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EU: Asylbewerber sollen sich aussuchen können, wo sie überall Asyl beantragen

Bisher müssen Asylsuchende nach der Dublin-II-Verordnung in dem EU-Land bleiben, in dem sie zuerst Asyl beantragt haben und können allgemein keine weiteren Asylanträge stellen. Dies möchte der EU-Generalanwalt Cruz Villalón ändern.

In Zukunft sollen anfangs nur jugendliche Asylbewerber frei wählen dürfen, ob sie beispielsweise in Griechenland oder in Deutschland einen Asylantrag stellen. So können sie sich die Länder mit den besten Sozialleistungen und Aufnahmechancen aussuchen, auch wenn sie in Griechenland registriert sind.

Ins Rollen gebracht wurde das Verfahren von drei Jugendlichen aus Eritrea und dem Irak, die von Großbritannien zurück nach Holland beziehungsweise Italien abgeschoben wurden, weil sie bereits dort Asyl beantragt hatten.


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WebReporter: Benedikt83
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Asylbewerber, Asyl, Beantragung
Quelle: www.berliner-umschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2013 08:39 Uhr von psycoman
 
+8 | -0
 
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Eigentlich sollte es anderherum sein, nämlich, dass man bei der EU Asyl beantragt und dann auf die einzelnen Länder verteilt wird.

Warum sollte sich das ein Asylbewerber aussuchen dürfen? Wenn er wirklich Schutz braucht, und nicht nur auf wirtschaftliche Versorgung aus ist, dann ist es ihm egal, ob er in Italien, Griechenland, Frankreich oder Deutschland geschützt wird.

Eine Verteilung wäre auch gerecht für die EU-Länder, je nach Bevölkerungsgröße und bisherigem Ausländer- und Asylantenanteil.

Wer sich sein Land nach Sozialleistungen aussucht ist ein Schmarotzer und kein Hilfsbedürftiger.
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26.02.2013 08:39 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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Dummes Geschwätz, über das man nicht groß nachdenken muss.

Auch wenn Italien, Griechenland und Spanien noch soviel Interesse an dieser Änderung von Dublin-II haben, wäre der Rest der EU (+ Schweiz, Norwegen etc.) schön blöd, sie zuzulassen.

Das "anfangs" in der News ist übrigens frei erfunden.
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26.02.2013 09:18 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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