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Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien: Zahlen unklar und unvollständig

Der Deutsche Städtetage hat mit seinen jüngst veröffentlichten Zahlen zur "Armutszuwanderung" aus Bulgarien und Rumänien für mächtig Wirbel gesorgt. Der Mediendienst Integration (MDI) hält diese Zahlen jedoch für völlig übertrieben, da sie teilweise unklar und unvollständig sind.

Zwar seien die Einwanderungszahlen von rund 147.000 Menschen 2011 aus beiden Länder korrekt, doch unterschlagen der Städtetag und auch die Medien die Abwanderungszahlen und die saisonalen Arbeiter, die ebenfalls dazu gerechnet werden. So reduziert sich die Zuwanderung auf 58.350 Menschen in 2011.

Der MDI kritisiert den Städtetag, weil er die Zuwanderer als Armutszuwanderung definierte. Allein aus Bulgarien schrieben sich 2011 rund 7.000 Studierende an deutschen Hochschulen ein. Die Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer stieg im letzten Jahr um die gleiche Höhe wie die Zuwanderung.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rumänien, Bulgarien, Zuwanderung, Zahlen
Quelle: www.migazin.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2013 13:55 Uhr von sicness66
 
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Ergänzung: "Migrationsforscher und Politikberater Prof. Klaus J. Bade sagte dem MiGAZIN: „Solche Drohgebärden gehören ins Arsenal der symbolpolitischen Ersatzhandlungen, die in der Bevölkerung fahrlässig Abwehrhaltungen gegenüber unerwünschten Zuwanderungen bestärken. Die werden dann auf eine besonders diffamierte Gruppe projiziert, so als ob es, wie die FAZ titelt, ‚vorwiegend Roma aus Bulgarien und Rumänien‘ wären, die da ins Paradies in der Mitte Europas streben. Das ist falsch.""

Interview mit Bade: http://www.3sat.de/...

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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25.02.2013 14:03 Uhr von Kanga
 
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genau...das ist falsch..
die kommen nur alle her..weil sie hier ne vernünftige arbeitsstelle haben....und eine stütze der gemeinschaft sind...
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25.02.2013 14:06 Uhr von ghostinside
 
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Hammergeil. Gestern schrieb ich noch, dass sich die Zahlen nirgendwo in den Migrationsstatistiken finden lassen und wurden für diese Kritik "abgeminust". Und jetzt das. Anscheinend ist der Deutsche Städtetag zu dumm, Plus und Minus zu rechnen oder er will es nicht und will eine Diskussion auf niedersten Niveau anzetteln, um seine Interessen zu schützen.

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