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Armutskonferenz will Zensur von "sozialen Unwörtern" wie "arbeitslos"

Die Nationale Armutskonferenz hat eine "Liste der sozialen Unwörter" veröffentlicht, die sie aus dem Sprachgebrauch streichen möchte.

Zensiert gehören ihrer Meinung nach Begriffe wie "alleinerziehend" oder "arbeitslos", die sie für diskriminierend hält.

Statt "arbeitslos" solle man in Zukunft "erwerbslos" sagen, denn: "Es sollte erwerbslos heißen, weil es viele Arbeitsformen gibt, die kein Einkommen sichern."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zensur, Arbeitslosigkeit, Unwort, Nationale Armutskonferenz
Quelle: www.faz.net

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2013 12:43 Uhr von Val_Entreri
 
+51 | -6
 
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Wie wäre es denn mit Zensur von unfreiwillig komischen Bezeichnungen wie "Armutskonferenz" ?Ist fast genauso gelungen wie der "Missbrauchsbeauftragte" der Bundesregierung :D

Mal im Ernst: Haben die echt nichts Besseres zu tun ?
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27.02.2013 12:51 Uhr von Jaecko
 
+21 | -1
 
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"Es sollte erwerbslos heißen, weil es viele Arbeitsformen gibt, die kein Einkommen sichern."

Schön und gut. Nur wenn jemand tatsächlich keine "Arbeitsform" hat, ist und bleibt derjenige trotzdem "arbeitslos" und nicht nur "erwerbslos"
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27.02.2013 13:40 Uhr von Joeiiii
 
+8 | -1
 
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Gute Idee! Echt! Der Staat hat keine Schulden mehr, Griechenland, Italien, Belgien, Spanien und Portugal sind auch gerettet, alle anderen Probleme sind ebenfalls beseitigt... da kann man sich, beflügelt von den vorherigen Erfolgen, schon mal an eine Wichtigkeit wie "die Zensur von sozialen Unwörtern" machen.

Falls jemand Sarkasmus entdeckt, kann er diesen gerne auch zensieren. Ist ja in letzter Zeit üblich.
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27.02.2013 14:10 Uhr von Rychveldir
 
+9 | -3
 
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Toll, dann passiert das Selbe wie in Amerika mit Nigger

Nigger politisch unkorrekt -> Black
Black politisch unkorrekt -> Colored
Colored politisch unkorrekt -> Afroamerican
Afroamerican politisch unkorrekt -> African American

Da stehen wir heute und solange das Grundproblem nicht geloest ist, wird sich ein Wort nach dem anderen abnuetzen und das Minenfeld politisch unkorrekter Ausdruecke immer groesser.
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27.02.2013 14:34 Uhr von kr3
 
+7 | -2
 
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Genau. Armutskonferenz muss genauso umbenannt werden. Wie wärs mit Behämmerten-Sitzung?
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27.02.2013 15:04 Uhr von kr3
 
+2 | -1
 
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Das sind aber Wörter für völlig andere Dinge.
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27.02.2013 15:44 Uhr von DerMaus
 
+7 | -2
 
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Wenn man ein neues Wort dafür einsetzt dauert es höchstens 10 Jahre und die Wahrnehmung des neuen Wortes ist exakt die selbe wie die des alten Wortes.

Beispiel im Kleinen: Wenn mein Nachbar ein totales Arschloch wäre und ich den vor meiner Familie immer nur "den freundlichen" nenne, dann wird über kurz oder lang innerhalb der Familie der Begriff "ein freundlicher" generell mit "Arschloch" gleichgesetzt.
"Mein Chef war heut wieder ´der freundliche´."
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27.02.2013 17:08 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Das gefällt mir.
Ein Selbständiger der 350 Stunden den Monat arbeitet und gerade investiert - ist also erwerbslos. Auch dann wenn er sich vor Aufträgen nicht mehr retten kann - und daher investiert.
Es ist kein Problem, jeden Monat Geld zum Leben zu haben - aber finanztechnisch - wegen laufender Abschreibungen - ein Minus zu haben. Man ist dann also erwerbslos.
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27.02.2013 18:47 Uhr von Sonny61
 
+1 | -1
 
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arbeitslos = Burne out Prophylaxe
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27.02.2013 19:14 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
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seitdem sich jeder vollidiot ohne probleme fortpflanzen kann nimmt die kollektive dummheit echt erschreckende ausmaße an :(
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27.02.2013 19:17 Uhr von blaupunkt123
 
+0 | -0
 
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Irgendwie ist es bald nicht mehr schön in Deutschland zu leben...

Neben der Frauenbewegung 3.0 und der Sexiusmus Debatte gibt es jetzt auch noch Zensur von allen bösen Wörtern ?

Was ist bald nicht mehr diskriminierend ?

Heißen wir dann auch bald alle gleich, weil ja heute auch schon einige Namen diskriminierend sind ?

Was ist bitte an alleinerziehend diskriminierend ?
Wie nennt man es den dann ?
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27.02.2013 19:20 Uhr von Borgir
 
+2 | -1
 
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Genau. Das Volk soll nicht mehr damit konfrontiert werden, wie groß die Scheiße ist, welche von Regierungen und Konzernen zum Wohl der oberen Zehntausend verzapft wird. Das ist keine Zensur, das ist Staat, nicht mehr, nicht weniger.
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27.02.2013 19:32 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
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wörter wie "arbeitslosigkeit" zu zensieren ist ja auch viel einfacher, als die ursachen selbiger zu bekämpfen.
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27.02.2013 19:32 Uhr von aktiencrack2009
 
+1 | -1
 
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Ok dann halt nur noch Assi
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27.02.2013 19:43 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -1
 
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Aus dem selben Grund sollte man Armutskonferenz als Begriff verbieten.
Ich gehe nämlich mal davon aus, dass all diejenigen, die da am Tisch setzen 8000 EUR brutto und mehr im Monat kassieren.
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27.02.2013 19:52 Uhr von kaysho
 
+0 | -0
 
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Ich sehe an den Begriffen keine Diskriminierung. Sie bezeichnen doch nur die Sachlagen wie sie sind. Als ob die Betroffenen keine anderen Sorgen hätten als das.

Hoffentlich haben sie auch den wirklich dringenden Problemen der Armen 5 Minuten Zeit bei der Konferenz gewidmet.^^

Ein Armutszeugnis für die Armutskonferenz. So ein bullshit.

[ nachträglich editiert von kaysho ]
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27.02.2013 20:38 Uhr von D_C
 
+1 | -0
 
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Diese "Arnutskonferenz" ist wirklich armselig.
Statt Vorschläge zu unterbreiten, wie man der Armut begegnen kann, werden wiedermal nur die althergebrachten Worthülsen ausgetauscht.
Hauptsache man hat "was" gemacht. Was dieses "was" allerdings ist, wissen diese "Experten" wohl selbst nicht.

Es scheint als ob man auf dieser Konferenz arm an Intelligenz ist.


Btw.
@Jauchegrube

Du solltest weniger an deinen Abgasen rumschnüffeln, dann kommt auch nichts verwirrend dummes mehr aus deinem Kopf.

Immer dieselben Trolle, die ihren unqualifizierten Senf abgeben.......
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27.02.2013 21:11 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -1
 
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"Es sollte erwerbslos heißen, weil es viele Arbeitsformen gibt, die kein Einkommen sichern."

Dat stimmt...und Leute die keine "Arbeit" haben gibt es gar nicht....die würden daheim im Müll versinken, weil sie alles liegen lassen lol
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27.02.2013 22:08 Uhr von Oemit
 
+0 | -0
 
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Leute, deren Arbeit, Erwerb, Zeitvertreib oder Beschäftigungstherapie es ist, sich über solche Dinge Gedanken zu machen, sollten die ersten sein, die in den Genuss der Bedeutung dieser Worte kommen. Das wäre für die Gesellschaft garantiert billiger, als deren Honorar als "Experten" und den Rest könnte man an die verteilen, die unter der Bedeutung dieser Worte leiden und denen es wahrscheinlich relativ egal ist, ob es nun arbeitslos oder erwerbslos heißt, weil diese Personen eher andere Probleme haben, als die Bezeichnung und sich dadurch auch nichts ändert.

Wobei es natürlich nur konsequent ist. Wir machen schließlich auch keine Schulden, sondern haben Defizite, wir ziehen nicht in Kriege, sondern in bewaffnete Konflikte. Warum nicht auch noch die Arbeitslosen umbenennen, sodass wir keine mehr haben. Neee, klassischer Fall von was nach Scheiße stinkt, soll man auch Scheiße nennen.
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27.02.2013 22:44 Uhr von LucasXXL
 
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statt "arbeitslos" wäre besser "lebt auf Kosten Anderer"
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27.02.2013 22:51 Uhr von D_C
 
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@LucasXXL

Du solltest ebenfalls weniger an Jauches Grube schnüffeln.
Dämlicher Troll!
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27.02.2013 23:06 Uhr von LucasXXL
 
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@ D_C wer hier wohl der Troll ist? Fühlst du dich etwa angesprochen?
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27.02.2013 23:38 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Erinnert mich an das Programm von Volker Pispers, da gings auch um unworte. Dumm => bildungsferne Schichten und sowas. Im grunde nur schöner formuliert dass die geistige Unterschicht das als positiver empfindet obwohl es das gleiche bedeutet.
Als ob wir keine anderen Probleme hätten als uns mit Wörtern zu beschäftigen. Menschen werden ausgebeutet und könne vom Lohn einer 40h Woche kaum leben oder müssen sogar aufstocken, immer stärkere Kriminalität besonders aus bestimmten Schichten und die Politik schaut zu während das Volk immer weiter drangsaliert wird.
Und man schlägt sich mit Begrifflichkeiten rum. Geistige Armut da oben...
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28.02.2013 09:37 Uhr von D_C
 
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@LucasXXL

Du bist der Troll!

http://de.wikipedia.org/...(Netzkultur)

Ausserdem muß man sich nicht angesprochen fühlen, nur weil man erkennt das da wiedermal nur was fürs "optische" getan wird, nicht aber am eigentlichen Problem gearbeitet wird.

Aber da du ja eh zu fast jedem Thema deine "15-Stunden am Tag arbeiten" & "ich füttere andere durch"-Totschlagargumente auspackst, sonst aber nichts stichhaltiges anführen kannst, darfst du dich gerne dieser trollenden "Armutskonferenz" anschließen.
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28.02.2013 09:59 Uhr von dajus
 
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Arbeitslos= Staatlich subventionierte Reservearbeitskraft
Aufstocker= Arbeitgeberfreundlich bezuschusste Arbeitskraft
Roma und Sinti= Individuell organisierte Facharbeiter mit Eigentumstoleranten Spezialausbidungen

usw,usw....

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