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China: Die Geister der Kulturrevolution - Mordprozess 45 Jahre nach Tat

In China hat man teils verwundert, teils verärgert über einen aktuellen Mordprozess reagiert. Verhandelt wird ein 45 Jahre zurückliegender Mordfall. Der Tatverdächtige Qui ermordete 1967 einen Arzt und zerstückelte dessen Leiche.

Der Arzt stand damals im Verdacht ein Spion zu sein. Die örtliche Miliz bestimmte, dass er deshalb sterben müsse. Der Mord fand während der Kulturrevolution statt. Mao Zedong ermutigte die Bürger mit der Elite, den Intellektuellen und der Bourgeoisie abzurechnen. Hunderttausende starben deshalb.

Tatverdächtiger Qiu wurde 2011 verhaftet. Seit dieser Woche steht er vor Gericht. Nach seiner Verhaftung berichteten die Medien darüber, aber die Meldungen wurden wieder entfernt. Viele Internetuser hatten gegen die Verhaftung protestiert, weil andere Täter aus der Zeit bis heute ungestraft blieben.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Leiche, Tat, Mordprozess, Zerstückelung, Mao Zedong
Quelle: blogs.wsj.com

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