20.02.13 19:08 Uhr
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Bildungs-Debatte: Zuerst kein Sitzenbleiben, dann keine Noten mehr

An der Laborschule Bielefeld werden bereits seit 39 Jahren keine Noten mehr vergeben. Aber im neunten Schuljahr muss es eine geben, da man sich damit bewirbt.

Da aber jetzt das Sitzenbleiben abgeschafft werden soll, kann auch über ein Wegfallen der Noten diskutiert werden, da diese ja dann sinnlos wären.

Dazu sagt der Vorsitzenden des Deutschen Philologenverbandes: "Wer das Sitzenbleiben streicht, der muss auch die Noten streichen, das wäre konsequent."


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WebReporter: Crawlerbot
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Debatte, Bildung, Noten, Sitzenbleiben
Quelle: www.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2013 19:21 Uhr von MarleneG
 
+20 | -3
 
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LOL!! Deutschland schafft sich ab :).

Keine Noten gibts doch schon bei den Walddörflern
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20.02.2013 19:22 Uhr von Shortster
 
+11 | -1
 
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Super. Die Lehrer sind ja so auch noch nicht ausgelastet genug. Kann man denen ja sicher auch noch zumuten, eine schriftliche Beurteilung für jeden der bis zu dreißig Schüler pro Klasse zu schreiben.

Und als Workaround bastelt sich jeder Lehrer für jedes Niveau ein paar Satzschablonen... und das Ende vom Lied ist, dass wir dann einfach nur versteckte Noten haben. Und am Besten noch mit einer Festlegung, dass man den armen sensiblen Achtklässlern keine allzu negativen Beurteilungen zumuten kann...

Also am Besten gleich das Bewertungssystem analog zu Arbeitszeugnissen übernehmen...

Und ich geh derweil Kotzen... diese ganze Diskussion ist einfach nur lächerlich...
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20.02.2013 19:28 Uhr von Danymator
 
+27 | -1
 
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In ca 70 Jahren ist es dann wieder so weit. Dann kann der Mob weder rechnen, lesen noch schreiben. Es überkommt mich irgendwie das Gefühl, dass das so gewollt ist.
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20.02.2013 19:29 Uhr von angelina2011
 
+5 | -8
 
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Und keinen Müll News Schreiber mehr.
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20.02.2013 20:24 Uhr von Kanga
 
+6 | -4
 
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keine noten ist echt das beste system..

wofür braucht man die denn auch..
n hartz4 antrag kann man doch ausfüllen lassen...
da braucht man nicht lesen und schreiben können..
und rechnen...na mit den paar kröten...brauchste gar nciht anfangen..und wenne dann die omas ausraubst..dann haste imma n paar scheine für den dealer...der macht das dann...weil der hat ja hauptschule..
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20.02.2013 21:56 Uhr von quade34
 
+4 | -1
 
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Den Abschluss bestellt man sich dann bei Amazon. Nur bei Amazon kriegt man keine Stelle. Was könnte man doch sparen, keine Schulen, keine Unis.
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20.02.2013 22:03 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -2
 
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Das ist nur ein Wellen schlagen der CDU Presse die mit dem abschaffen des Sitzenbleibens nicht zurecht kommt.
Das sitzen bleiben nichts bringt und vergleichsweise sehr teuer ist, kann kaum einer bestreiten und wenn ein konsequentes Förderkonzept installiert wird dann funktioniert das auch.
D.h. Schlechte Note im Zeugnis, Förderunterricht nachmittags oder in den Ferien verpflichtend...
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20.02.2013 22:44 Uhr von GaiusBaltar
 
+9 | -0
 
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Keine Noten wären bei manchen Fächern schon angebracht, wie z.B. Sport, Kunst oder Religion. Bei Mathematik, Deutsch oder naturwissenschaftlichen Fächern sollte es aber dennoch weiter Noten geben.
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21.02.2013 06:43 Uhr von V3ritas
 
+2 | -0
 
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Ja klar, schaft die Noten halt ab...ist ja sonst auch nervig, wenn man die lernresistenten Schüler jedes Jahr aufs neue hat. So werden die durchgewunken und dann hat das Arbeitsamt das Problem an der Backe...die schieben diese Schüler dann in Maßnahmen und sind damit ihrerseits das Problem los...das System scheint zu funktionieren.^^
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21.02.2013 07:20 Uhr von shirtshop
 
+1 | -1
 
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ich bin immer wieder beeindruckt, wie durchdacht und intelligent die konzepte der bildungsbeauftragten doch sind.
anstatt das problem am schopf zu packen und einzusehen, dass das lehrprogramm einfach mist ist, behalten wir es lieber bei und schaffen die noten ab. sieht eben keiner mehr, dass 3/4 der lehrer nicht lehren kann.

von der idee her nicht schlecht, denn gute noten ? intelligenz.

oftmals (mathe/physik etc. mal außen vor) geht es nur um stures auswendiglernen. stellt man diese "superschüler" dann im betrieb vor ein kleines problem *tilt*, sieht man immer wieder.

unterricht interessant gestalten, weg vom auswendiglernen, hin zum denken. dann können auch die noten weg.

[ nachträglich editiert von shirtshop ]
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21.02.2013 08:48 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -0
 
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@La_Brador

"wer bezahlt den Förderunterricht und wer überwacht den beauftragten träger auf Qualität?"

Natürlich der Steuerzahler, aber das rechnet sich alleine was die Schulkosten angeht kostet ein Jahr sitzenbleiben rund 6000 €

....und die Eltern müssen da durch, das ist genauso wie Nachmittagsunterricht.
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21.02.2013 14:59 Uhr von V3ritas
 
+0 | -0
 
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@comic1

Der Gedanke kam mir erst auch, aber was macht es bei diesen Schülern für einen Unterschied? Weder wird das Sitzenbleiben noch die Benotung irgendetwas an dem Problem ändern und der Arbeitsmarkt wird sich darüber kaum Sorgen machen müssen, da sich solche Kunden in der Regel dem Arbeitsmarkt nach der Schule nicht anbieten werden.(Da muss man aber auch sagen: Wieso sollten sie auch. Kaum ein Arbeitgeber würde so einem "Problemschüler" eine Chance geben.)
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22.02.2013 22:08 Uhr von f.j.neffe
 
+0 | -1
 
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EX-PER-IRE heißt heraus und durch gehen.
Für mich als Ich-kann-Schule-Lehrer müsste jemand, der Experte sein will, wenigstens das tatsächliche Problem erkennen.
Sitzenbleiben ist nur EIN SYMPTOM und NICHT DAS PROBLEM.
Sitzenbleiber können mit gut mit ihren Talenten umgehen - UND IHRE LEHRER AUCH NICHT.
Nicht-Könner-Schüler + Nicht-Könner-Lehrer immer wieder nur ein Jahr weiterwursteln lassen, das würde in der Ich-kann-Schule nicht mal ein Kind als Lösung oder als Pädagogik ansehen.
Die konkrete LÖSUNG verlangt KÖNNEN LERNEN und zwar ZUERST VOM LEHRER, denn:
Solange der nicht KÖNNEN KANN, lernen alle, die bei ihm was lernen, bei allem, was sie lernen NICHT KÖNNEN.
Freundlich grüßt
Franz Josef Neffe

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