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Jetzt verliert Ex-Bildungsministerin Annette Schavan den nächsten Doktortitel

Der früheren Bildungsministerin Annette Schavan wurde bekanntlich von ihrer Uni der Doktortitel entzogen. Daraufhin verlor sie ihren Posten als Bildungsministerin.

Doch jetzt kommt es für Annette Schavan noch dicker. Denn jetzt muss sie auch ihren Ehrendoktortitel der Universität Kairo abgeben.

"Die Entscheidung in Düsseldorf bedeutet, dass Frau Schavan auch in Kairo keinen Doktortitel tragen darf", so Moataz Abdul Allah. Er ist der Dekan der Uni Kairo.


WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Entertainment / Prominente
Schlagworte: Ex, Universität, Entzug, Doktortitel, Annette Schavan
Quelle: nachrichten.t-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2013 19:23 Uhr von Shifter
 
+13 | -44
 
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24.02.2013 19:23 Uhr von smart1985
 
+59 | -5
 
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Man sollte alle Politiker Überprüfen , mit Hilfe des Internets !
Zur Strafe noch erschlichene Leistungen die Sie mit IHrem Doktortitel verdient haben zurück zahlen
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24.02.2013 19:49 Uhr von xilli
 
+40 | -3
 
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@smart: sollte man nicht eigentlich ALLE Dr-Arbeiten kontrollieren? Und nicht erst 293283 jahre später sondern direkt nach der Abgabe??

Genau das sollte doch die Aufgabe eines Prüfers sein oder nicht? Einfach mal so ins Blaue hinaus gute Noten verteilen ist totaler mist..
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24.02.2013 22:22 Uhr von Ganker
 
+19 | -2
 
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Das Problem bei den Arbeiten liegt wohl am an der Zeit in der sie entstanden sind. Damals gab es, wenn überhaupt, so ein Internet wie wir es heute kenne nicht. Kein Google, kein Bing, kein gar nichts das einem anhand ein paar Wörter mehr verraten könnte. Die Arbeiten wurden wirklich "noch" per Bücher erstellt.
Bei einem komplexeren Thema war es, so denke ich, recht schwer herauszufinden ob "abgekupfert" wurde oder nicht.
Und man kann sicherlich von keinem "Dr.-Arbeiten" Kontrollierer erwarten, dass er sämtliche Bücher/Arbeiten kennt.

Das soll aber nichts daran ändern an meiner Meinung, dass wenn jemand einen Dr. Titel oder sonst etwas abkupfert dafür zur rechen schafft gezogen werden muss.
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24.02.2013 23:02 Uhr von AMB
 
+10 | -8
 
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Und das blöde ist, daß wenn jemand seine Dr. Arbeit schreibt, daß er dann falls er ein mehr oder weniger Photographisches Gedächnis hat unweigerlich bei Beschreibungen auf wortlaute zurück greift, die er irgend wo gelesen hat. Also ohne es zu wollen abkupfert, denn fast alles was wir tun ist doch abgekupfert. Die wenigen neuen Erkenntnisse, die wir irgend wann erzeugen kommen durch die Verknüpfung dieser Informationen und ein paar Versuchen von uns zu stande.

Wenn also unwissend abgekupfert wird, wie will man das ermessen. Wir unterhalten uns heute und ich verwende Ihre Phrase morgen und zukünftig in meinem Wortschatz, weil sie mir gefallen hat. Nur daß ich es für mich übernommen habe und mir gar nicht bewußt bin es abgekupfert zu haben. Vielleicht wüßte ich nicht mal mehr, wo ich dies, was ich niederschreibe schon mal gelesen habe, da ich mir nur die Essence nicht aber die Quelle gemerkt habe.

Für mich ist eines ganz klar, 30 Jahre lang hat man ihre Fähigkeite nicht angezweifelt und jetzt nimmt man sie auseinander. Da ist in meinen Augen was anderes ganz ober Faul, zumal man gerade in BW unser Schulsystem vernichtet hat und ich nicht verstehe warum das nicht zu einem Aufstand führt, wenn man unsere Zukunft derart beschädigt. Vermutlich interessieren sich die Leute heute nicht für ihre Altersversorgung oder sie können nicht erfassen, was es bedeutet, wenn man wenig Leistungsfähige Köpfe mit denen die Leistungsfähig sind zusammen trainiert.
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25.02.2013 02:26 Uhr von AMB
 
+4 | -3
 
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Im übrigen würde ich auf einen Ehrendoktor schon in dem Moment keinen Wert mehr legen, in dem ich bemerke, daß er nur verliehen wird, weil man bereits einen Dr. Titel besitzt und nicht weil man besonderes geleistet hat.

Mit einem Geschenk, daß zurück verlangt wird schwindet die Ehre des Gebers und somit auch die Würde des Doktors.

Will damit sagen, mit so was kann man sich noch nicht mal den Hintern putzen, weil es könnte sein, daß man sich den aufreist.

Für mich war bislang ein Ehrendoktor eher die Bekundung für besondere Leistungen. Also eine besondere Auszeichnung der Ehre wegen. Es war für mich klar, daß es nicht eine weitere Anerkennung eines bereits erlangten Doktor Titels ist.

Vielleicht liege ich da ja falsch.
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25.02.2013 07:40 Uhr von saber_
 
+3 | -2
 
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@AMB

das von dir angesprochene abkupfern und durch verknuepfen der informationen gewonnene neue wissen wird in der wissenschaft sehr begruesst...


aber die regeln sind ganz klar beschrieben:

quelle A besagt eines und quelle B anderes... wenn man quelle C betrachtet merkt man wie die kombination von A und B dann deine eigene wissenschaftliche leistung spiegelt...


solange man die quellen ganz klar und deutlich kennzeichnet ist alles ok!


und wer ein photographisches gedaechtnis hat und sich an zitate aus buechern erinnert, der weiss auch in welchem buch sie vorkommen....


des weiteren solltest du mal schauen wofuer sie ihre ehrendoktor erhielt... nicht etwa fuer wissenschaftliche arbeiten, sondern eher weil sie in der politik taetig ist...


ausserdem heisst es EHRENdoktor... wenn deine existenz also auf einer luege aufbaut, dann verdienst du sowas einfach nicht...





[ nachträglich editiert von saber_ ]
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25.02.2013 08:19 Uhr von tsunami13
 
+3 | -0
 
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Das schlimme ist, dass die Unis es so durchwinken.
Damit ist der Titel wertlos.

Solange die Profs nicht mit Konsequenzen rechnen müssen, wird das Geschäft mit den Doktortitln blühen.
5 stellige Strafen + Lehrverbot und Forschverbot für 5 Jahre.
Dann hat sich das Problem morgen erledigt.
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25.02.2013 08:59 Uhr von Selle
 
+1 | -3
 
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@AMB
Natürlich werden ihre Fähigkeiten angezweifelt. Denn das ist das selber, als würde ein Arzt seine Ausbildung auch nur "erschlichen" hat.
Der Nachweis der Fähigkeiten fehlt da ganz offensichtlich. Das was jeder andere von uns immer machen muss, um sein Lebensunterhalt zu verdienen, seine Qualifikationen und Fähigkeiten nachzuweisen, fehlt bei der Tante.

Warum sollte Sie also weiter "im Namen des Volkes" arbeiten und Doktor-Titel besiten ?

Die hat Jahrelang mit dem Betrug Kohle geschaufelt, nun muss sie eben die Konsequenzen tragen. Es wird mit sicherheit auch noch mehr Leute treffen. Gnd das ist auch Gut so!

Vielleicht fangen unsere lieben Politiker dann endlich mal an, für das Volk und nicht für die eigene Tasche zu arbeiten!
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25.02.2013 10:32 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -0
 
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Die ganzen Neidhammel hier sollten mal ihre Gedanken zuende führen bevor sie auf "Beitrag abgeben" klicken


Es wird festgehalten dass man früher nicht die Möglichkeiten hatte eine Doktorarbeit so genau zu kontrollieren.
Aber mal nen Schritt weiter gedacht und überlegt dass man vielleicht auch das ein oder andere Buch liest, diese Informationen speichert und man bei seiner Doktorarbeit Jahre später diese Infos dann mit in seine Arbeit einfließen lässt.
Und dabei vielleicht gar nicht bewußt abkupfert?

Neutrale Experten (nicht solche wie dieser Palgiatsgeier) gehen davon aus dass man unter heutigen Gesichtspunkten 97% aller Doktorarbeiten anfechten könnte, wenn man dieses möchte. Dies nur mal so am Rande
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25.02.2013 10:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Den Ehrendoktortitel h.c. gibt man normalerweise in der Anrede gar nicht an - und ich kenne auch niemanden der sich damit anreden lassen will. Der steht allenfalls im Briefkopf aber mit dem Zusatz h.c.

Hoffentlich kommt morgen nicht raus, dass sie gar keinen Grundschulabschluss hat - und somt nachträglich auch das Abitur kassiert wird. Dann müsste sie nochmal zu den ABC-Schützen.
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25.02.2013 12:59 Uhr von bigdaddy2
 
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kurios, sollche debatten immer vor den wahlen.

so ein beispiel:

" ic habe eine kuh gemolken und habe 5 liter milch bekommen"

wie oft kann ich den satz umstellen, das er noch sinn ergibt?

vieleicht 3,4 oder 5 mal mit humor, das wird warscheinlich auch so bei doktorarbeiten sein ohne das ich wegen wegen einer sinngemäßen wiedergabe ins internet gehen muß, wenn das 3Jahre vor mir auch jemand geschrieben hat, was solls. gibt auch ein sprichwort "2 dumme ein gedanke".

wenn man seinen Facharbeiter macht nimmt man auch bei einer hausarbeit die lehrbücher zu hilfe oder bei ner arbeit das tafelwerk und die bücher sind auch von einem vorgänger entwickelt worden.

sollange der jenige das selber geschrieben hat und nicht schreiben lassen, weiß doch der prüfer das sich sein gegenüber damit beschäftigt hat.

Außerdem müste es ja noch ne mündliche prüfung geben, da geht es schlecht mit ablesen und wenn er die auch bestanden hat, frage ich mich wo das problem ist.

der der das fahrrad erfunden hat, hatte bestimmt auch das laufrad als vorlage gehabt.
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26.02.2013 20:21 Uhr von AMB
 
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@ saber_ meine Anmerkung ging eher dahin, als daß ich selbst oft etwas in Worten wieder geben kann, daß ich gelesen habe, aber oft nicht mehr weiß wo. Zum Beispiel habe ich mal ein Referat über das Summationsgift Dioxin gehalten. ich weiß heute noch relativ viel über das Gift, jedoch rein gar nichts über meine Quellen von damals. Die haben mich nur in so fern interessiert, als daß ich ihre Seriösität bewertet habe, bevor ich das Wissen übernahm. Warum sollte ein Doktorand, der sein Studium ja auf dem Gebiet seiner Dr. Arbeit tätigt immer noch genau wissen, was und wo er in seinen letzten Semestern genau welche Info gelesen hat. Die Folge ist, daß er nicht mutwillig etwas ohne Quellenangabe übernommen haben muß.

@Seile
Welcher Nachweis für Fähigkeiten? Sie hat eine Dr. Arbeit geschrieben und sämtliche Procedere dieser durchgemacht. Lediglich ein paar Quellen scheinen zu fehlen - irgend wo fehlt mir hier weshalb deshalb ihre Fähigkeiten in Frage gestellt werden sollen, denn es geht nicht darum, daß jemand anderes ihre Arbeit verfaßt hat, sondern, daß in Ihrer Arbeit Quellen nicht erwähnt werden, die sie verwendet haben soll. Also eine Formsache.
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27.02.2013 11:58 Uhr von bigdaddy2
 
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jetzt frage ich mich aber trotzdem, wieso hat sie einen ehrendoktor titel erhalten, doch nicht weil sie dort ihren doktortitel gemacht hat.

sie hat sich doch sicher für irgendwas eingesetzt, oder etwas geleistet wofür ihr dieser übereicht wurde und nicht für ihre doktorarbeit.

also frage ich mich was diese diskussion soll?

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