23.02.13 13:24 Uhr
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Deutschland/Türkei: NSU-Affäre belastet die Beziehungen zwischen Türkei und Deutschland

Bundeskanzlerin Angel Merkel zeigte sich vor ihrer Reise in die Türkei nach wie vor skeptisch, was einen EU-Beitritt des Landes betrifft. Mit ihrer Reise in die türkische Hauptstadt Ankara will Merkel wieder ein wenig Schwung in die Verhandlungen bringen.

"Ich bin dafür, dass wir jetzt ein neues Kapital in diesen Verhandlungen eröffnen, damit wir auch ein Stück vorankommen", so die Kanzlerin in ihrem Video-Podcast. Bei ihrem Besuch in der Türkei wird Merkel auch bei den in Kahramanmaras stationierten Bundeswehrsoldaten vorbeischauen.

Die Reise der Kanzlerin wird durch die NSU-Morde ein wenig schwerer. In der Türkei wird Merkel mit dem Vorurteil kämpfen müssen, dass deutsche Geheimdienste die Taten der NSU decken würden. Dies äußerte Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Türkei, Angela Merkel, NSU, EU-Beitritt
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2013 13:30 Uhr von Rechthaberei
 
+15 | -7
 
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Die Türkei kennt sich mit gedeckten Morden aus. Angefangen beim Völkermord an den Aramäern bis hin zum Mord an Intellektuellen.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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23.02.2013 15:14 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
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Na ja, die Türkei hat ja bisher noch nicht wirklich was dazu gesagt, oder? Es äußerte sich nur der Herr vom Zentralrat der Muslime.
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23.02.2013 18:43 Uhr von Maaaa
 
+1 | -9
 
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Die Türkei befindet sich im wirtschaftlichen Aufschwung, deshalb brauchen wir sie in der EU. Die BRD kann die finanziellen Lasten der anderen Südländer nicht mehr allein tragen.
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24.02.2013 01:21 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -1
 
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Belastet denn die Jonny-K.-Affäre auch die Beziehungen?



@Maaaa:
"Die BRD kann die finanziellen Lasten der anderen Südländer nicht mehr allein tragen. "

Die Zahlungen, die die Türkei von der EU erhalten würde, lässt du weshalb unter den Tisch fallen?
Absicht oder einfach nur Null Ahnung?

Die Türkei wäre auf einen Schlag der Größte Geldempfänger in der EU.

"Wir" brauchen die Türkei als Absatzmarkt, so wie wir sie jetzt auch schon haben. Leider stößt man auch hier schon an die Grenzen, da die Türkei längst in der privaten Überschuldung steckt. Außerdem ist der Wohlstand dort nicht annähernd gleichmäßig verteilt. Wer von einem ähnlich großem Markt wie Deutschland spricht, kneift wirklich mit Gewalt beide Augen zu...

Die Investitionen werfen auch nicht mehr so viel Gewinn ab wie noch vor wenigen Jahren. Das Risiko hingegen steigt, auch weil die türkische Zentralbank langsam aber sicher der Abwertung der Lira gegensteuern muss, was die Renditen wiederrum drückt.
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24.02.2013 19:09 Uhr von skipjack
 
+2 | -1
 
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Und?
Wo bitte bleiben die Entschuldigungen und Zahlen der Ehremorde, der Überfälle, der Raubüberfälle, Herr Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland?

Forderungen stellen, dass können die Türken...

Was dafür tun, dass die Forderungen erfüllt werden, können und wollen die nicht...

#Woher kommt mir das bitte noch so bekannt vor...
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25.02.2013 01:26 Uhr von ElChefo