in der Methanolsynthese
CO + 2H2 -> CH3OH"
Quelle: http://de.wikipedia.org/...

Wenn das wirklich der Fall sein sollte, erzeugt man erst aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff das Methanol, um es dann hinterher wieder in Kohlenmonoxid und Wasserstoff zu zerlegen.
Seeeeehr sinnvoll ....
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01.03.2013 08:01 Uhr von gugge01
 
+0 | -0
 
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@ Tuvok

Nun ja, aber heißt es nicht in den alten Märchen dass der böse Zauberer mit Nickelsalzen und Schweren Wasser sein gottloses Blendwerk verrichtet?

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