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Neuer Ärger für Amazon: Kartellamt ermittelt

Nach der Kritik am Online-Händler Amazon wegen dessen Leiharbeiterbehandlung und seiner umstrittenen Sicherheitsfirma, wird der Internet-Riese erneut mit Problemen konfrontiert.

Das Kartellamt ermittelt gegen Amazon wegen Wettbewerbsverzerrung. Konkret geht es um Verträge mit Drittanbietern, deren Klauseln bedenklich sind.

So dürfen Drittanbieter auf anderen Plattformen ihre Angebote nicht billiger als auf Amazon anbieten.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Firma, Amazon, Ärger, Kartellamt
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2013 15:41 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+12 | -0
 
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Ein "Unglück" kommt selten allein.....

"So dürfen Drittanbieter auf anderen Plattformen ihre Angebote nicht billiger als auf Amazon anbieten."

Warum sollten die das auch tun, da würde ich mir ja verarscht vorkommen, wenn sie es auf anderen Seiten billiger, als bei Amazon selbst anbieten und ich dann eben über Amazon bei ihnen bestelle ^^

Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler drin ? lol

Immerhin ist Amazon so nebenbei auch Werbeplattform für viele kleinere Anbieter, die man so sonst vermutlich nie im Netz finden würde....
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20.02.2013 15:56 Uhr von Gnarf456
 
+5 | -4
 
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US-Firmen-Basching: Erst Google, jetzt Amazon, was kommt als nächstes?
Deutschland sollte sich eingestehen, dass es bei der Tendenz hin zu einem "nationalen Internet" ziemlich schlecht dasteht. Ich hoffe nicht, dass der Trend weitergeht, denn sonst sind wir hier ganz schnell digitale dritte Welt.
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20.02.2013 16:42 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -2
 
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Was ist daran bedenklich?

Und wozu sollte ein Anbieter seine Ware bei Amazon zu Preis X anbieten und auf einem anderen Portal günstiger?

Macht doch gar keinen Sinn
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20.02.2013 16:50 Uhr von RycoDePsyco
 
+5 | -5
 
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Ganz einfach, es ist verboten einen Preis zu diktieren.

Jeder darf selbst seine Preise machen, egal wie hoch oder niedrig.
Amazon arbeitet daher Rechtswidrig.

Nebenbei erwähnt:
Zudem verlangt Amazon sehr hohe Gebühren, daher kann man auf anderen Plattformen günstiger anbieten.
Und nur weil es bei Amazon viel Angebot gibt, heißt es noch lange nicht dass das ein guter Shop ist.

Da finde ich sehr viele Shops besser gelöst (Aufbau und Design) und deutlich Informativer sowie mit deutlich besseren Bildern, bzw. auch große und viele Bilder.

Aber alle sind doof, nur Amazon ist Geil.
Geiz ist Geil !!!

[ nachträglich editiert von RycoDePsyco ]
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20.02.2013 16:59 Uhr von kostenix
 
+8 | -1
 
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wir selbst verkaufen bei amazon, um ich muss sagen, es lohnt sich...

RycoDePsyco da ist überhaupt nichts rechtswidriges dran.
wenn du bei amazon verkaufen MÖCHTEST, dann bekommst du einen vertrag, dem KANNST du zustimmen, ODER seinlassen. Niemand wird gezwungen auf amazon zu verkaufen. Gerade weil es auch genug andere verkaufskanäle gibt.

und wenn ich schon eine Dienstleistung annehme, dann muss ich mich eben auch dran halten. Wenn es im Vertrag, dem man ja selbst zugestimmt hat, steht, dass meine artikel bei amazon den günstigsten preis haben müssen als auf allen anderen verkaufskanälen die ICH nutze, dann ist das halt so. wer das nicht will, braucht sich da nicht anzumelden.

und RycoDePsyco bilder.... große bilder und viele bilder? reichen dir 7 Bilder zu einem Produkt nicht? unsere bilder sind in einer auflösung von 1.000+ pixeln, somit ist die amazon zoom funktion vorhanden. wenn du noch größere willst, dann würd ich dir den einzelhandel vorschlagen, da kannst die dinger auch anfassen.

"es ist verboten den preis zu diktieren" <--- amazon diktiert in keinster weise den preis. denn du als händler bestimmst ihn... nicht amazon. es gibt nur bedingungen für deine preisgestaltung....

immer dieses bashing von 0checkern. als ob jeder händler gezwungen wird seine waren bei amazon zu verticken...

[ nachträglich editiert von kostenix ]
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20.02.2013 17:03 Uhr von kostenix
 
+1 | -2
 
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PeterLustig2009 sicherlich macht es sinn. wenn du neben dem verkaufskanal amazon auch einen verkaufskanal onlineshop hast, dann wäre es praktischer die preise im eigenen onlineshop günstiger zu gestalten als bei amazon. damit machst du deinen shop beliebter und dich unabhängiger von dritt-kanälen.

aber das ganze system von amazon ist eh leicht zu umgehen. hau bei amazon versandkosten rein und im onlineshop ist jeder artikel 1 euro teurer und dafür ohne versandkosten...
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20.02.2013 17:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wenn man will, dass große Händler für einen die Ware verkaufen, war es schon immer ein ungeschriebenes Gesetz, dass man entweder selbst auf den eigenen Verkauf verzichtet - oder die eigenen Preise höher ansetzt. Man verärgert damit den Händler, der dann wenig Chance hat die Produkte zu verkaufen.
Man wird bei vielen Firmen feststellen, dass deren eigener Hausverkauf teurer ist, als wenn man es im Einzelhandel oder beim Onlinehändler kauft.
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20.02.2013 18:22 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@RycoDePsyco
"Ganz einfach, es ist verboten einen Preis zu diktieren.
Jeder darf selbst seine Preise machen, egal wie hoch oder niedrig.
Amazon arbeitet daher Rechtswidrig."

Ok, da ist was dran, aber Preise werden da glaub nicht wirklich diktiert, es gibt immerhin öfter mal verschiedene Anbieter, mit sehr unterschiedlichen Preisen auf der Amazon Seite, auch bei Neuware eben, die haben ja auch nen Gebrauchtmarkt, den mein ich damit aber nicht.
Manche Sachen bekommst du auch über so nen Drittanbieter mal günstiger, als bei Amazon selbst, eben auch über die Amazon Seite als Link.
Ich hab auch schon mal 5 Euro mehr bezahlt, weil ich lieber den Artikel von Amazon direkt wollte, da ich mal Probs mit so nem Drittanbieter hatte....nannte sich "CeapCD" oder so, da hab ich mir ein Xbox Spiel bestellt und da stand aber nicht, dass es ne Chinesische Version ist, mit der ich eben wenig anfangen konnte. Wollte sie umtauschen, aber der Anbieter hat erst nicht reagiert, dann hab ich Amazon ne Mail selbst geschickt und darauf hingewiesen, dann haben die vermittelt und der Typ hat mich zugelabert, dass es als China Version ausgehangen hätte usw und wollte erst nicht umtauschen, später wieder ne Mail an Amazon und dann hat der eingelenkt...war aber einiges an Nervenarbeit lol

Beim 2. Fall hab ich dann erst mal bemerkt, dass der Operabrowser einige Angaben von den Verkäufern gar nicht anzeigt lol Da dachte ich mir....könnte am Browser gelegen haben....der Typ hat nämlich auch so was behauptet, wie der 1. Hab mir dann gedacht, wenn das mehrere sagen und ich weiss, dass ich keine Macke habe, liegts vieleicht am Browser, habs dann mit dem IE probiert und es wurde echt einiges an Zusatzinfos angezeigt, auch die vom Verkäufer benannten *g....naja, jetzt nutz ich Firefox, aber hab net überprüft ob der alles anzeigt lol

Das blieb am Ende alles an Amazon hängen und lag eigentlich am Opera-Browser, vieleicht haben sie in der neuen Opera Version nachgebessert, noch nicht getestet..."zensiert" der einfach Sachen weg, böse ^^
Naja, vieleicht liegts auch an deren Seite, keine Ahnung :)
Komisch war dann beim 1. Fall, dass dieser Shop auch "sehr" negativ bewertet war, der 2. allerdings sehr gut, da musste ich dann doch mal testen, vor allem hab ich die als verrückt hingestellt, später hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, naja, jetzt weiss ich allerdings was da falsch gelaufen ist....an mir lags nicht, oder doch lol

Und den Rest hättest dir ruhig sparen können, find ich :)

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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20.02.2013 18:47 Uhr von SNArtanis
 
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Bei sowas handelt man natürlich erst wenn die Medien das aufgegriffen haben und die Bürger verärgert sind. Dann erheben die Damen und Herren Politiker sich von ihren bequemen Stühlen und "handeln" dann bei dem einen Problem, obwohl es noch etliche Firmen gibt die ähnlich verfahren. Dann kloppt man Amazon mal auf die Finger, sagt "Du Du Du!" damit das Volk das Maul hält und das Gefühl bekommt, dass "etwas gemacht" wird. Dann suchen sich die Medien ein neues Thema.

In diesem Land passiert NICHTS, man wird am laufenden Band verarscht. Leider ist das Volk zu einem sehr großen Teil nicht in der Lage das zu verstehen. Der Teil der das System versteht geht dann oft in die Politik. Hier kann man sich dann aussuchen, ob man Idealist bleibt und was dagegen tun will, dass so viel falsch läuft in diesem Land, oder ob man im volksfeindlichen Politikersumpf mitmischen will, wo man ordentlich Kohle und Ansehen mit der Lobbyarbeit machen kann.

Letzteres ist natürlich durchaus lukrativer, auch wenn es moralisch eher negativ zu bewerten ist. Am Beispiel Gysi sieht man ja leider, dass man wenn man wirklich was verändern will, wenn man sich für das Volk einsetzt und nicht nur für seinen eigenen Geldbeutel, dass dann der Rest versucht einen abzusägen und das Volk anscheinend einen nicht versteht. Anders kann ich mir die schlechten Wahlergebnisse und die Vorurteile nicht erklären.
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20.02.2013 19:48 Uhr von Suffkopp
 
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Und mit diesem Satz

"Leider ist das Volk zu einem sehr großen Teil nicht in der Lage das zu verstehen. Der Teil der das System versteht geht dann oft in die Politik"

hast Du Dich bei mir als Besserwisser disqualifiziert.

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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20.02.2013 19:57 Uhr von hellibelli
 
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An die die denken die "Preisparität" sei ganz in Ordnung:

Es gibt bei den Marktplattformen keinen echten Wettbewerb. Die Platzhirsche Amazon und eBay diktieren Ihre Bedingungen (Höhe Provisionen, Zahlungsarten und deren weitere Provisionen). Friss oder stirb. Mangels Alternative müssen die Händler die Bedingungen akzeptieren wenn sie nicht vom Marktplatz ausgeschlossen werden möchten.

Und auf wen werden die hohen Provisionen der Marktplätze abgewälzt? Den Kunden. Die Preise der Waren könnten deutlich günstiger sein. Wer bei eBay mit Überweisung bezahlt, subventioniert die Kunden die mit Paypal bezahlen. Weil: Paypal fordert zusätzliche Provision vom Händler. Dem Händler ist es untersagt diese Kosten auf den Kunden umzulegen (Überweisungszahler darf nicht weniger zahlen als Paypalzahler). Auch Preisparität.

Was machen viele Händler? Sie eröffnen eigene Shops. Da man im eigenen Laden keine Provisionen abführen muß könnte dort die Ware billiger sein. Hier greift Amazon in die Freiheit der Preisgestaltung ein und untersagt dies.

Wer Preisparität befürwortet hält entweder Amazon-Aktien oder er hat die Marktwirtschaft nicht begriffen.

(Schaut mal auf eure Stromrechnung. Da seht ihr was ein nicht funktionierender Markt anrichtet.)

[ nachträglich editiert von hellibelli ]
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20.02.2013 20:59 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@halleberry
"Hier greift Amazon in die Freiheit der Preisgestaltung ein und untersagt dies."

Tun sie das auch wirklich...oder verlangen sie nur ihre Provision, weil sie eben ein großes Aushängeschild, auch für die kleineren Shops, sein können ?

Aber dein Post hat mir gefallen...sehr detailliert :)

Allerdings glaub ich nicht, dass die Produkte noch günstiger sein könnten, wenn es anders laufen würde, wenn man die Preise mit anderen großen Versandhändler vergleicht, dann sind die schon ähnlich bei den meisten Produkten, oft findet man sie bei den Drittanbietern eben teilweise noch günstiger, als anders wo.
Nagut, deren Porto ist dann vieleicht eben etwas höher, ist auch so ne Sache...am Ende gleicht es sich ja öfter mal aus, im Endbetrag....

Naja, mal sehn was dabei rauskommt....kenn jetzt auch nicht alle Zahlen, aber kann mir nicht vorstellen, dass die Drittanbieter ihre Preise viel anders gestalten könnten, sind ja schon sehr unterschiedlich, wie gesagt.
Vor allem müssen sie sich ja auch nach ihrem eigenen Einkaufspreis richten und wenn die über Amazon viel absetzen können, dann kommen sie auch über diesen Weg zu günstigeren Einkaufspreisen, weil sie eben mehr absetzen.
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20.02.2013 21:19 Uhr von kostenix
 
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ihr sagt immer irgendwas von "amazon setzt die preise" ... das ist doch totaler quatsch.. ebenso, dass es nur amazon und ebay gibt...

es gibt für händler so verdammt viele verkaufskanäle, dass man sich mehr oder weniger nur noch entscheiden muss, welchen kanal man selbst nutzen MÖCHTE ...

ihr habt keine lust auf amazon und ebay? dann haut euch mal das programm der preissuchmaschinen rein.. die links gehen direkt in EUREN shop mit "EUREN preisen"...

immer dieses gebashe gg die großen... anscheinen haben die wohl was gut gemacht... aber daran hat sich bei amazon nicht wirklich was geändert seitm start... und damals wars jedem scheiss egal... warum nur?
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20.02.2013 23:09 Uhr von hellibelli
 
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@kostnix
Schönes Ideal. Hätten wir gerne. Ist aber an der Realität vorbei. Wer bei eBay und Amazon raus fliegt macht kaum noch Umsatz. Darum kann es sich kaum ein eBay-Händler leisten. Gegen eine Pleite kann man nicht andiskutieren.

Lies dir mal den Spiegel-Artikel durch. Dort wird das Kartellverfahren genau damit begründet. Nämlich konkurrierenden Marktplätzen eine Chance zu verschaffen mittels geringerer Preise. Das ist genau das was du propagierst: Einen Wettbewerb und eine Marktregulierung. Eben damit es für den Händler tatsächliche (nicht nur theoretische) Alternativen gibt.

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