27.02.13 08:30 Uhr
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Jagd als Alternative zur Massentierhaltung?

Fleisch aus dunklen Kanälen in Fertigprodukten, dazu noch die Auswüchse der Massentierhaltung: Ist die Jagd eine unbedenkliche Alternative?

Für Jäger ist die Sache klar. Noch artgerechter als in der freien Wildbahn können Tiere nicht leben und ein unerwarteter Schuss ist besser als der Schlachthof.

Außerdem müsse die Wildpopulation ohnehin reguliert werden. Tierschützer bestreiten das und berichten von qualvoll verendenden Tieren bei schlechten Treffern und der Massenzucht von Wildvögeln nur zu Jagdzwecken. Zwei Weltbilder prallen in Gesprächen mit ORF.at aufeinander.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Jagd, Alternative, Tierschützer, Massentierhaltung
Quelle: orf.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2013 08:47 Uhr von architeutes
 
+17 | -0
 
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Totaler Blödsinn ,es gibt in Deutschland +- 80.000.000. Menschen ,die durch Jagd mit Fleisch versorgen ?? Utopie .
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27.02.2013 08:49 Uhr von shadow#
 
+11 | -1
 
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Haben diese Idioten getrunken?
Haben die auch nur die geringste Vorstellung von der Menge an Fleisch, die tagtäglich konsumiert wird?
Dieses "Argument" für die Jagd ist kompletter Unsinn!
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27.02.2013 09:00 Uhr von joseph1
 
+5 | -4
 
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zurück zu den wurzeln es wird eh zuviel fleisch vertilgt und ihr wundert euch das pferdefleisch in den herd reitet und keiner bekommt etwas mit
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27.02.2013 09:27 Uhr von Podeda
 
+5 | -5
 
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Am Wochendende geh ich auch immer zur Jagd. Das hat auch was mit Vögeln zu tun!
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27.02.2013 09:37 Uhr von FritzFold
 
+8 | -1
 
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Ihr bennent das Problem doch selber: TÄGLICHE Menge an Fleisch.

Ich kaufe sehr gerne beim Jäger in der Nachbarstadt, klar ist es teuer aber dafür auch nur 2-3 mal die Woche Fleisch und schon passt es wieder.
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27.02.2013 10:17 Uhr von quade34
 
+2 | -4
 
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Jawohl, alle Viecher aus den Ställen in die Wälder und auf die Felder. Nach drei Wochen ist alles kahl gefressen und zugeschissen.
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27.02.2013 10:20 Uhr von tulex
 
+5 | -0
 
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Ich bin der Meinung wenn jeder für sein Fleisch selber Jagen müsste, hätten wir 90% Vegetarier, mich eingeschlossen. Dabei esse ich gerne Fleisch.

Viele Kinder (und manche Erwachsene) heutzutage haben doch garkeinen Bezug mehr zu den Lebensmitteln, die sie konsumieren. Die kennen Schweine nur als handtellergroße panierte Schnitzel oder scheibchenweise. Haben seltenst ein Gemüsefeld gesehen.

Aber die Frage nach der Moral stellt sich bei den Meisten gar nicht. Hauptsache billig und bequem. Wieso sollte man sich auch damit befassen?
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27.02.2013 10:21 Uhr von blade31
 
+4 | -0
 
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und wenn es in einem Gebiet keine Tiere mehr gibt ziehen wir wie Nomaden weiter...
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27.02.2013 10:27 Uhr von architeutes
 
+3 | -0
 
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@FritzFold
Ja natürlich ,hin und wieder ein Fasan oder Ähnliches ,aber das ist ja auch schon immer so gewesen ,aber soviel Wild gibt es doch gar nicht um das Fleisch für alle zu beschaffen.Rinder ,Hühner ,Gänse und co leben ja nicht zu Hauf in der Natur ,sondern werden extra für das Fleisch gezüchtet.Um der wachsenden Menschenmasse die Nahrung zu garantieren wurde ja die Massenzucht oder Monokultur erst notwendig.Das "Umzukehren" wäre nur mit einer drastischen Reduzierung an Menschenmassen möglich.
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27.02.2013 11:04 Uhr von perMagna
 
+3 | -0
 
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"Tierschützer bestreiten das und berichten von qualvoll verendenden Tieren bei schlechten Treffern"

Bei uns in der Gegend gibts das nicht. Wen da ein unsicherer Schütze auf 180m Mist baut, wird der im Umkreis von 50km auf keine Jagd mehr eingeladen. Man solls nicht meinen, aber viele von den angeblich dauerbesoffenen Waffennarren sind richtig sentimental was die Hege angeht. Vor allem wenn das Revier schon Ewigkeiten im Familienbesitz ist.
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27.02.2013 11:15 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@tulex
Weil es früher auch soviele Vegetarier gab als fast jeder in einer Dorfgemeinschaft Schweine,Hühner etc. gehalten hat?
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27.02.2013 17:45 Uhr von FritzFold
 
+1 | -0
 
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@ architeutes

Ich wollte nicht alle Menschen zu Wildtieren bewegen, ist evtl auch nur falsch rübergekommen.

Wenn jeder, anstelle im Supermarkt für 2eu das Kilo beim Bauern, Metzger mit Nachhaltigkeit usw. kauft, dafür 3 mal so viel zahlt, aber nur 1/3 in Menge, dann ist schnell aus mit der unwürdigen Massentierhaltung, es lohnt sich dann einfach nicht mehr für die Fleischbetriebe.
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28.02.2013 17:29 Uhr von tulex
 
+1 | -0
 
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@ Dracultepes

Es ist grade mal 50 Jahre her, da gab es einen Sonntagsbraten, das war etwas besonderes. Fleisch gab es nicht jeden Tag, wie heute.
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05.03.2013 20:35 Uhr von Floetistin
 
+1 | -0
 
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Problematisch an der ganzen Sache ist, dass es inzwischen zuviele Menschen gibt.

Nehmen wir mal die Vegetarier oder auch Veganer. Vor allem die Letzteren fordern ja die vollständige ABkehr von Tieren als Nahrungsquelle.

Aber die Frage wie sie 7 Milliarden Menschen nur mit Getreide,Obst und Gemüse ernähren wollen ist mir bisher noch jeder schuldig geblieben.

Klar, möglich ist es. Aber was muss dafür getan werden?
- wesentlich mehr Ackerland als bisher -> Zerstörung von weiterem Lebensraum
- stärkerer Einsatz von Düngemittel
- genmanipulierte Pflanzen
- ausgelaugte Böden durch Monokulturen / Überbeanspruchung

Die Liste könnte man noch bequem weiter fortsetzen.

Fleisch weniger zu essen macht rein gesundheitlch sehr viel Sinn. Und ich sehe es auch so wie andere hier. Lieber mehr Geld für Fleisch ausgeben und es dafür geniessen als es in Plastikbeuteln im Supermarkt zu kaufen.

Leider ist das mit der aktuellen Bezahlung in Deutschland nicht immer möglich. Nicht jeder kann es sich leisten beim Bauern oder Jäger zu kaufen. Manchen bleibt halt nur die BIlligwurst von Aldi & Co.

Aber selbst wenn man weniger Fleisch vertilgt, muss man überlegen womit man die Menschen versorgt. Denn ohne Mischernährung sehe ich Schwarz. Und irgendwann reicht auch das nicht mehr.

Aber keine Angst. Bis wir da sind, geht uns das Wasser aus und wir verdursten.

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