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Zunehmende Gewalt gegen Polizisten - ein Märchen?

Polizeigewerkschaften, wie beispielsweise die "Gewerkschaft der Polizei" (GdP) oder die "Deutsche Polizei Gewerkschaft" (DPolG), sind stets an vorderster Front, wenn es um das Hinweisen auf gestiegene Gewalt gegenüber Polizisten geht.

Statistiken des Bundeskriminalamts zufolge sinkt die Anzahl von Anzeigen wegen "Widerstands gegen die Staatsgewalt" seit 2010 beständig. Die Zahl der Anzeigen hingegen steigt weiterhin, da Bürger und vor allem Polizisten schneller dazu neigen, Vorfälle zur Anzeige zu bringen.

Auslöser der Debatte war eine Äußerung des anerkannten Kriminologen Rafael Behr, der unter anderem an der Hamburger Polizeihochschule lehrt und selbst jahrelang Streife gefahren ist. Seiner Meinung nach jammere die Polizei zu viel.


WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik / Organisationen
Schlagworte: Polizei, Gewalt, Märchen, Zunahme
Quelle: www.faz.net
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2013 11:38 Uhr von nachtstein_
 
+12 | -2
 
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Top Artikel! Auch wenn hier gut zusammengefasst, lieber noch die Quelle lesen.
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25.02.2013 11:53 Uhr von ulkibaeri
 
+7 | -1
 
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Ich verstehe den 2. Absatz nicht. :(
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25.02.2013 11:59 Uhr von sicness66
 
+11 | -7
 
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Dieser Artikel sollte höhere Verbreitung finden. Denn ich habe das Gefühl, dass Kritik gegen unsere Polizei wie ein Anschlag gegen die Demokratie wahrgenommen wird. Überall sind sie nur das Opfer (Demos, Stadien), aber bei der Forderung von Persönlichkeitsrechtseinschränkungen ganz vorne dabei.
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25.02.2013 12:18 Uhr von NoPq
 
+3 | -0
 
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@ulkibaeri: Hast recht! Nach meiner Erinnerung habe ich es auch anders geschrieben:

Die (verurteilten) Fälle von "Widerstands gegen die Staatsgewalt" nehmen ab, während gleichzeitig aber mehr dieser Fälle zur Anzeige gebracht wird.

Fazit: Wegen jeder Kleinigkeit wird eine Anzeige gestellt, aber immer weniger Leute werden deswegen verurteilt. So hab´ ich jedenfalls die Quelle verstanden.
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25.02.2013 12:20 Uhr von Atze2
 
+3 | -4
 
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ich kann dieses gejammere nicht mehr hören

wenn man sich entscheidet Polizist oder Soldat zu werden kennt man die Konsequenzen.
Genauso wie ein Anwalt weiß das er womöglich Gerichtstermine hat. Oder ein katholischer Pfarrer nicht mehr bumsen darf (OK, der war bissel hart).

Nichts desto trotz sind hierzulande Berufe wie Polizist oder Soldat nichts im Vergleich dies in den USA auszuüben.

btw., von wegen Gewalt gegen Polizisten: Wie man es in den Wald ruft so schallt es zurück (zumindest meine Erfahrung, ich bin immer freundlich und hatte noch nie Probleme).
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25.02.2013 12:31 Uhr von JensGibolde
 
+1 | -5
 
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die anzahl der anzeigen sinkt, die zahl der anzeigen hingegen steigt weiter? ja was jetzt?
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25.02.2013 13:32 Uhr von bigX67
 
+3 | -6
 
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ist ja interessant :).

@roccolo:
so schnell wird der mann linker schreibtischtäter. nur weil er offizielle propaganda als lüge bezeichnet.
wenn du lesen gelernt hast, kannst du im artikel feststellen, dass er bevor er eine professur bekam als polizist streifendienst gemacht hat. so richtig der schreibtischtäter.
linx muss er ja sein, weil er ein "nestbeschmutzer" ist *guck.an.die.decke*

@trara:
alles sind die migranten. ja. so einfach ist das. die sind auch an steigenden strompreisen schuld,
daran, dass du keine frau findest,
an fehlender arbeit,
an schlechteren sozialleistungen,
an der megazahlungen an die banken,
an steigenden spritpreisen, ...
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25.02.2013 14:07 Uhr von PeterLustig2009
 
+5 | -4
 
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Ich glaube nciht dass ein Polizist oder sonstwer davon ausgehen muss dass er in der Ausübung seines Dienstes angegriffen wird.

Wenn dem so wäre sollte er auch das Recht haben sich ordentlich zu wehren und nicht erst wenn es schon zu spät ist.

Direkt mit dem Schlagstock einmal schön an die Kauleiste angeklopft, dann überlegt sich der Parasit das ob er das nochmal macht. Und wenn er tatsächlich nen Nachschlag will, immer schön den Durst stillen.


Und die ganzen Demonstranten die meinen die Polizei würde zu hart reagieren sollten sich vielleicht mal überlegen ob es richtig ist den schwarzen Block in der Demo zu schützen. Wenn jemand scheisse baut und Steine oder sonstiges wirft direkt selbst tätig werden oder aus der Gruppe drängen.
Jeder Steinwurf tötet den Gedanken und Erfolg der Demo!!
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25.02.2013 14:29 Uhr von the-driver
 
+4 | -2
 
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Was mich wirklich erstaunt ist, dass es sowohl in Holland, als auch in Australien, besser geht. Dort wird man noch nett und unkompliziert angesprochen. Auch bei "allgemeinen Verkehrskontrollen" läuft es viel menschlicher ab. Da habe ich gar kein Problem mich entsprechend kontrollieren zu lassen und dabei noch ein nettes Wort mit den Beamten zu wechseln. Man siehtr also, es geht auch anders. So wie einen die Polizei in D und der CH gleich blöde anraunzt, egal ob zu Recht oder Unrecht, hat man gleich null Bock sich irgendwie kooperativ zu zeigen. Warum auch?
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25.02.2013 14:34 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -1
 
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driver, kommt wohl auf den Polizisten an.

Bin letztes Jahr mal in eine allgemeine reingekommen. Und trotz dass die Cops ne Menge zu tun hatten und das Wetter miserabel wear, konnte ich mich mit dem Mann wunderbar unterhalten.
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25.02.2013 15:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -0
 
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@the-driver
Dürfte wohl an dem Problem der Verallgemeinerung liegen.


Ich bin schon des öfteren in Verkehrskontrollen gekommen und habe es höchst selten erlebt (ich glaub die mal wo sie unfreundlich waren kann ich an einer Hand abzählen) dass die Polizisten unfreundlich waren.

Auch als meine Freundin im betrunkenen Zustand gepöbelt hat blieben sie freundlich
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25.02.2013 19:20 Uhr von Neu555
 
+1 | -1
 
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"Behr gilt als einer der führenden Polizeiwissenschaftler in Deutschland"

Fragt sich nur bei wem. Google kennt ihn noch nicht so besonders gut.

Christian Pfeiffer
das ist der Kriminologe der auch von den Katholiken wieder seinen Untersuchungsauftrag entzogen bekam.
Kann an den Auftraggebern liegen, aber auch an ihm.

Pfeifer prognostiziert,dass die Gewalt weniger wird weils weniger Jugendliche geben wird.
Wenns darum geht das die Jugendkriminalität sinkt, liegt´s seiner Meinung nach an seinen klugen Konzepten, aber auf keinen Fall daran, dass es weniger Jugendliche gibt.

Wahrscheinlich kommen die unterschiedlichen Meinungen zustande weil man über unterschiedliche Dinge spricht.
Die einen sprechen über Zahlen, die anderen vielleicht über die Art der Gewalt.
Generell stellt man ja fest, dass das Eintreten auf bereits am Boden liegende früher nicht so oft vorkam, heute ist das Standard. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass die Gewalt zunimmt, auch wenn die Fallzahlen sinken.
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25.02.2013 20:57 Uhr von lopad
 
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"die "Gewerkschaft der Polizei" (GdP) oder die "Deutsche Polizei Gewerkschaft" (DPolG), sind stets an vorderster Front, wenn es um das Hinweisen auf gestiegene Gewalt gegenüber Polizisten geht."

Genauso an vorderster Front wenn es darum geht die Existenz von Polizeigewalt zu leugnen.
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25.02.2013 21:41 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Es kommen immer mehr Bestimmungen, Verordnungen, Vorschriften, Gesetze usw., usw.! Das kann provozieren, weil viele Menschen langsam die Faxen dicke haben, von immer mehr Anordnungen und Bevormundungen! Ist doch auch zu verstehen! Und dann kommt im falschen Moment ein Scheriff daher und sagt:" Dudu, das darfst du aber nicht! Das macht dann Mal 20 Euro!" So, und dann knallt der kleine Kalle durch und passiert isses!!!
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25.02.2013 21:53 Uhr von Anonimaj
 
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Ja, beim dummen Pöbel (evtl. 80% der Bevölkerung) ist Kritik an der Polizei reflexartig die "Tat" eines "Kriminellen" oder "Extremisten".
Dies resultiert aus der Angst selbst zu "denen" gerechnet zu werden, wenn man sich nicht so pauschal und übertrieben davon distanziert.

Die letzte Stern-TV war ja nicht schlecht, aber gegen Ende des Berichtes wurde noch mal betont dass alle Anwesenden ja schon vor der Sendung sagten dass sie ja nicht pauschalisieren wollen.
Auf der einen Seite wegen "Pauschalisierung" hetzen, auf der anderen Seite mit der "Einzelfälle"-Keule relativieren. Wenn es nicht die Beschützer-Justiz gäbe, und die Polizisten ohne Rente in die Arbeitslosigkeit, hohe Geldstrafen und den Knast geschickt würden, wäre das ja in Ordnung.
Aber mit "Einzelfälle" darf man nur dann relativieren, wenn die Justiz diese Fälle genau so hart, oder sogar härter als bei jedem Bürger bestraft.
Wieso härter? Weil das Polizisten sind, und ja, da ist ein anderes Maß legitim.




@PeterLustig2009

Wen ich so etwas "unlustiges" lese, muss ich doch gleich eine technische Idee los werden.
Die ist für jemand mit (Elektro)menschanischen, Elektronischen und Programmierkentnissen baubar.
Man nehme einen der kaufbaren 1W-"Laserpointer".
Dann baut man einen lenkbaren spiegel der per Software den Strahl in eine beliebige Richtung lenken kann.
Dazu noch eine Kamera die den Punkt sehen kann.
Jetzt braucht es nur noch eine Software die Polizeiuniformen erkennt, und dann die Augen der Person automatisch anvisiert.
Da der Laserpunkt immer sichtbar ist, kann die Software schnell nachführen.
Wenn es ein starker IR-Laser ist, sieht kein Mensch, aber die Kamera den Punkt.
Man stelle sich vor da sind solche Geräte versteckt, und auf einmal wird den Polizisten auf einer Demo (für immer) "Schwarz vor Augen". Und keiner weiß wieso.....
Der Laserstrahl könnte bis er in den Augen angekommen ist mit so geringer Leistung laufen, dass er noch von der Software zu sehen ist. So werden auch wirklich nur die Augen der Zielpersonen ausgeschaltet.
Die Idee kam mir nachdem in Griechenland Demonststranten mit Laserpointern Polizisten zu blenden versuchten.

Das klingt wie High-Tech-Waffentechnologie, aber für jemand mit Kenntnissen ist das mit "Conrad"-Material (oder auch Farnell, Ecdmund-Optics...) wohl im Bastelkeller machbar.

[ nachträglich editiert von Anonimaj ]
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25.02.2013 21:58 Uhr von FrankaFra
 
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"Statistiken des Bundeskriminalamts zufolge sinkt die Anzahl von Anzeigen wegen "Widerstands gegen die Staatsgewalt" seit 2010 beständig. Die Zahl der Anzeigen hingegen steigt weiterhin, da Bürger und vor allem Polizisten schneller dazu neigen, Vorfälle zur Anzeige zu bringen."

Mies formuliert, es heisst:
Zahl der Anzeigen wegen Widerstand sinkt.
Generelle Anzeigenzahlen steigen. Da sind alle Anzeigengründe gemeint.

Ich verneige mich, ciao.
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28.02.2013 17:22 Uhr von bigX67
 
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@roccolo:

du glaubst also ernsthaft, dass wenn wir alle ausländer (meinst du wirklich alle oder meinst du nur südländer? ) rausschmeissen, dann geht es deutschland in kriminalistischer sicht besser ?
ich glaube, dass sich selbst dann nicht viel am verhältnis der zahlen ändern wird, es fallen die ausländer weg, welche verbrechen begehen, aber es werden auch keine verbrechen an ausländern begangen.

was machen nazis dann eigentlich ?
erzähl mal.

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