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Hartwig Fischer (CDU) muss wegen Empörungsvorschlag nun Pferde-Lasagne essen

CDU-Politiker Hartwig Fischer schlug vor Kurzem vor, dass Lasagne, die Pferdefleisch statt Rindfleisch enthält, an arme Leute verteilt wird. Damit brach eine Sturmwelle der Empörung in Deutschland aus (ShortNews berichtete).

Jetzt schlug er vor, die Lasagne selbst mal zu probieren, damit jeder sehe, dass die Lasagne problemlos essbar sei.

"Schmeckt doch! Lecker in der Konsistenz. Ich kann keinen Unterschied zu anderer Lasagne feststellen", sagte er nach dem ersten Biss.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Lasagne, Pferdefleisch-Skandal, Hartwig Fischer
Quelle: www.bild.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2013 11:28 Uhr von Exilant33
 
+15 | -1
 
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Was soll er auch anderes sagen! Wenn er geekelt sein würde, hätte er sich selbst wiederlegt!
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23.02.2013 12:01 Uhr von artefaktum
 
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Da wollte einer von der Hinterbank in die Schlagzeilen.
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23.02.2013 12:13 Uhr von quade34
 
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Woher kommt die Lasagne? Aus dem armen Spanien und ist dort schon immer Armeleutespeise. Deshalb noch lange nicht zu verwerfen. Pizza, Maultaschen, Pelmeni, Ravioli und deutsche Eintöpfe haben alle fast den gleichen Hintergrund. Es muß nicht immer Kaviar sein (Plagiat).
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23.02.2013 12:21 Uhr von Rainstan
 
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Was soll man da schmecken, wenn Pferdefleisch im hundertstelbereich drin ist?
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23.02.2013 12:26 Uhr von artefaktum
 
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@quade34

"Woher kommt die Lasagne? Aus dem armen Spanien und ist dort schon immer Armeleutespeise."

Zunächst kommt die Lasagne natürlich ursprünglich nicht aus Spanien sondern aus Italien (obwohl Wikipedia auch England als Herkunft angibt. Damit ist aber sicher nicht die italienische Lasagne mit Bolognese-Sauce gemeint, die kommt eindeutig aus Oberitalien).

Zudem hat dieses Fertigzeug nichts - aber auch gar nichts - mit einer selbst hergestellten Lasagne zu tun.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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23.02.2013 12:28 Uhr von Nebelfrost
 
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die konsumenten sind an solchen lebensmittelskandalen doch häufig selbst mit schuld. denn der markt richtet sich ja in erster linie nach der nachfrage und dem kaufverhalten des kunden.

weil die konsumenten ständig alles immer billig, billig, billig haben wollen. am besten das filetsteak für 50 cent. das problem ist, dass aber bei so einer einstellung die qualität auf der strecke bleiben muss. man kann nicht täglich sein steak auf dem teller haben, aber trotzdem so gut wie nichts dafür bezahlen wollen. die meisten menschen gehen noch immer völlig sorglos mit ihrer ernährung um. das bewusstsein dafür fehlt bei der masse einfach. vernünftige ernährung hat bei jedem zweiten nur einen untergeordneten stellenwert. und solange der preis für ein lebensmittel noch immer das abschließende kaufkriterium bei den meisten leuten ist und nicht die qualität, solange wird sich nichts ändern. da wird die lasagne eben weiterhin mit phenylbutazon-verseuchtem rennpferdefleisch gestreckt, um den preis unten halten zu können.

es gibt natürlich auch solche, die meinen "hauptsache es schmeckt". aber hierzu muss ich sagen, dass man geschmäcker heuer einerseits chemisch simulieren oder künstlich aufpeppen kann, d.h. etwas das schmeckt, muss nicht auch gleichzeitig qualitativ hochwertig sein. und andererseits wissen zahlreiche menschen heute gar nicht mehr, wie etwas überhaupt sein muss, wenn es gut schmeckt. es gibt viele, die diverse fertiggerichte als lecker bezeichnen. aber nein, das sind sie nicht. fertiggerichte sind nicht lecker. die leute denken aber es sei lecker, weil sie das zeug nur noch fressen und kaum mehr einen vergleich haben. sie haben nur den vergleich zwischen fertiggerichten und unterschiedlichen herstellern untereinander. aber wirklich lecker ist das zeug im vergleich zu etwas selbstgekochtem nun mal nicht. fertiggerichte sind also nur pseudo-lecker.

und aus all diesen genannten gründen, stellt das argument "hauptsache es schmeckt" bei der masse der bevölkerung eine völlig verquere aussage dar, die mit der realität nicht mehr viel zu tun hat.

und diejenigen, die sich jetzt über pferdefleisch aufregen, aber nicht wegen dem phenylbutazon, sondern wegen dem pferdefleisch an sich, gehören zu genau diesen leuten. denn an ihrer empörung merkt man, dass sie keine ahnung haben, denn sonst wüssten sie, dass pferdefleisch (von schlachtpferden!) ein hochwertiges und sehr gesundes fleisch ist. solange aber pferdemetzger dieser tage angefeindet werden, weil sie pferdefleisch verkaufen, so als würde es rattenfleisch sein, dann ist das der beweis dafür, dass das pferd, bevor es zu wurst und gulasch wurde, intelligenter war, als ein beträchtlicher teil der leute in der bevölkerung.
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23.02.2013 13:05 Uhr von Suffkopp
 
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@trara - man kann diese PornoTante so oft melden wie man will, da passiert doch eh nichts. Keine Prevention, sondern nur nachträgliche Löschung.

Wenn es sich um Politik handeln würde, könnte man glatt dem Gedanken verfallen, das da jemand direkt dran profitiert. Vlt. deshalb auch immer die zeitversetzten Löschungen, denn sonst würde man die ja von vornherein blocken.

Man weiß es nicht - aber vlt. bekommt das die BILD raus.
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23.02.2013 13:32 Uhr von Kati_Lysator
 
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hat der wirklich "lecker in der konsistenz" gesagt oder ging hier was beim abschreiben schief? und so was ist politiker. sein gehirn hat sicher auch eine leckere konsistenz.
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23.02.2013 13:38 Uhr von Nebelfrost
 
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ich verstehe auch nicht, wieso immer erst tagelang die einzelnen kommentare von solchen spamaccounts separat gelöscht werden und nicht gleich sofort der ganze account. es ist doch schon nach dem ersten kommentar offensichtlich, dass es sich um einen fakeaccount handelt. außerdem könnte man auch mal ein captcha einführen, wenigstens für die registrierung.
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23.02.2013 13:47 Uhr von Nebelfrost
 
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@gertkarlpaul

zitat: "hast schön all die Phrasen der letzten Tage verarbeitet"

nö, eher die phrasen der letzten jahre. die einstellung der konsumenten zu dem thema ernährung hat sich doch (leider) seit jahren nicht geändert. und die ereignisse die sich aktuell im rahmen des pferdefleischskandals abspielen, sind ja nichts ersponnenes, sondern tatsachen. also frage: wieso sollte ich tatsachen nicht zusammenfassend in meiner argumentation verwenden? sollte ich lieber über irgendwas erfundenes schreiben? zu lügen gibt es immer eine alternative und verschiedene varianten, die man bei einer argumentation verwenden kann. zur wahrheit gibt es aber keine alternative. und falls doch, dann ist es nicht mehr die wahrheit, denn davon gibt es nur eine. eine wahrheit wird nicht dadurch zu einer lüge, nur weil man sie häufiger wiederholt.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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23.02.2013 13:55 Uhr von Suffkopp
 
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irgendwie finde ich es seltsam das immer über Pferdefleisch diskutiert wird. Ich denke es geht dabei ganz allein darum, das auf der Verpackung nicht drauf stand was wirklich drin ist.

Wenn ich was essen will will ich mich darauf verlassen können das auch das drin ist was drauf steht.

Mehr möcht ich nicht und wenn ich Pferdefleisch will kauf ich Pferdefleisch.

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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23.02.2013 14:24 Uhr von Nebelfrost
 
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@suffkopp

zitat: "Ich denke es geht dabei ganz allein darum"

genau allein darum geht es eben nicht. für die masse der leute geht es zwar wirklich augenscheinlich darum. aber pferdefleisch von schlachtpferden ist kaum billiger als rindfleisch. ein gericht mit pferdefleisch zu strecken, würde also wenig sinn machen, da es keine einsparung bringen würde. wenn dennoch eine streckung mit pferdefleisch stattfindet, muss man also davon ausgehen, dass das pferdefleisch weitaus billiger war als das rindfleisch. und da gibt es im grunde eigentlich nur eine möglichkeit, nämlich dass es sich höchstwahrscheinlich nicht um fleisch von schlachtpferden handelt, sondern um solches von ausgedienten sportpferden. dieses fleisch darf aber nicht verkauft werden wegen diverser medikamentenrückstände, die den pferden u.a. als dopingmittel verabreicht wurden. dieses fleisch ist minderwertig und daher bekommt man es "inoffiziell" auch besonders billig. besagte medikamente wie phenylbutazon sind für menschen gesundheitsschädlich.

zudem gibt es auch keinen anderen grund, pferdefleisch dem rindfleisch beizumengen. es kann also nur diesen einen grund haben. irgendwo schweinefleisch beizumengen, kann hingegen auch noch andere gründe haben, z.b. um die konsistenz von fleisch und wurstwaren fester zu bekommen, da schweinefleisch fettreich ist und fett die fleischmasse gut bindet. bei pferdefleisch gibt es diesen alternativen grund jedoch nicht, da pferdefleisch nur sehr sehr wenig fett hat, noch weniger als rindfleisch.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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23.02.2013 14:38 Uhr von JensGibolde
 
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müssen tut er das gar nicht! er hat es freiwillig gemacht!!
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23.02.2013 14:47 Uhr von Ehrlichmann
 
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Ja er hat sicher Mitleid mit den armen, wie halt jeder Politiker...darum hat unsere Regierung auch den letzten Armutsbericht verfälscht...eben, weil sie es ja so gut meint mit diesen Menschen und natürlich nicht um ihre Lügen zu verheimlichen.

http://www.tagesschau.de/...

Es ist kriminell wie durchtrieben unsere Volksvertreter handeln, nicht besser wie die Fleischpanscher auch.
Es ist in meinen Augen eine Frechheit, sich hinzustellen und ein Lebensmittel, welches durch kriminelle in Umlauf gebracht wurde dann den armen als gute Tat auf den Tisch zu stellen.
Es gibt zudem auch vielerlei Gründe warum das Fleisch gesundheitschädlich sein kann und alles zu prüfen ist wohl nicht möglich.
Seit jahrzehnten haben wir einen Lebensmittelskandal nach dem anderen, jedes mal danach stellen sich die Klugscheißer hin und spielen den betroffenen, versprechen Besserung und ein höheres Strafmaß. Im Endefekt passiert aber so gut wie garnichts. Es ändert sich auch hier wieder nichts, die Parteien schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu damit sie bei den Wählern gut da stehen aber das wars dann auch am Ende ist dann alles wieder vergessen bis zum nächsten Skandal und der Verbraucher wieder der Pferd...ne Esel...
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23.02.2013 14:57 Uhr von LinkeRevolution
 
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Der Mensch sitzt in der letzten Reihe des Reichstages !
Ein nichts ist er!
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23.02.2013 15:14 Uhr von Novalis69
 
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Geradezu lächerlich, der Kerl würde nie medikamenten verseuchtest Pferdefleisch essen. Was immer man ihm das als "Showeinlage" in den Teller legt, hat nichts mit Pferd zu tun. Jeder Politiker, vom Gemeinderat bis ganz nach oben sollte wegen seinen verlogen aussagen gehängt werden. Eventuell überlegen sie danach was sie sagen. Soll er doch mal seiner Familie nachgewiesen verpferdete Lasagne geben, was die wohl sagt ?
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23.02.2013 17:45 Uhr von Suffkopp
 
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@Nebelfrost und warum sabbelst Du jetzt wieder über Pferdefleisch?

Es hätte auch der XYZ Skandal sein können, weil auf der Packung eben nicht stand das XYZ drin war. Ob XYZ nun billiger oder teuer ist doch wumpe.

Es stand nicht drauf - das ist der Punkt.

Und mich interessiert die Diskussion ob PF billiger oder teurer ist nicht die Bohne. Es stand nicht drauf und das ist der Skandal.

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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23.02.2013 20:21 Uhr von Mankind3
 
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Ich kann die Empröung nicht wirklich nachvollziehen. Seine Aussagen vor der Kamera waren klar und deutlich. Er sprach davon das die Leute es mitnehmen können wenn sie denn wollen, nicht das sie es müssen.

Ich glaube ehr die Tafeln haben Angst das sie am Ende auf dem Zeugs sitzen bleiben (wohl nicht zu unrecht) und spielen deshalb auch mit die Empörten.

Aber hey es ist ein Politiker, also kann er ja nur was böses im Schilde führen.
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01.03.2013 13:07 Uhr von EUDurchblicker
 
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Ich bin dafür das kommende Woche im Bundestag am Dienstag und Donnerstag ein Pferdefleisch-Lasagne Tag wird.
Pferdefleisch-Lasagne für alle Politiker, und wer sich drückt verbringt eine Nacht in einem 3.Klasse Hotel in Kreuzberg ;-)
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07.03.2013 10:09 Uhr von sevenofnine1
 
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Dass in Deutschland und England so wenig Pferd gegessen wird, hat weniger mit der katholischen Kirche zu tun (die in England seit Heinrich VIII sowieso nicht mehr viel zu sagen hat), sondern eher damit, dass Deutschland und England die beiden Top-Pferdenationen sind. Viele Leute verbinden mit einem Pferd eher einen Kameraden oder ein "Haustier" (außerhalb der Wohnung natürlich). Die meisten Reiter sind in Deutschland auch nicht unbedingt die Turnierreiter oder gar Jockeys, dann würde es nur sehr wenig Pferde in D geben, sondern zumeist Jugendliche, Kinder oder Hausfrauen, die mit ihrem Liebling im Gelände rumeiern. Diese wiederum lieben ihre Pferde genauso, wie so mancher von euch seinen Hund / Katze / Lieblingshaustier beliebig ergänzen.
Logisch ist Pferdefleisch hochwertig, ebenso wie Kaninchen. Aber erkläre mal einem Kind, dass sein "Hoppelhasi" gestern noch im Kinderzimmer rumgehoppelt ist, um heute auf dem Teller zu liegen.

Manche Fleischsorten werden halt schlicht dadurch abgelehnt, dass man zu sehr dass Tier sieht, welches dafür geschlachtet wurde. Warum gibt es wohl immer mehr Vegetarier?

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