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Nach Kritik von Verteidigungsminister: Bundeswehrverband spricht von Demütigung

Der Verteidigungsminister Thomas de Maizière hatte die Soldaten der Bundeswehr kritisiert, da diese angeblich zu sehr nach Anerkennung gieren (ShortNews berichtete).

Der Bundeswehrverband ist über diese Worte empört und der Vorsitzende Ulrich Kirsch wies die Kritik mit deutlichen Worten zurück.

"Die Truppe kommt sehr gut ohne Oberlehrer aus", so Kirsch: "Was sie stattdessen braucht, ist ein Minister, der sich vor seine Soldaten stellt, anstatt sie öffentlich zu demütigen."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Bundeswehr, Verteidigungsminister, Thomas de Maizière, Demütigung
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2013 11:53 Uhr von Pils28
 
+11 | -1
 
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Die Bundeswehr ist wie alle Militärs ein notwendiges Übel. Bzw sollte es sein. Leider wird es derzeit gerne als Mittel zur Kanonenbootpolitik der Westmächte mißbraucht.
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26.02.2013 12:12 Uhr von gugge01
 
+15 | -2
 
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Ich bin sicher die Front-Soldaten welche zum größten Teil aus den Osten stammen werden mit Wohlwollen an diese Aufmunternden Worte denken wenn ihnen ein 25-jähriger Türkischer Quoten Major befiehlt mit aller Härte gegen die Demonstrationen von EU-Verweigerern vorzugehen.
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26.02.2013 12:23 Uhr von The_eye_of_Horus
 
+19 | -0
 
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Schickt Leute teils in den Tod, und macht sich dann noch "lustig" über die Verbliebenen. Diese Berliner Idiotentruppe verliert immer mehr an Respekt, sollte diese schon jemals Respekt gehabt haben.
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26.02.2013 12:41 Uhr von Jens002
 
+1 | -5
 
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@ Gringe Commander, welche Front?
@ The_eye_of_Horus, welcher Respekt?
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26.02.2013 12:48 Uhr von derSchmu2.0
 
+9 | -0
 
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Gut der Mann....sollte es doch zu ner Revolution hier kommen (man wird doch noch träumen dürfen), sorgen solche Aussagen dafür, dass unsere Soldaten nicht gegens eigene Volk aufmarschieren...
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26.02.2013 15:11 Uhr von ElChefo
 
+5 | -0
 
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Solche Minister sind es, die in Leuten wie mir die Dankbarkeit dafür wecken, damals nicht für noch mehr Jahre unterschrieben zu haben. Die Zeit bei der Armee war echt eine Gute, aber mit solchen Tritten in den Rücken, nein, beim besten Willen, das kann man sichn auch getrost sparen.

Dieser Minister gehört zurückgetreten. Sein Vater sollte ihn ohrfeigen. Vor den Soldaten.
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26.02.2013 20:01 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+4 | -0
 
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War ja nicht sein erster Ausrutscher....ich hab da noch nen Satz im Kopf, in dem er gesagt hat, dass unsere Soldaten nicht "Abenteuerlustig" genug sind....das fand ich ebenfalls krass.

Mit Abenteuer haben solche Einsätze nur bedingt was zu tun, damit will man eher "Deppen" zum Bund locken, könnte man meinen.

"Oh, Abenteuer....hört sich gut an" ^^
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27.02.2013 03:15 Uhr von ElChefo
 
+4 | -0
 
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@Biba

Ich hatte diesen Satz von der Abenteuerlust eher so interpretiert, das der gute Herr Minister den Wunsch nach "heimatnaher" Verwendung meinte.

Nach diesem letzten "Ausrutscher" allerdings muss ich sagen, liegst du gar nicht mal so weit daneben. Und als ehemaligen Soldat kotzt mich diese Bedeutung umso mehr an.

Der feine Herr sollte seiner Abenteuerlust doch mal für 48 Stunden nachhängen, die er mal auf den ehemalig gehaltenen Höhen 431 und 432 ausleben kann. Dann können wir gerne weiter reden. Ach, was rede ich, für den reicht es doch, einmal für mehr als 2 Stunden im PRT Kunduz zu bleiben, inklusive Unterbringung im Zelt und Guten-Morgen-Gruß durch BM21.

Dieser Minister, zusammengenommen mit der BRAVO-Werbekampagne, mein Gott, was bin ich froh, aus dem Verein raus zu sein. Tut mir leid für jeden meiner Kameraden, die noch da sind. Da will man nicht dienen.

PS: Das ist natürlich kein Urteil über die aufrechten Träger dieser Uniform. Lediglich über die zivile Führung, die sich und uns alle hier mal wieder lächerlich gemacht hat.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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27.02.2013 16:34 Uhr von malehrlich2012
 
+2 | -0
 
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