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Besorgniserregender Trend: Arbeitslosengeld I muss mit Hartz IV aufgestockt werden

Laut aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit reicht für immer mehr Menschen der Bezug von Arbeitslosengeld I nicht zum Leben aus.

Weil sie zu wenig in ihrem letzten Job verdienten, sind sie zusätzlich auf Hartz IV angewiesen.

Im letzten Jahr stieg die Anzahl dieser Aufstocker auf 14 Prozent an, dies betrifft circa 10.000 Menschen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Trend, Arbeitslosengeld, Aufstockung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2013 12:33 Uhr von vmaxxer
 
+22 | -0
 
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Wundert ja nicht. Wenn mitunter nur Hungerlöhne gezahlt werden kann es in Falle einer Arbeitslosigkeit ja kaum mehr sein.
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25.02.2013 13:08 Uhr von DerMaus
 
+21 | -0
 
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Was reden die von "besorgniserregend"? Die Ausweitung des Niedriglohnsektors wurde ganz bewusst von Rot-Grün mit der Agenda 2010 gestartet und nach dem Regierungswechsel von Schwarz-Geld weitergeführt.
Und langsam fruchten die Anstrengungen der Regenten.
Dass man jetzt von "besorgniserregend" spricht, ist schlichtweg dreist gelogen.

Die Entwicklung war so geplant und wurde durchgeführt. Und das wir alle dabei die Leidtragenden sind und die Konzerne wie üblich die dicken Gewiner, ist den Regierungskreisen nicht nur egal, sondern passt ganz genau ins Konzept.
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25.02.2013 14:00 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -13
 
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Hab da mal ne Frage...

Ich stelle mich irgendwo vor und mein potentieller Arbeitgeber bietet mir 5€/h?

Nun habe ich die Möglichkeit
1. zu sagen forget it baby
2. mehr zu fordern
3. die Arbeit anzunehmen und zu weinen wie schlecht es mir geht

Jetzt erklär mir dochmal jemand warum es immer mehr Menschen gibt die ohne Druck sich für die 3. Lösung entscheiden.
Niemand, selbst das Arbeitsamt nicht, zwingt mich eine Stelle mit drart schlechtem Lohn anzunehmen.

Trotzdem gibt es immer mehr die sagen jo ich nehm den Job und dann sagen hey ich werde ausgebeutet.

Sorry aber niemand wird gezwungen zu arbeiten. Wären wir in den USA oder einem anderen Land in dem es keine sozilae Absicherung gibt würd ich sagen scheisse, aber hier kann und muss man sagen "selbst schuld"
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25.02.2013 14:41 Uhr von a.maier
 
+3 | -2
 
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@ PeterLustig2009 @ Schleckmich Ihr habt recht, keiner wird gezwungen solche Arbeit anzunehmen. Viele wollen aber nicht nur von H4 abhängig sein! Manche wollen auch Ihrem Leben einen Sinn geben. Man kann auch Früh um 10 Uhr aufstehen, fluchen das der Fusel alle ist und das RTL 2 nicht an ist. Wer ist euch lieber?
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25.02.2013 15:21 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -2
 
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@a.maier
Mir ist der lieber der um 10 aufsteht und flucht dass RTL2 aus ist und der Alk alle ist

Und soll ich dir verraten wieso?

Die Leute die sich für nen Hungerlohn abspeisen lassen verhindern dass anständige Löhne gezahlt werden.
Klar kann man die Schuld beim Arbeitgeber suchen bzw wird sie hier ja auch gesucht, aber mal im Ernst wer von Euch zahlt denn freiwillig mehr als er muss?

Es gibt meistens nen tariflichen Mindestlohn und alles darüber hinaus ist eine Mischung aus Verhandlungsgeschick, Qualifikation und Glück


Und wer den Arbeitgebern hier den schwarzen Peter zuschiebt ist einfach nur zu faul der Tatsache ins Auge zu blicken.
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25.02.2013 16:50 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -0
 
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@Peter
Da kennst du aber das Arbeitsamt schlecht. Gerade wenn man sein mageres ALG1 noch mit ALG2 aufstocken muss, hat man ein echtes Dilemma,weil man dort den Zumutbarkeitsregeln von SGBII UND SGBIII unterliegt. Und das SGBII ist da wesentlich strenger als das SGBIII. Wenn also jemand ALG1 bezieht und mit ALG2 aufstockt, dann wird einem zumindest der ALG2-Anteil gestrichen,wenn man sich weigert, einen Job anzunehmen. Selbst dann,wenn dieser nach dem SGBIII unzumutbar wäre. Anders gesagt: Was das eine Gesetz erlaubt,stellt das andere Gesetz unter Strafe. Jemand in so einer Situation kann also gar nicht anders,als so einen Job trotzdem anzunehmen,weil ihm sonst zumindest das aufstockende ALG2 gestrichen wird.

Ich stimme dir allerdings zu,wenn du sagst daß diejenigen,die sich freiwillig mit solchen Hungerlöhnen abspeisen lassen, ein Mitschuld daran tragen,daß solche Löhne überhaupt möglich sind. Den anderen Teil der Schuld trägt die Politik,die im Auftrag der Wirtschaft u.a. mit den o.g. Zumutbarkeitsregeln für ständig neues billiges "Frischfleisch" sorgt.
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25.02.2013 18:23 Uhr von fromdusktilldawn
 
+0 | -9
 
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5€ sind doch ein anständiger lohn, ist eben kein lohn für techniker oder so, eher für die sorte ,,strassenfeger,, natürlich symbolisch gemeint, dazu noch die kohle vom aa, was solls, wer nicht auskommt ist selber schuld
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25.02.2013 18:58 Uhr von Teitei
 
+4 | -0
 
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@PeterLustig2009
"Niemand, selbst das Arbeitsamt nicht, zwingt mich eine Stelle mit drart schlechtem Lohn anzunehmen."

Haha, der war echt gut. Das glaubst du doch selbst nicht, oder? Natürlich zwingt das Arbeitsamt dich, für den Lohn arbeiten zu gehen. Hat mein Mann selbst erst durch gehabt. genauso wie die einen zwingen, einen Job anzunehmen, bei dem von vornherein schon eine Arbeitszeit von 11 h/Tag angegeben ist. Und als Antwort wenn man drauf hinweist, das das zu wenig Geld und zu lange Arbeitszeiten sind: "Dann sperren wir Ihnen Ihr Arbeitslosengeld"

Und wenn jetzt die Antwort kommt "Dann klagt doch vor Gericht." - "Klar, wenn du uns das Geld gibst."
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25.02.2013 19:08 Uhr von xenonatal
 
+5 | -0
 
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Als Tipp an alle die in eine prekäre Arbeit gezwungen werden.
Stellt euch extrem doof und richtet den größt möglichen Schaden an ! Am besten ist es wenn der Betrieb der solche "Sklaven" beschäftigt pleite geht. Vorher wird sich nichts ändern.
Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht !
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26.02.2013 07:45 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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@teitei
Würde mich an dieser Stelle mal interessieren, welche Branche das war und wie sich die Arbeitszeiten auf die Woche gesehen verteilten. Denn in D gibts schließlich immer noch das Arbeitszeitgesetz,welches vorschreibt,daß täglich maximal 8h/wöchentlich maximal 48h zulässig sind (Samstag zählt als Werktag). Nur in Ausnahmefällen dürfen es mal bis zu 10h täglich sein,doch dann muss man im Halbjahresschnitt wieder auf 8h kommen.
Ich kann allerdings bestätigen,daß sich das Arbeitsamt einen Dreck um derartige "Kleinigkeiten" kümmert. Als ich damals arbeitslos war,wollte man mir mal eben Beschäftigungszeiten von 65h/Woche ("Weiterbildungsmaßnahme" + 2 Minijobs) zumuten.
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26.02.2013 18:50 Uhr von fromdusktilldawn
 
+0 | -1
 
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@xenonatal
...Stellt euch extrem doof und richtet den größt möglichen Schaden an !

.... haaaa,lange nicht mehr so gelacht, einmal darfst du raten warum, .....

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