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Urheberrecht: Musik- und Filmindustrie lässt Google an seine Grenzen stoßen

Google stößt in Sachen Kopierschutz von Musik und Filmen an seine Grenzen. Die Lobbygruppe BREIN forderte Google nun dazu auf, die Anzahl der URLs, welche auf Wunsch der Rechteinhaber aus dem Netz genommen werden, von derzeit 10.000 auf 40.000 erhöht wird.

Ein weiterer Schritt soll diese Obergrenze ganz verschwinden lassen. Dies geht aus einem Bericht des Magazins TorrentFreak hervor. Die Rechteinhaber sollen so oft an die Grenze von 10.000 zu löschenden Links gekommen sein, dass Google die Grenze wohl erhöhen wird.

Google äußerte sich allerdings, dass eine Anhebung der Grenze technisch nicht einfach sei und man dort wohl bald an Grenzen stoßen würde. Ein Google-Anwalt äußerte, dass man bei allem Schutz vor Piraterie auch sehen müsse, welche Kollateralschäden man im Netz in Sachen Informationsfluss anrichte.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Musik, Urheberrecht, Filmindustrie
Quelle: business.chip.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2013 10:41 Uhr von Galerius
 
+42 | -1
 
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Googles Anwalt hat Recht.
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21.02.2013 10:53 Uhr von Jaecko
 
+6 | -2
 
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@Benedikt: Das sog. "Internet Archive" bleibt davon aber unberührt. Was da mal drin ist, bleibt auch drin; egal wie sich Google auf den Kopf stellt.
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21.02.2013 11:21 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -12
 
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Wenn sie schon gegen Internetpiraterie vorgehen wollen, dann sollten sie nach und nach die angesagtesten SharingPortale schließen lassen.
Ich kenne aus dem Stehgreif 4-5 Filesharingportale, wo man absolut alles von Videos, Bildern, Programmen und Liedern bekommt.

Nicht dass ich gegen solche Portale bin, oder gegen Filesharing, aber die riesen Anzahl an OCHs befeuert doch geradezu das Filesharing.
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21.02.2013 11:53 Uhr von GroundHound
 
+32 | -1
 
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Soll die Film- und Musikindustrie nur so weiter machen. Die schaufeln sich fleißig ihr eigenes Grab.
Irgendwann kommt jemand mit der ultrageilen Idee, wie man Musik im Internet vermarktet, die Künstler wechseln mit fliegenden Fahnen und die Contentmafia steht mit ihrem veralteten Geschäftsmodell vor den Trümmern ihrer Unfähigkeit.
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21.02.2013 13:01 Uhr von Killing_Joke
 
+10 | -1
 
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@ GroundHound

Du meinst so wie es Kim Schmitz vorhatte.
Nen Downloadmodel bei dem der Musiker dirket verdient und die ganzen geldgeilen Mistsäcke die dazwischen stehen nicht mehr 75 % vom Kuchen abgreifen können.
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21.02.2013 13:07 Uhr von Gang
 
+4 | -1
 
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GroundHound
da werde ich dich leider Enttäuschen müssen über diese Idee.
Zu welchen Zwecke ist den die GEMA entstanden ?
http://www.youtube.com/...
Jetzt werden die ganzen kleinen Musik Firmen und Club´s
durch Erhöhung der tarifkosten aus den Gewerbe gedrängt.
Damit sich die Künstler bei den großen Labeln Melden sollen. Dann werden die Künster mit Verträgen geknäbelt und am Ende hört man nix mehr von Ihnen und zum beweis.
Welche Lieder sind den zurzeit in den Musikchart´s ganz Oben. Ich wette mal nur von der großen Musikindustrie.
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21.02.2013 15:44 Uhr von smogm
 
+5 | -1
 
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@Gang:
Ich hab mir gerade gestern wieder die Top 50 deutsche Dance Charts angehört.
Es waren gerade mal 3 (in Worten drei!) Tracks dabei die sich grundlegend von ihrem Rythmus und der generellen Aufmachung vom Rest abgehoben haben.
Alles andere kommt mir so vor als würde das alles aus der gleichen Quelle bzw. vom gleichen Produzenten kommen. Immer die gleichen Beats/Soundeffekte random anders angeordnet, dazu ein paar billige Ollen die im Musik-Clip ihren knapp bekleideten Arsch und Brüste in die Cam drücken, und fertig is die Mainstream-Mucke...

Und wenn man sich dann die angeblichen Künster ankuckt die dahinter stecken sollen, sind das zu 90% Namen die vor einigen Jahren im Hip-Hop/Rap Bereicht tätig waren und es eigentlich undenkbar war dass sie mal in ein anderes Genre abrutschen. Und heute machen die "Motherfu**er" und wie sie sich nennen plötzlich Dance Musik....FAIL. Drecks Kommerz!

Erbärmlich...

[ nachträglich editiert von smogm ]

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