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Zinsmanipulierende Banken sollen straffrei bleiben

Der EU-Kommission fällt es offenbar schwer, die Hauptverantwortlichen für die vergangen und aktuellen Zinsskandale zu finden. Deshalb bieten sie den Banken an, bei freiwilligen bekanntgeben der Namen, straffrei zu bleiben. Davon sind etliche Banken betroffen.

Sollten die Banken das nicht tun, können ihnen Strafen in Höhe von zehn Prozent der jährlichen Erträge verhängt werden - wenn die EU-Kommission sie für schuldig erklärt. Im Fall der Deutschen Bank, die auch der Zinsmanipulation verdächtigt wird, wären drei Milliarden Euro fällig.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank ist sich momentan aber keiner Schuld bewusst, da man keine Hinweise hat, wer von den Vorstandsmitgliedern von den Zinsmanipulierenden Geschäften gewusst hat.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bank, Skandal, Strafe, Zins
Quelle: www.handelsblatt.com

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22.02.2013 19:49 Uhr von Shifter
 
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