23.02.13 13:59 Uhr
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Guido Westerwelle will die Türkei in der EU haben

Am Montag wird die Bundeskanzlerin nach Ankara reisen. Dort will sie auch ein "Neues-Kapitel" für die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei öffnen. Während Merkel noch von einer langen Verhandlungsstrecke redet, äußerte sich der Außenminister Guido Westerwelle überraschend zu dem Thema.

Der "Passauer Neuen Presse" teilte er mit: "Wenn wir nicht achtgeben, wird die Stunde kommen, in der Europa mehr Interesse an der Türkei als die Türkei Interesse an Europa haben wird". Mann soll sich endlich bewegen und nicht erwarten das Ergebnisse von alleine kommen."

Der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz möchte auch den Begriff "privilegierte Partnerschaft" nicht mehr verwenden, was die meisten seiner Parteifreunde sowieso nicht mehr tun. Außerdem sollten die Visa-Regeln für Türken gelockert werden und die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen bewilligt werden.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Türkei, Angela Merkel, Guido Westerwelle, EU-Beitritt
Quelle: www.handelsblatt.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2013 14:16 Uhr von alphanova
 
+18 | -3
 
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nunja, wenn ein Günther Oettinger behauptet, dass irgendwann ein deutscher Kanzler oder eine deutsche Kanzlerin auf Knien nach Ankara robben werde, dann lässt sich das ein Guido Westerwelle natürlich nicht zweimal sagen und robbt schonmal vor...
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23.02.2013 15:20 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -4
 
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Westernwelle war und ist für die Wild-West-Politik, Globalisierung — und nun auch noch Wild-Ost-Politik?

Die Hauptursache für wirtschaftliche und politische Strukturkrisen in Europa. Krisen, vor deren Abwärtsspirale wir nach wie vor unseren Kopf in den Sand stecken: Finanzkrise, Schuldenkrise, Lohndumping, Umverteilung, Arbeitslosigkeit und eine Politik welche an der Wirtschaft nur noch herumdoktert, anstatt wirklich zukunftsfähige Rahmenbedingungen zu schaffen.

Denn diese gibt es nicht mehr zum Nulltarif, weshalb sich auch die maßgeblichen politischen Parteien in Europa nur noch in ihren Lippenbekenntnissen unterscheiden.

Wenn wir unsere Krise, den Aus- und Schlussverkauf unserer Volkswirtschaften und Demokratien auf dem Weltmarkt der Globalisierung, jemals überwinden sollten, dann ist mir auch die Türkei willkommen und auch Andere mehr.
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23.02.2013 16:25 Uhr von Atze2
 
+4 | -0
 
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@magnat66

ich möchte ja Deine Erwartungen nicht trüben, aber es sind noch einige signifikante Kapitel offen die die Türkei abzuschliessen hat.

http://de.wikipedia.org/...
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23.02.2013 18:28 Uhr von Maaaa
 
+2 | -1
 
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Frage:
Wenn die Türkei in der EU ist, müssen die dann die flüchtigen "tatverdächtigen Mörder" nach Deutschland ausliefern?
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23.02.2013 19:35 Uhr von Pixwiz
 
+1 | -1
 
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... ob WW sich da nicht was anderes erhofft, wenn er auf allen Vieren in die Richtung krabbelt....

Sorry, konnt ich mir nicht verkneifen.
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24.02.2013 01:35 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -1
 
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@magnat66:
"es wird kommen wie es schon lange geplant ist,"

Ja, schon seeeeehr lange.

"nämlich das die Türkei in die EU aufgenommen wird."

....WENN sie den endlich wenigstens ein paar Punkte auf der Agenda erledigen würden. Die Voraussetzung bleibt, egal wie tief Westerwelle "kriecht"...hat er ja selbst schon mehrfach betont.


"Wieviele Minus habe ich vor ein paar Monaten für diese Meinung bekommen und jetzt wird sie immer wahrscheinlicher."

Nicht wirklich wahrscheinlicher als vor vielen Monaten.

Merkel bzw. Westerwelle möchten wieder etwas Schwung in die Verhandlungen bringen. Die Türkei hat ja von der langen Liste kaum was abgearbeitet und die offenen Punkte auf die lange Bank geschoben.
Natürlich ist die EU schuld daran, dass die Türkei nicht an den Vorraussetzungen weiterarbeitet, das möchte man sich wohl nicht mehr länger vorhalten müssen... ;-)

Man möchte die Türkei nicht aus rein wirtschaftlicher Sicht in der EU haben. Im Vergleich zu jetzt würde sich nicht wirklich viel ändern, außer dass die Türkei hunderte von Milliarden an Subventionen bekommen würde.

Eine Türkei, die sich den anderen arabischen Ländern zuwendet, würde die ganze Region destabilisieren.
DAS möchte man nicht so gerne....
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24.02.2013 11:30 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -1
 
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Stehen die Türken auch vor dem Staatsbankrott, oder wieso wollen die immer noch der Schuldnergemeinschaft beitreten ? ^^

Haben die nicht die Zustände gesehen, die momentan in den EU Staaten herrschen ?

Ich will ja nix sagen, aber dass die immer noch in die EU wollen, ist schon seltsam....vermutlich sehe ich die ganz großen Vorteile nicht so genau, anders kann ich mir das nicht erklären lol

Die EU Länder sind doch gerade alle am Arsch und schieben sich gegenseitg Schulden zu ^^
Früher hätte es das nicht gegeben, zumindest war es da nicht so "verstörend" offensichtlich lol
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24.02.2013 19:13 Uhr von skipjack
 
+1 | -0
 
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Liebe Politiker,

der Auftrag lautet eindeutig im Auftrag und Namen des Volkes...

Mit der Schande, die bisher in der EU präsentiert wurde, will ich nicht aufhalten, dass zählt zur traurigen Geschichte...

-Doch bitte warum will eben daraus auch kein Politiker lernen???

Ein klares Nein, bringt daheim mehr Stimmen, als hier den Versuch zu starten, die Stimmen der in Deutschland lebenden Türken zu schnorren...

Das wird ein sehr teueres Wahlgeschenk...-)

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