20.02.13 19:21 Uhr
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"Kosmische Gefahrenabwehr": UNO fordert weltweite Zusammenarbeit

Am vergangenen Freitag ging über der russischen Stadt Tscheljabinsk ein 17 Meter großer Asteroid nieder und veranschaulichte wie schnell die Erde von Gesteinskörpern aus dem Weltall getroffen werden kann. Die Vereinten Nationen fordern nun verstärkte internationale Zusammenarbeit.

Raumfahrtexperten der UNO sprachen sich für ein internationales Netzwerk zur Warnung vor Gefahren aus dem Universum und für zwei Gruppen, die sich mit der Erforschung und Abwehr auseinandersetzen, aus. Diese "kosmische Gefahrenabwehr" soll sich auf Körper ab einem Kilometer Durchmesser konzentrieren.

Dies sei die Grenze bei der man weltweite Konsequenzen annimmt. Dieses Netzwerk solle dann Staaten informieren und eine Experteneinschätzung abgeben. Eine Entscheidung zur Abwehr würde dann auf politischer Ebene getroffen. Laut UNO gäbe aber für die nächsten 100 Jahre keine ernsthafte Bedrohung.


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WebReporter: sicness66
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