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Vorratsdatenspeicherung: BKA - Wer im Internet surft hat keine Privatsphäre

Die Vorratsdatenspeicherung bleibt Thema. Auf dem Europäischen Polizeikongress wurde erneut gefordert, dass man Vorratsdatenspeicherung durchführt. BKA-Präsident Jürgen Maurer sieht darin kein Problem. Wer im Internet unterwegs sei würde "die Privatheit verlassen".

Bei dem Kongress, auf dem sich Politiker und Vertreter von Sicherheitsbehörden treffen, wird allerdings keine Rücksicht darauf genommen, dass die Vorratsdatenspeicherung die Rate der aufgeklärten Straftaten nicht verbessert hat.

Deutschland droht wegen der Nichtumsetzung der Datenspeicherung eine Strafgeldzahlung an die EU. Maurer warnte unterdessen die Medien auch davor, über Hacktivismus oder Ähnliches positiv zu berichten. Privatsphäre und Pressefreiheit existieren in Sachen Internet in seiner Welt nicht.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, BKA, Vorratsdatenspeicherung, Privatsphäre
Quelle: www.gamestar.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2013 11:43 Uhr von Conner7
 
+10 | -0
 
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Die sollen lieber in ihren eigenen Reihen schnüffeln
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21.02.2013 12:50 Uhr von Pils28
 
+7 | -0
 
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Was ist denn mit dem kaputt? Internet darf kein rechtsfreier Raum sein. Daher öasst uns unsere Rechte auf Datenschutz, Informationsfreiheit und informative Selbstbestimmung! Wieder letzte Nacht feuchte Träume von StaSi und GeStaPo gehabt, würde ich sagen.
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21.02.2013 12:55 Uhr von sicness66
 
+6 | -1
 
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Aber die Linke wird vom Verfassungsschutz beobachtet während der oberste Polizeimacker das Grundgesetz lauthals mit Füßen treten darf.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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21.02.2013 13:07 Uhr von miyoko
 
+10 | -2
 
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@magnat66

Jetzt setz aber mal dein Aluminiumhelm ab ;). Ich seh ja auch vieles kritisch und gerade der Datenschutz im Internet ist stark bedroht.
Aber so hysterisch und paranoid muss man auch noch nicht sein. Das ist einfach nur übertrieben und schadet der Seriosität der Diskussion.

"Doch nur für die die anscheinend etwas zu verbergen haben"
Klares Nein. Mit diesem Denken öffnest du Tür und Tor für präventive Überwachung.

Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass Sicherheit vor Freiheit gesehen wird.

Ein schönes Zitat dazu: "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren."
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21.02.2013 13:21 Uhr von Pixwiz
 
+4 | -0
 
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Den Jung da oben in die Klapse....oder auf nen anderen Planeten, am besten auf den Orwellschen, da fühlt der sich sicher wohl.

Nur, weil ich mich entscheide, meine "Privatsphäre" durch surfen im Internet zu verlassen, heisst das noch lange nicht, das ich damit dritten das Recht gebe, diese Wege aufzuzeichnen und mal eben auf Vorrat in eine Datenbank zu legen. Könnt man ja mal brauchen.
Dann bitte auch gleich sämtliche Telefonate aufzeichnen, hab ich´s leichter, wenn ich mal was Nachweisen muss...

Wie? Ich hab keine Zugriff auf die von mir gespeicherten Daten? Wie kann denn das sein, das sind doch meine...?

Sicher kann man im Internet nicht mehr wirklich von Privat reden, diese Zeiten sind vorbei. Was ja auch letztlich vom eigenen Verhalten abhängt. Aber das hier einfach alles - noch nicht gleich, aber bald - ausgehebeltt werden soll... auch wenn ich nichts zu verbergen habe, hätte ich genau aus diesem Grund auch keine Skrupel, entsprechende Dienste zu nutzen. Sollen die mich doch gefälligst vorher Fragen....

Die.... sind das nicht die gleichen, die immer rumbrüllen, das Internet ist kein rechtsfreier Raum...?
Wieso dann einseitig einen draus machen wollen?

(..auf letzte Frage kenn ich die Antwort schon... ;) )


und ja, in dem Falle hätte ich mal nichts dagegn, wenn die Regierung sich mal endlich gegen die EU-Diktatur auflehnt und die Strafe zahlt.

[ nachträglich editiert von Pixwiz ]
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21.02.2013 14:52 Uhr von Pixwiz
 
+2 | -0
 
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Sollten sich die Vorhaben von Orwell da oben wirklich durchsetzen, bleibt einem ja fast keine andere Wahl.
Da geht es nicht drum, irgendetwas zu verbergen, sondern darum was ganz bestimmtes zu schützen.
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21.02.2013 20:09 Uhr von Chromie
 
+4 | -0
 
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Wie wäre es wenn man von dem BKA-Knallkopp täglich die Post lesen würde? Man geht jeden Tag zu seinem Briefkasten, öffnet die Kuverts und liest sich alles durch. Wenn er sich beschwert, fragt man ihn einfach, ob er denn was zu verbergen hätte? Da er bestimmt ein vorbildlicher Bürger ist, wird er wohl nichts dagegen haben.

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