24.02.13 14:25 Uhr
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Russlands Chefhygienearzt entsetzt über deutsche Vorschläge zum Pferdefleisch-Skandal

Gennadi Onischtschenko, der Leiter der russischen Verbraucherschutzbehörde und Chefhygienearzt des Landes, hat die Vorschläge einiger deutscher Politiker, Lasagne mit Pferdefleisch an Bedürftige zu verteilen, scharf kritisiert. Wörtlich nannte er es einen "Genozid nach sozialen Merkmalen".

Nach Onischtschenkos Meinung müssten die Lebensmittel, in denen Pferdefleisch gefunden wurde entsorgt werden, weil in Pferdefleisch für Menschen gefährliches Phenylbutazon enthalten ist. Aber diese Tatsache würden deutsche Politiker verschweigen, wirft er weiter vor.

Dies beweise weiterhin, dass die aktuellen Bedenken Russlands zu europäischen Fleischimporten nach Russland durchaus begründet seien, sagte Onischtschenko. Russland hat seit Anfang Februar Fleischimporte aus den USA und Deutschland verboten.


WebReporter: benjaminx
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Russland, Kritik, Skandal, Hygiene, Pferdefleisch
Quelle: de.rian.ru

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2013 14:25 Uhr von benjaminx
 
+35 | -14
 
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Muss ich davon erst aus Russland erfahren, welche Gefahren dahinter stecken? Ganze zwei Artikel in Deutschland weisen auf diese Gefahren hin. Einen vom Spiegel am 14.2 und ein von Dradio vor 4 Tagen. Stattdessen zig Artikel über die Leute die das Fleisch an Arme verteilen wollen.
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24.02.2013 14:39 Uhr von BastB
 
+30 | -18
 
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Wieso müssen sich immer Personen zu Wort melden, in dessen Ländern es insgesamt richtig schlimm zugeht und arme Menschen wirklich arm sind und die allgemeinen Lebensumstände wirklich mies sind?
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24.02.2013 15:13 Uhr von willi_wurst
 
+14 | -2
 
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Für mich eine ungewöhnliche Vorstellung Pferdefleisch essen zu ´müssen´, aber ... früher gab es überall Schlachtereien die Pferde verarbeitet haben. Im Krieg wurden Pferde gegessen und und und ... soooooooo gefährlich kann das für den Menschen gar nicht sein. Nur mal so vom Prinzip her.

Ich fände es aber gut, wenn es demnächst regelmäßig in der Bundestagskantine Pferdefleisch gäben würde ... immerhin sollten Politiker mit gutem Beispiel voran gehen und den ´armen´ zeigen, das man davor keine Angst haben muss.
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24.02.2013 15:13 Uhr von kaysho
 
+18 | -2
 
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Es werden weltweit täglich Millionen Tonnen an einwandfreier Nahrung vernichtet, die in unseren konsumsüchtigen überfressenen Industrienationen übriggeblieben ist. Und da pisst man sich bei diesem undefinierbaren Pferdefleisch so an, es zu entsorgen?

Sobald auch nur die geringsten Zweifel an einem Nahrungsmittel bestehen, sollte es nicht in Umlauf gebracht, sondern sofort aus dem Verkehr entfernt werden.

Irgendwie kann ich die Russen in diesem Punkt schon verstehen.
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24.02.2013 15:14 Uhr von hennerjung
 
+20 | -2
 
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Ich bin für eine Verwertung der Pferdefleisch-Produkte in den Kantinen der Parteien und des Bundestages.
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24.02.2013 15:37 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+8 | -1
 
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Krass wenn das stimmt, höre auch das erste mal davon, muss ich zugeben.....

Jetzt hab ich nicht nur Angst vor solchen Mafiabanden, sondern muss auch noch befürchten, dass unsere Regierung nichts dagegen hat, wenn einige Bürger vergiftet werden ^^

Schon verrückt...

"In französischen Tiefkühlprodukten sind Reste des Schmerzmittels Phenylbutazon gefunden worden. Die Arznei wird wegen schwerer Nebenwirkungen beim Menschen äußerst zurückhaltend eingesetzt. In Deutschland werden Patienten noch damit behandelt - andernorts ist es verboten."

Also in Deutschland wird es auch so noch bei Menschen verwendet, sehr interessant, wo es alle anderen wohl bedenklich finden....da spielt das "verseuchte" Pferdefleisch ja nur noch eine untergeordnete Rolle, könnte man meinen.

http://www.spiegel.de/...
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24.02.2013 15:40 Uhr von DR_F33LG00D
 
+7 | -3
 
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Zitat benjaminx
"Ganze zwei Artikel in Deutschland weisen auf diese Gefahren hin. Einen vom Spiegel am 14.2 und ein von Dradio vor 4 Tagen. "

Was für ein Unsinn...
http://www.stern.de/...
http://www.thueringer-allgemeine.de/...
http://www.n24.de/...
http://www.rp-online.de/...
http://www.ksta.de/...
http://www.sueddeutsche.de/...
http://www.welt.de/...
http://m.faz.net/...


++++
Bis jetzt wurden in acht aus GB stammenden, geschlachteten Pferden das Medikament entdeckt ....
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24.02.2013 15:43 Uhr von Jolly.Roger
 
+15 | -4
 
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Ähm, Phenylbutazon ist ein Antirheumatikum.
Es ist grundsätzlich NICHT in Pferdefleisch enthalten. Nur wenn man die Tiere damit behandelt....
Die pauschale Aussage "enthält gefährliches Phenylbutazon" ist also seeeehr pauschal.

Vor allem, wenn ich von Beimischungen von Pferdefleisch bis max. 10 Prozent gelesen habe, und sich Phenylbutazon überwiegend in Gelenken ablagert, kann die Konzentration nicht wirklich hoch sein. Zumindest nicht höher als andere Medikamente in anderen Fleischsorten.... ;-)
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24.02.2013 15:46 Uhr von architeutes
 
+7 | -3
 
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Wie die Umweltverschmutzung in Russland heutzutage aussieht muß ich mal googlen ,aber in der Vergangenheit dürfte mancher Russe einen Haufen Chemie gefuttert haben.Also ,Ball flachhalten.
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24.02.2013 15:51 Uhr von Neu555
 
+10 | -5
 
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Phenylbutazon ist ja nicht grundsätzlich in Pferdefleisch drin.
Deswegen ist es ziemlicher Unsinn was der Russe sagt.
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24.02.2013 16:22 Uhr von architeutes
 
+8 | -1
 
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"Höchstalamierend ist die Lage bei der Trinkwasserversorgung.Fehlende Kläranlagen bzw. nie gewartete Leitungssysteme sowie eine chronische Phenol-und Schwermetallüberlastung nahezu aller großen russischen Flüsse sind ursächlich für die massenhafte Erkrankung der Anwohner an Dysenterie ,Cholera und anderer Epidemien verantwortlich" -nur ein kleiner Auszug zum Thema "Umweltverschmutzung Russland heutzutage" bei Google.
Natürlich muß geprüft werden was mit den Produkten nicht stimmt ,aber wer im Glashaus sitzt ,sollte nicht mit Steinen werfen.
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24.02.2013 16:24 Uhr von Maaaa
 
+3 | -2
 
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Hallo, wieso wussten die das schon viel früher als wir, Fussvolk?
Wielange wusste die Aigner das schon?
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24.02.2013 16:34 Uhr von Maaaa
 
+4 | -1
 
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Gut, wer im Glashaus sitzt sollte nicht........
Wahrscheinlich ist der froh, mal was sagen zu dürfen.
Wir wissen doch, wenn der über russ. Verhältnisse öffentlich reden würde, ab nach Sibirien/Straflager.
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24.02.2013 16:34 Uhr von Maaaa
 
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Gut, wer im Glashaus sitzt sollte nicht........
Wahrscheinlich ist der froh, mal was sagen zu dürfen.
Wir wissen doch, wenn der über russ. Verhältnisse öffentlich reden würde, ab nach Sibirien/Straflager.
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24.02.2013 16:34 Uhr von DR_F33LG00D
 
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Selbst auf SN wurde über Medikamentenrückstände im Pferdefleisch berichtet

http://www.shortnews.de/...
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24.02.2013 17:43 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -2
 
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Junge, junge, da wird ja wieder ein riesen Aufguss veranstalltet! Klar ist, es war was im Essen, was nicht auf der Verpackung stand! Und eventuell ein Rheumamittel oder sonst ein Medikament! Was ein Aufwand!!! Nur weil wieder irgend wer den Kopf dafür hinhalten soll, und das vor der nächsten Wahl! Wer weiss eigentlich, was in dem Fleisch alles drin ist, was hier bei uns in der Bratfanne oder auf dem Brot landet! Was ist alles für ein Mist in irgend welchen Lebensmitteln drin, die hier jeden Tag konsumiert werden?!?! Was für ein Scheiss wird in irgend welche Lebensmittel getan, um es haltbar zu machen und geschmacklich zu "verbessern"!?!?! Schon der Blick in eine Lebensmittel verarbeitenede Fabrik, die z.B. Honig oder Leberwurst herstellt, bzw. verarbeitet, würde allen Anwesenden die Sorgengfalten auf die Stirn zaubern und alle nur noch erstaunen lassen, was sie trotzt Ihrer enormen "Intelligenz" doch noch nicht wussten!?!?!?! Einfach nur lächerlich, was diese "Schausteller" für ein Spektakel veranstalten!!! Liegt das vielleicht am Rinderwahn?????
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24.02.2013 17:43 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Junge, junge, da wird ja wieder ein riesen Aufguss veranstalltet! Klar ist, es war was im Essen, was nicht auf der Verpackung stand! Und eventuell ein Rheumamittel oder sonst ein Medikament! Was ein Aufwand!!! Nur weil wieder irgend wer den Kopf dafür hinhalten soll, und das vor der nächsten Wahl! Wer weiss eigentlich, was in dem Fleisch alles drin ist, was hier bei uns in der Bratfanne oder auf dem Brot landet! Was ist alles für ein Mist in irgend welchen Lebensmitteln drin, die hier jeden Tag konsumiert werden?!?! Was für ein Scheiss wird in irgend welche Lebensmittel getan, um es haltbar zu machen und geschmacklich zu "verbessern"!?!?! Schon der Blick in eine Lebensmittel verarbeitenede Fabrik, die z.B. Honig oder Leberwurst herstellt, bzw. verarbeitet, würde allen Anwesenden die Sorgengfalten auf die Stirn zaubern und alle nur noch erstaunen lassen, was sie trotzt Ihrer enormen "Intelligenz" doch noch nicht wussten!?!?!?! Einfach nur lächerlich, was diese "Schausteller" für ein Spektakel veranstalten!!! Liegt das vielleicht am Rinderwahn?????
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24.02.2013 18:03 Uhr von perMagna
 
+2 | -3
 
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Die sollen sich mal nicht in die Hose pissen. Da sind höchstens 2yg/kg Phenylbutazon drin.
Okay, das Zeug ist nicht ganz ohne, aber nur wenn man es in 1.000.000 facher Dosierung über längere Zeit einimmt.

"Da sind Spuren von Phenylbutazon drin! Oh mein Gott! Die vergiften uns!", sprach er und machte sich ne Kippe an.
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24.02.2013 18:44 Uhr von Super-Jenny
 
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Ach, regt Euch doch nicht so auf, seit ich Lasagne esse, kann ich die Energy Drings weglassen... ;-)
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24.02.2013 19:07 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ benjaminx
Wenn *du* davon erst aus Russland erfährst, kann man dir auch nicht helfen, siehe u.a. diverse Links von DR_F33LG00D.
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24.02.2013 19:48 Uhr von benjaminx
 
+2 | -1
 
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Der Punkt ist ja, mich braucht es garnicht zu interessieren. Außerdem esse ich dieses Zeug eh nicht.
Aber da sämtliche Meldungen mit Verbindung zu dem Medikament aus dem Zeitraum vom 14.2 stammen, also einige Tage vor den Vorschlägen dieser Politiker es zu Spenden, hätten die es wissen müssen. Aber bei diesen Meldungen kam kein Verweis auf ein solchen Medikament in dem Fleisch. Obwohl bis dato immer noch ziemlich unklar ist woher das Pferdefleisch überhaupt kam, dass in den Lebensmitteln gefunden wurde.
Also bevor sich da jetzt einige Politiker so richtig schön wahlkampfmäßig mit irgendwelchen unqualifizierten Äußerungen profilieren, bei ihrer großzügigen Spendenaktion, hätten sie das mit dem Phenylbutazon was ein gängiges Präperat in der Pferdemedizin ist und für Schlachtvieh verboten ist, zeitgleich ebenfalls erwähnen müssen.

[ nachträglich editiert von benjaminx ]
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24.02.2013 19:55 Uhr von fromdusktilldawn
 
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naja, ... für die ärmsten der armen, mir ans herz gewachsenen hartz4er, währe das bestimmt eine delikatesse, das bissel pferdefleisch macht ihnen nichts, sind schlimmeres gewohnt ....
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24.02.2013 23:35 Uhr von Ich_bins_wieder
 
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Ich für meinen Teil sehe das Ganze wie hugamuga es schreibt. Das Medikament wird nicht für Tiere verwendet die zu Nahrung weiterverarbeitet werden. Sollten nun Tiere geschlachtet worden sein, die kritische Inhaltsstoffe enthalten muss dies (ob Pferd oder nicht) immer vernichtet werden. Ist es jedoch unbedenklich, kann man es doch verzehren.
Phenylbutazon ist problemlos nachweisbar, also kann man es testen.
--> und ein Genozid ist dies noch lange nicht, da der Stoff in geringen Mengen nicht tödlich ist!
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24.02.2013 23:44 Uhr von ergo1
 
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Ja. Ja deutsche „Politiker“ sagen so manches was „Bedürftige“ betrifft.

Wie hat gerade vor ein paar Minuten Herr NORBERT BLÜM fast wörtlich bei Günther Jauch öffentlich live „so nebenbei“ gesagt,

angesprochen auf seinen eigenen Satz „Die Renten sind sicher“:

Was kann ich dafür, dass ein RIESTER das alles wieder KAPUTT macht?

…häh?...

Wer es nicht gesehen hat, mal die Wiederholung der Sendung im TV oder im Web anschauen.

Was hat das nun mit Pferdefleisch zu tun?
Es ist wichtiger!
Ach nee, jetzt geht es erst mal mit falschen Bio-Eiern weiter!
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25.02.2013 10:47 Uhr von Radler1960
 
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Die Russen schimpfen doch nur weil sie selber genug Leichen im Keller haben. Die sollen mal schön vor ihrer eigenen Haustür kehren!

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