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Amazon: So sind die Arbeitsbedingungen wirklich

Nach einer ARD-Reportage gerieten die Arbeitsbedingungen bei Amazon in Verruf (ShortNews berichtete). Nun schildert eine Lager-Aushilfskraft ihre Erlebnisse. Demnach werden alle Mitarbeiter geduzt und jeden Morgen mit einem "Rock & Roll"-Slogan begrüßt.

Anstrengend wird die Arbeit vor allem dadurch, da man aufgrund der Größe des Lagers pro Tag mitunter 15 bis 20 Kilometer zu Fuß zurücklegen müsse. Außerdem blieben von der versprochenen 30-minütigen Pause effektiv meist nur fünf bis zehn Minuten übrig.

Der Aushilfsarbeiter, der für zehn Tage einen Lohn von 1.000 Euro kassierte, fasste zusammen, dass die Arbeit demnach hart aber fair sei.


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WebReporter: the_reaper
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Amazon, Eklat, Realität, Arbeitsbedinung
Quelle: www.vice.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2013 18:58 Uhr von Shifter
 
+42 | -6
 
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Das deckt sich in etwa mit meinen Erfahrungen dort, ich hab bei dem Bericht nix erkannt was ich in 3 Monaten da gesehen habe. Arbeit hart, aber gut bezahlt und fair.
Wenn eine Leiharbeitsfirma interne Probleme hat haben die mit Amazon ja nix zu tun, das sind alles Ausbeuter und die werden von allen Job Centern unterstützt. Man sollte sich mal fragen ob man da nicht gegen die falschen Wettert
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23.02.2013 19:06 Uhr von film-meister
 
+31 | -7
 
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ich will jetzt nicht alles gutheissen bei Amazon (auch wenn ich Kunde bin und es auch bleibe), abgesehen von der inakzeptablen scheinbar rechtsextremen Security ist das normales Geschäft. Amazon ist bei Weitem nicht das einzige Großunternehmen, das viel Gewinn einstreicht und massig Leiharbeiter einsetzt...gerade im Weihnachtsgeschäft.Bei Amazon kams jetzt raus und alle tun so entsetzt, wie kann ein Unternehmen bloss Zeitarbeiter einsetzen...das ist naiv oder dumm. Die Spanierin aus der Reportage, die dachte, eine Stelle bei Amazon wäre ein Lottogewinn...hallo?? Arbeit im Weihnachtsgeschäft ist natürlich kein Zuckerschlecken.
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23.02.2013 19:09 Uhr von Redditor
 
+13 | -19
 
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Hört sich ein wenig nach selbst inszenierter Damage Control von amazon an ^^
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23.02.2013 19:25 Uhr von artefaktum
 
+17 | -8
 
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"Demnach werden alle Mitarbeiter geduzt und jeden Morgen mit einem "Rock & Roll"-Slogan begrüßt."

Klingt nach Nordkorea.
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23.02.2013 19:27 Uhr von Shagg1407
 
+9 | -1
 
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@dungalop

und woher willst du das so genau wissen ?
Man ihr vertraut Medien auch alles, sicher wird bei dem Bericht einiges Wahr sein, aber einiges ist mit großer Sicherheit aus dem Kontext gerissen worden, damit die Dramatik nicht zu kurz kommt.
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23.02.2013 19:52 Uhr von Strabak
 
+6 | -5
 
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Im Emder VW Werk ist es schlimmer.
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23.02.2013 20:40 Uhr von Humpelstilzchen
 
+14 | -3
 
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Kenne ich. Arbeite auch als Lagerist in einer kleinen Versandfirma! Da laufen wir auch 15 bis 20 Kilometer jeden Tag! Ist echt wahr, eine neue Kollegin hatte einige Tage einen Schrittzähler dabei, und der zeigte meist 17/ 18 Kilometer an!!! Wir werden zwar nicht mit Rock und Roll begrüßt, aber dafür wird bei uns gemobbt, was das Zeug hergibt! Auch unser "Abteilungsketzer" treibt da munter seine Spielchen, das man sich nicht wundern sollte, wenn der Mal eines Tages in seinem eigenen Arschloch verschwunden ist!!! Der typisch alltägliche Wahnsinn in der deutschen Arbeitswelt!!! Nichts neues im Westen!!!
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23.02.2013 22:16 Uhr von the_reaper
 
+2 | -1
 
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@magnat66: wie in der news geschrieben steht: er ist kein leiharbeiter, sondern lager-aushilfskraft.
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23.02.2013 23:03 Uhr von El_Zane
 
+4 | -1
 
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@dungalop

Nur weil du dir sowas nicht vorstellen kannst (was wohl auf a) eine sehr begrenzte Vorstellungskraft und b) einen eklatanten Mangel an Wissen zurückzuführen ist) heißt dies noch lange nicht, dass es auch tatsächlich falsch ist.

Nur mal als Vergleichswerte, bei UPS als ungelernte Packerkraft und bei Arbeit in der Nacht nach den ersten 3 Monaten (vorher bekommt man dort nur 12,80€/h) kommt man auf einen Stundenlohn von kanpp 16 Euro in NRW, 10 Tage Fulltime-8h Nachtarbeit (wenn auch von UPS in der Form nicht angeboten, stattdessen eher 3-4h max die Nacht) würde man nach 10 Tagen auf mehr als 1200 Euro (Brutto natürlich) kommen.

Verglichen mit den Werten von Amazon ist dies folglich ziemlich realistisch.
Die Arbeit ist knochenhart und die 16 Euro bekommt man keinen Millimeter weit geschenkt, aber dennoch ist dies eine ziemlich hohe Vergütung (für ebenso hohe körperliche Anforderungen).

Warum sollte dass bei Amazon anders sein?


Aber wenn Oberchecker dungalop mit seinem allumfassenden Wissen sich das nicht vorstellen kann, spielen Zahlen und Fakten natürlich keine Rolle, er wird schon Recht damit haben -.-


Wie war der Spruch mit der Ahnung gleich nochmal?... ;)
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24.02.2013 09:55 Uhr von superguido
 
+2 | -1
 
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Bei uns beginnt die Pausenzeit IM Pausenraum und endet auch dort. Der Weg dahin und von dort gehört nicht zur Pause....
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24.02.2013 09:57 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -2
 
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@dungalop - interessant. Aber Du glaubst aus der Reportage das was die Spanierin gesagt sofort?

@magnat66 - also glaubst Du grundsätzlich dem der weniger verdient oder drehst es in die Schiene Leiharbeit um es unglaubwürdiger zu machen?

Was seid ihr doch für Heuchler. Probiert es mal im Selbstversuch.

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