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Wilhelmsburg: Vater verprügelt Dealer

Weil ein 28-Jähriger versucht hat, Kindern im Alter zwischen elf und 15 Jahren Drogen auf dem Schulhof anzubieten, ist deren Vater selber aktiv geworden, indem er den Dealer ausfindig gemacht hat und ihn aufsuchte.

Allerdings soll der Dealer dann auf den 39-jährigen Vater los gegangen sein, infolgedessen der Vater den Dealer verprügelte. Der betroffene Mann ist anscheinend polizeibekannt und wurde schon mit Marihuana erwischt.

Der Vater berichtet weiterhin, dass es ihm nicht darum ging, den 28-jährigen Dealer zu verprügeln. Zudem soll der 39-jährige Vater öfters bei der Schule auf das Drogenproblem aufmerksam gemacht haben, allerdings ohne Wirkung.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Vater, Schule, Droge, Dealer, Wilhelmsburg
Quelle: www.mopo.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2013 19:32 Uhr von SolarEclipse
 
+33 | -9
 
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Ich fürchte nur das der Dealer den Vater jetzt wegen Körperverletzung etc. anzeigen wird und Recht bekommt, natürlich ist Selbstjustiz keine Lösung aber hier könnte man nochmal die Augen zudrücken und ihn mit einer Verwarung davonkommen lassen, doch denke ich das es richtig teuer enden wird, leider.
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26.02.2013 19:46 Uhr von kaysho
 
+77 | -2
 
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Laut Quelle: "Mehrfach habe er gegenüber Lehrern und der Polizei auf das Problem aufmerksam gemacht, erzählt er. „Ohne nennenswerten Erfolg.“ "

Wenn man schon den korrekten Weg geht und die zuständigen Instanzen versagen...wie soll man da als Eltern anders als so reagieren, um seine Kinder zu schützen? Mal ehrlich.
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26.02.2013 19:59 Uhr von Katzee
 
+49 | -5
 
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Wer Drogen an Kinder verkauft, hat Prügel verdient.
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26.02.2013 20:21 Uhr von dommen
 
+5 | -6
 
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@Solar: "Mal beide Augen zudrücken..." Ich kann das verstehen. Wie oft hab ich mir gewünscht, dass ein Gericht oder eine ähnliche Instanz "beide Augen zudrückt." Aber so funktioniert kein demokratischer Rechtsstaat. Stell dir vor wo es enden würde, wenn sowas möglich wäre... Allein vor diesem Gedanken graut mir.
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26.02.2013 20:23 Uhr von CERE
 
+13 | -2
 
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Ist echt traurig, an einer Schule um die Ecke ist das Problem auch groß, aber die Lehrer können es auch nur weitergeben und die Polizei kann nur sagen, sie sei überfordert und könne nicht 24 Std. dort (und an allen anderen Schulen) stehen. Und diese Überforderung machen sich solche Dealer natürlich zu nutze.

LIeber mal 10% mehr Lehrer/Polizisten einstellen, aber das geht ja nicht, da man dann ja nicht nach der nächsten Wahl die Finanz-Geschenke an die Industrie und die nächste Diätenerhöhung, durchkriegen könnte. Beides geht nunmal nicht.
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26.02.2013 21:16 Uhr von mrshumway
 
+6 | -0
 
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Er hat absolut richtig gehandelt; fassen wir doch mal zusammen:

Der Dealer ist polizeilich bekannt / wurde bereits festgenommen, ist aber weiterhin auf freiem Fuß und kann weiterhin an der Schule Kinder ungehindert anfixen. Die Schulleitung kann nur dann einschreiten, wenn der Dreck den Kindern auf deren Gelände angeboten wird. Und eben Personal verfügbar ist, die einschreiten können.

Die Gefahr für seine Kinder ist daher gegenwärtig und kann nicht anders abgewehrt werden; Polizei ist nicht überall, und das Zeug wird nicht auf dem Schulhof verkauft. Eine andere Möglichkeit, seine Kinder zu schützen, besteht also nicht.
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26.02.2013 21:47 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -3
 
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Und ich hoffe es haben alle gelesen: es ging um Marihuana. Wenn das legal wäre würde der Sagg was härteres verticken.

Höhere Strafen für sowas müssen her.
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26.02.2013 23:24 Uhr von V3ritas
 
+4 | -0
 
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Ich weiss, das aus rechtsstaatlicher Sicht betrachtet, sowas nicht richtig ist, aber ich finde es sollte mehr solche Aktionen geben.

Wobei man sagen muss, das war ziemlich gefährlich für einen Familienvater...das hätte genauso ein völlig durchgeknallter Speedjunkie gewesen sein, der ihn direkt mal mit nem Messer bearbeitet...oder was wenn bei dem Zuhause noch mehr solche Gestalten gewesen wären?

Aber was soll man machen...die Polizei kann nicht überall sein und so einer Sache wie in dem Fall muss man auf jedenfall direkt einen Riegel vorschieben.
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27.02.2013 00:46 Uhr von wilcomb72
 
+4 | -0
 
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spitze, wer sowas an Schulkinder verkauft, hat nichts anderes verdient, als windelweich geprügelt zu werden, schon vor allem weil dieser Drogentyp nicht davon abgelassen hat, solche väter sind die klein großen Helden in Deutschland !!!!!!
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27.02.2013 02:19 Uhr von Eysenbeiss
 
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Erstaunlich, wie wenige Leute hier Lesen können.

Warum sollte der Vater bestraft werden, wenn, wie es in der News steht, der Dealer zuerst auf ihn los gegangen ist ?

Ach klar, weil ihr Schwachmaten eh nicht richtig lesen könnt und das übersehen habt.
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27.02.2013 08:12 Uhr von Pixwiz
 
+0 | -0
 
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Wüsste nicht, ob ich wesentlich anders reagieren würde, wenn meinen (und anderen) Kids vor der Schule Drogen angeboten würden und sonst niemand was tut - oder durch die Gesetzeslage die Hände gebunden sind.
Was letztlich die Krux ist - der Spruch "es muß immer erst was passieren, bevor sich was tut" ist leider nicht ganz unberechtigt.
Der Vater hat verständlich reagiert, steht jetzt aber selbst mit einen Fuß mindestens vor einer Strafe. Vielleicht bleibts auch einer Ermahnung.
In anderen Kommentaren konnte man was von "Recht auf körperliche Unversehrtheit", die auf ALLE Beteiligten zutrifft - auf den Dealer, auf den Vater - und vor allem auf die Kinder.

Und unter dem Gesichtspunkt, dass ich als Vater die Unversehrtheit meiner Kinder schütze, weil sie selber dazu eben nicht in der Lage sind - Hut ab!
Das nenn ich Courage und Familie.

Wenn mehr von diesen Menschen überall solchen Gestalten nur alleine durch Präsenz, Recherche und "dicken Arm" zeigen, mal indirekt andeuten, was denen blühen könnte, wenn sie sich nicht vom Acker machen, wer weiß vielleicht reicht das schon in einem gewissen Maße aus.

Oder bei bekannten Strassen/Schulhofdealern einfach mal auftauchen und quer über die Straße rufen "...ey, was kosten heute zwei Gramm bei Dir?"

Mit ein bischen Kreativität gibts sicher alternativen zu einer für beide Seiten nicht ungefährlichen Gewalttätigen Auseinandersetzung.

Emotional werden das auf jeden Fall diejenigen mit Kindern nachvollziehen können - und da werden wohl viele auch eher den kürzeren Weg gehen wollen... geht mir nicht anders.

In diesem Sinne...
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27.02.2013 12:38 Uhr von mrshumway
 
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@Eysennbeiss:

Lies Dir mal die Quelle genau durch, 5. Absatz: dort schildert der Vater, dass er ihn besucht und gepackt hat. Theoretisch könnte jetzt der Dealer sagen "er war an meiner Tür / in meinem Haus, ich hab von meinem Notwehrrecht Gebrauch gemacht, weil er Hausfriedensbruch begangen hat." Das dort beschriebene "Packen und zur Rede stellen" kann auch schon in einer Form gewesen sein, wo ein Notwehrrecht im Raum steht.

Ich will damit nicht den Dealer verteidigen. Aber genau das sind die Aussagen, die einem Richter vom Strafverteidiger des Dealers unter die Nase gerieben werden, nur um den Anschein zu erwecken, dass der Dealer doch nur ne arme Sau und der Vater die Wurzel allen Übels auf dieser Welt ist.
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27.02.2013 16:07 Uhr von brad41x
 
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"Lass Papa mal machen!"

Bääm !


So muss dat. Nachschlag gefällig?
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01.03.2013 08:10 Uhr von dajus
 
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