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Codefragmente aus dem Jahr 2005 - Stuxnet älter als vermutet

Mitarbeiter des Computer-Sicherheitsunternehmens Symantec haben eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Die Entwicklung des Stuxnet Computer-Virus muss schon im Jahre 2005 gestartet worden sein. Man hat Code-Fragmente aus diesem Jahr im Schadprogramm entdeckt.

Ursprünglich war man davon aus gegangen, dass die Entwicklung des Stuxnet erst 2007 begonnen wurde. Der Anstoß für die Entwicklung soll von Präsident Bush im Jahre 2006 gegeben worden sein.

Der Wurm war gezielt auf Computer mit einem Steuerungsprogramm von Siemens ausgelegt. Gestört wurde die Kontrolle von Zentrifugen für die Urananreicherung. Die Version aus dem Jahre 2005 war den Entwicklern offenbar nicht zerstörerisch genug, weswegen sie zu Stuxnet 1.0 weiter entwickelt wurde.


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WebReporter: Timo85
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Jahr, Entwicklung, Stuxnet, Symantec
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2013 17:57 Uhr von Pils28
 
+3 | -3
 
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So einen Virus in Umlauf zu bringen ist und bleibt dennoch ein Kriegsverbrechen und sollte entsprechend geahndet und angesehen werden.
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27.02.2013 18:36 Uhr von sakati84
 
+2 | -1
 
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@Pils28
sicher ein Verbrechen - aber ganz sicher KEIN Kriegsverbrechen. Wenn du nicht weißt was ein Kriegsverbrechen ist, dann verwende den Begriff doch einfach nicht...
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27.02.2013 20:06 Uhr von sakati84
 
+2 | -0
 
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@Terrorstorm
hätte, könnte, sollte *gähn* Stuxnet hat aber nun mal keinem Menschen größeren Schaden angetan sondern das iranische Atomprogramm verlangsamt. Das der Virus theoretisch auch etwas schlimmeres hätte tun können trifft auf jeden Virus zu. Des wegen kommt aber auch nicht gleich jeder 13 jährige Virusprogrammierer in die Todeszelle...
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28.02.2013 01:06 Uhr von Pils28
 
+0 | -1
 
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@Sakati84: Steht der Stuxnet in einem kriegerischen Zusammenhang? Ich denke, ja. Es wird damit auf die Zerstörung von Infrastruktur gezielt. Damit ist es meiner Meinung nach ein kriegerischer Akt. Verstößt Stuxnet gegen das Völkerrecht? Ich denke ebenfalls, ja. Es besitzt keiner der vorgeschriebenen Schutzmechnismen, die bei einem kriegerischen Akt vorgeschrieben sind. Es schützt keine zivilen oder medizinischen Einrichtungen und verbreitet sich im pandemisch ohne Selektion und mit viel Zerstörungspotential und gefährdet damit auch Unbeteiligte.
Damit wären beide Kriterien für ein Kriegsverbrechen erfüllt. In meiner Laienmeinung z.B. Aber schön, dass du deine Antwort so ausgiebig begründet hast.

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