25.02.13 16:49 Uhr
 227
 

S+K-Finanzskandal: Zeitschrift mit verstrickt und Anwälte wittern nun Geschäft

Je mehr die Strafermittler sich in das Dickicht des S+K-Anlageskandals einarbeiten, um so mehr Details kommen heraus. Das Magazin "Finanzwelt" ist mutmaßlich in die Betrügereien verwickelt. Die Herausgeberin Dorothee S. kassierte 6.000 Euro pro Monat als Beratungshonorar.

Offenbar missbrauchte sie das Magazin und ließ ein zur Objektivität verpflichtetes Heft zu einer Werbebroschüre von S+K verkommen. Beobachter warnen im Übrigen die geprellten Opfer, gleich zum Rechtsanwalt zu laufen. Denn nun wittern etliche Anwälte das große Geschäft mit der Opfervertretung.

"Ich warne vor Kanzleien, die eine Garantie aussprechen, dass man sein Geld auf jeden Fall zurückbekommt", so Markus Feck der NRW-Verbraucherzentrale. Das Verfahren würde sehr kompliziert werden. Erst in einigen Wochen würde es überhaupt Sinn machen, Akteneinsicht nehmen zu können.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geschäft, Betrug, Anwalt, Zeitschrift
Quelle: wirtschaft.t-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Arbeitsagentur zahlte auch Sprachkurse für Säuglinge
Hotelbuchungsportal Booking.com wurden alle Aktivitäten in der Türkei untersagt