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Dresden: Griechische Schleuserbande zu hohen Haftstrafen verurteilt

Das Landgericht Dresden hat am gestrigen Montag vier Mitglieder einer Schleuserbande aus Griechenland zu hohen Haftstrafen verurteilt. So muss Pavlos A., Chef der Bande, für fünf Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Die anderen Angeklagten wurden zu Haftstrafen zwischen drei und fünf Jahren verurteilt.

Die Kammer unter Vorsitz von Joachim Kubista sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten zwischen März und Dezember 2011 in mindestens zwölf Fällen mindestens 140 Flüchtlinge aus Afghanistan in einem als Reisebus getarnten Bus nach Deutschland schleusten.

Im Bus selbst saßen Statisten, welche als Touristen getarnt waren. Die Flüchtlinge wurden in Verstecken des Bussen eingepfercht, welche extra dafür eingebaut wurden. Die Kammer wollte kein politisches Signal dahingehend setzen, dass Asylbewerber in Griechenland in unwürdigen Zuständen lebten.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Dresden, Haftstrafe, Reisebus, Schleuser
Quelle: www.sz-online.de

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