Neuronaler Größenwahn ist tief im Gehirn verankert
Oft fühlen sich Menschen besser, attraktiver und schlauer als andere Menschen. Zugeben tut es aber kaum jemand. Forscher vermuteten schon vorher, dass diese positiven Selbstbilder tief im Gehirnen verankert sind. Die Wurzel dieser "Überlegenheits-Illusion" wurde jetzt gefunden.
Forscher aus Amerika und Japan haben 24 Personen getestet, um die Ausprägung ihrer Überlegenheitsillusion zu ermitteln. Mit der Magnetresonanztomografie (fMRT) und Positronen-Emissions-Tomografie (PET) wurden ihre Gehirnaktivitäten beobachtet, die eindeutige Ergebnisse hervorbrachten.
Denn je positiver und überlegener sich eine Versuchsperson im Test beurteilte, desto schwächer waren die Verknüpfungen von zwei bestimmten Hirnarealen (sensormotorische Striatum und Anteriore Cinguläre Cortex) . Diese sind für das durchdachte und kontrollierte Denken zuständig.