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Michael Fuchs (CDU) ist sauer, weil Manager so viel verdienen: Kürzung gefordert

Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) äußerte sich jetzt verärgert über die seiner Ansicht nach viel zu hohen Gehälter von Managern. Diese müssten in seinen Augen weitaus weniger verdienen.

"Es kann nicht sein, dass Gehälter und Boni einiger Spitzenverdiener in keinem Verhältnis mehr zum Rest der Belegschaft stehen. Man muss gegebenenfalls eine gesetzliche Regelung finden, die die Boni-Zahlungen unterhalb der Dividendenausschüttung beschränkt", sagte er.

SPD-Fraktionsvize Joachim Poß erklärte darüber hinaus, dass es wünschenswert wäre, wenn in der gesamten Wirtschaft die Managergehälter eingedämmt würden und nicht nur in der Finanzindustrie.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Manager, Kürzung, Fuchs, Michael Fuchs
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2013 19:34 Uhr von HansBlafoo
 
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24.02.2013 19:39 Uhr von Katzee
 
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Schön wäre es, wenn dem Wahnsinn mal ein Riegel vorgeschoben würde. Aber es ist Wahljahr und da wird viel geredet von den Damen und Herren, die wiedergewählt werden wollen.
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24.02.2013 19:49 Uhr von HansBlafoo
 
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Katzee, bei Volkswagen wurde das nun realisiert, dass die Gehälter nicht mehr so stark steigen können. Deshalb verdient ein Herr Winterkorn auch "nur" 14,5 Mio in diesem Jahr und nicht 20 Mio wie es nach alten Verträgen gegolten hätte.
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24.02.2013 19:58 Uhr von Katzee
 
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@ HansBlafoo
Ich meine nicht speziell Volkswagen. Ausgerechnet dieses Unternehmen sehe ich als positives Beispiel, weil auch die Belegschaft am Unternehmensgewinn mit Prämien beteiligt wird. Immerhin hängt der Unternehmensgewinn nicht nur von den Managern ab.

Schlimm finde ich Manager (dazu zähle ich auch Banker und Versicherungsvorstände), die sich die Taschen voll schaufeln, obwohl das Unternehmen in den roten Zahlen steckt. Irrsinnige Millionengehälter und -boni sowie Abfindungen beim Ausscheiden werden in den Anstellungsverträgen festgeschrieben, egal, wie "gut" die Manager arbeiten und wie die finanzielle Lage des Unternehmens ist. Diesen Verträgen gehört ein Riegel vorgeschoben.
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24.02.2013 22:43 Uhr von Maaaa
 
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Die Forderung ist o.k.
Aber der scheinheilige Herr Fuchs (CDU) fordert das????

Der hat in 2012 mehrere Nebentätigkeiten dem
Dt. Bundestag nicht angezeigt, also verschwiegen.
In 3 Firmen Vorstandsmitglied, Vorsitzender usw.

Im Januar 2013 wurde bekannt, das er "Vorträge"
Für die Spionagefirma Hakluyt & Company gehalten hat. Seit 2008, 13 Vorträge, mindestens 57.000€ erhalten hat. Die Firma beschafft hauptsächlich Informationen für Unternehmer und Manager!
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25.02.2013 09:27 Uhr von HansBlafoo
 
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@tweety1982

Ein Herr Winterkorn hat dafür gesorgt, dass der Bandarbeiter überhaupt noch 40.000 € verdienen kann... Volkswagen wächst als einer der wenigen Automobilkonzerne, unabhängig der ganzen Krise. Volkswagen hat letztes Jahr einen neuen Rekordgewinn erwirtschaftet und hat fast 1 Mio Fahrzeuge mehr als im Vorjahr produziert. Nicht zu vergessen, die über 30.000 neuen Jobs in Deutschland, die durch Volkswagen im letzten Jahr entstanden sind. Dann hätten wir da noch das neue Baukastensystem, für das die gesamte Branche Volkswagen beneidet. Das ist alles ein Verdienst von Winterkorn und wenn selbst der Betriebsrat geschlossen sagt, dass Winterkorn das Gehalt absolut verdient hat, dann wird da schon was dran sein.

Immer diese hahnebüchenen Vergleiche mit Bandarbeitern!

Mich nervt diese Neiddebatte, was anderes ist das nicht. Da machen Leute einen sensationellen Job, arbeiten 20 Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche, treffen dabei schwere Entscheidungen auf der ganzen Welt und sichern die Jobs von 300.000 (!) Menschen allein in Deutschland. Ich glaube, dass es kaum jemand mehr verdient hat, so viel Geld zu verdienen. Dann mach du doch mal den Vergleich was andere Leute, wie Sportler, Schauspieler, Musiker oder auch Manager bei ausländischen Firmen verdienen.
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06.03.2013 04:27 Uhr von Slyzer
 
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"Was ist denn mit den Fußballern, Formel 1 Rennfahrer usw.?"

auf jeden Fall eine berechtigte Frage.

Du musst es so sehen, dass Rennfahrer und Fußballer ihr Geld durch ein relativ "unwichtiges" Produkt verdienen: Unterhaltung.

Nicht dass Unterhaltung schlecht wäre, aber da ist ein Preisanstieg (der durch die hohen Gehälter entsteht) nicht so schlimm, da der Konsument ja jederzeit aufhören kann dafür Geld zu zahlen.

Wenn man sich jedoch die Managergehälter von, sagen wir mal Energiekonzernen, anguckt, dann muss man beachten, dass diese ja von der Bevölkerung bezahlt werden (Strompreise etc.) Dort wäre es durchaus sinnvoll zu sagen, dass diese eine "Obergrenze" haben.

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