20.02.13 10:30 Uhr
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Düsseldorf: Annette Schavan reicht erste Klage gegen die Uni Düsseldorf ein

Die ehemalige Bildungsministerin Annette Schavan hat nun die erste Klage wegen der Aberkennung ihres Doktortitels durch die Universität Düsseldorf eingereicht.

Nach Angaben ihrer Anwälte seien die erforderlichen Unterlagen am Mittwoch beim Verwaltungsgericht Düsseldorf eingereicht worden.

Die Anwälte von Anette Schavan sind der Meinung, dass bei dem Plagiatsverfahren der Uni Fehler unterlaufen seien.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Düsseldorf, Klage, Uni, Annette Schavan
Quelle: www.westline.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2013 10:58 Uhr von Rechthaberei
 
+8 | -5
 
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Immerhin: Die Klage ist kein Plagiat, sondern vom Rechtsanwalt.
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20.02.2013 11:00 Uhr von Kanga
 
+15 | -0
 
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und nachher kommt noch raus..das die professoren auch abgekupfert haben..
und die richter auch..und die anwälte..und und und...
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20.02.2013 11:05 Uhr von saber_
 
+12 | -5
 
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@bertl058


frau schavan hat ihre doktorarbeit geschrieben und eingereicht. vor 30 jahren konnte kein mensch der welt alle textstellen einer arbeit verifizieren, also ging man davon aus sie haette die wissenschaftliche arbeit nach bestem wissen und gewissen auch selber erstellt.

wie jeder andere mensch der eine wissenschaftliche arbeit verfasst MUSSTE auch bei frau schavan folgende textpassage in der doktorarbeit zu finden sein:



"Ehrenwörtliche Erklärung zu meiner Dissertation
mit dem Titel: „______“




Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erkläre ich, dass ich die beigefügte Dissertation selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel genutzt habe. Alle wörtlich oder inhaltlich übernommenen Stellen habe ich als solche gekennzeichnet.

Ich versichere außerdem, dass ich die beigefügte Dissertation nur in diesem und keinem anderen Promotionsverfahren eingereicht habe und, dass diesem Promotionsverfahren keine endgültig gescheiterten Promotionsverfahren vorausgegangen sind."


diese worte wurden von frau schavan unterschrieben!


heute, 30 jahre spaeter ist es ein leichtes unterfangen texte abzugleichen.... einfach die datenbank speisen und schauen was die suchergebnisse ausspucken....



die universitaet duesseldorf hat nach hinweisen auf unstimmigkeiten in der doktorarbeit von frau schavan diese noch einmal unter die lupe genommen.


anscheinend wurden die unstimmigkeiten belegt und ihre doktorarbeit wurde entzogen - thema gegessen...


da haste nix mehr zu klagen...

kopf runter und schaemen



auszug aus der promotionsordnung:

“Die dem Promotionsgesuch beizufügenden Unterlagen sind: [...]

c) Eine eidesstattliche Versicherung

– daß der Bewerber die vorgelegte Dissertation selbst und ohne unerlaubte Hilfe verfaßt und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt hat [...].” (Hervorhebung von mir)

http://schavanplag.wordpress.com

[ nachträglich editiert von saber_ ]
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20.02.2013 11:18 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -12
 
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@McVit:
"Der Beschiss liegt "schwarz auf weiß" vor. Wer sich die Mühe macht kann das 1:1 nachlesen. "

Wieso beherzigst du den Rat nicht selbst?

Dann kannst du auch zeigen, wo tatsächlich und nachweislich Betrug vor liegt....


@saber_:
"anscheinend wurden die unstimmigkeiten belegt und ihre doktorarbeit wurde entzogen"

Unstimmigkeiten (falsche oder fehlende Quellenangaben) und absichtlicher Betrug sind aber schon zwei Paar Schuhe.
Und nur letzteres würde einen Entzug des Doktortitels rechtfertigen. Und da sind die Beweise bei Schavan auch unter Plagiatsjägern sehr umstritten.

Wenn ich heute eine Diplomarbeit oder Dissertation schreibe, und der Prof entdeckt fehlende/falsche Zitate, dann gibt er es mir mit einem Hinweis zurück, außer er kann mir einen groß angelegten Betrugsversuch nachweisen.

Das gilt nun bei unseren prominten Doktoranden nicht, ihnen wird seitens der Plagiatsjäger (und des SN-Pöbels) grundsätzlich Vorsatz unterstellt.
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20.02.2013 11:52 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -5
 
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Was ein Glück dass dieser Gutmenschen-ichbinsoeingeilerTyp-Plagiatsgeier keinen Doktortitel hat. Wäre ja ein gefundenes Fressen wenn rauskommt dass er ebenso beschissen hat wie jeder in seiner Doktorarbeit
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20.02.2013 11:52 Uhr von saber_
 
+4 | -3
 
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@Jolly.Roger

habe mir kurz die stellen auf schavaplag angeschaut...


das hauptaugenmerk wird bei den vorwuerfen auf 4! quellen gelegt, welche quer durch die dissertation an 9 stellen vorkommen...


sorry, aber die regeln des zitierens sind eindeutigst definiert!

zur erstellung einer wissenschaftlichen arbeit gehoert eben auch das korrekte zitieren und ein korrektes literaturverzeichnis!



und auf deine frage ob es unstimmigkeiten oder absichtlicher betrug ist kann ich nur eins sagen:

wenn du ueber deine vorgehensweise belehrt wirst und dann eine EIDESSTATTLICHE erklaerung ablegst auch strikt nach regeln gehandelt zu haben, dann gibts keinen zufall mehr!

die schuld liegt bei dir - ende der diskussion!


in diesem fall gilts zu klaeren wie schwer dein vergehen war.... haeufen sich aber die fehler, dann ist das eben dein ende ...
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20.02.2013 12:05 Uhr von McClear
 
+3 | -3
 
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Oh Mann oh Mann, die Olle ist aber hartnäckig! Sie hat bei der Doktorarbeit geschummelt und gut ist. Wozu die Gerichtsverhandlung. Ein normaler Schüler kann ja auch nicht dagegen klagen, wenn er beim Abschreiben erwischt wurde. Jetzt klagt sie sich ihren "Doktor" zurück, solange, bis die Richter der alten Zicke recht geben, damit sie sie los sind.

[ nachträglich editiert von McClear ]
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20.02.2013 12:36 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -4
 
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@McClear
Geh doch nochmal in die Schule und lern lesen :D

Die "Zicke" klagt gegen evtl Formfehler. Und dazu kommt sie hat nicht geschummelt sondern falsch zitiert was dank diesem Plagiatsjägertrottel ja schon reicht
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20.02.2013 13:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Wenn alle Doktorarbeiten neue Kenntnisse und neues Wissen liefern würden - dann müsste die Technik 200 Jahre weiter sein.
Ich denke mal, dass man auf diese Weise die Hälfte aller Doktorarbeiten zerrupfen kann.
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20.02.2013 14:34 Uhr von Akaste
 
+1 | -2
 
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null unrechtsbewusstsein, war mir so klar
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20.02.2013 14:36 Uhr von Maaaa
 
+0 | -1
 
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Die spielt nur auf Zeit.
Solange die klagt, tut sie sooo unschuldig und überbrückt so die Zeit bis zur Bundestagswahl.
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20.02.2013 14:59 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -0
 
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@McVit:
"Aber sie hat sich nicht an den Originalquellen orientiert, die sie für ihre Arbeit verwendet, sondern an Ausarbeitungen und Abhandlungen von anderen Wissenschaftlern über die Originalquellen."

Was glaubst du, zu wievielen Schlüssen man in zig Doktorarbeiten oder anderen Publikationen über EIN Thema kommen kann?
Und wie man diese ALLE unterschiedliche formuliert?

DAS ist ja genau das, was selbst einige Plagiatsjäger kritisieren. Gib ihnen drei Publikationen zu einem Thema und ich wette, die kommen zu dem Schluss, dass alle voneinander abgeschrieben haben... ;-)
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20.02.2013 16:41 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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@McVit:
"Sie hat diese Ideen aber durch das Unterlassen der korrekten Zitierung so aussehen lassen, als wären es ihre eigenen und das ist Betrug und in Kombination mit einer eidesstattlichen Erklärung auch eine Straftat. "

Das wäre es, wenn sie tatsächlich diese Quellen als Vorlage genommen hätte und die Quellenangabe absichtlich unterschlagen hat.

Es gibt aber noch eine Möglichkeit, die anscheinend fernab jeglicher denkbaren Möglichkeiten liegt:
Sie hat, wie viele andere auch, die gleichen Schlüsse gezogen und hat mehr oder weniger ähnliche Formulierungen verwendet.

Deswegen auch meine Frage: Wieviele verschiedene Schlüsse kann man bei ein und dem selben Thema ziehen und wie formuliert man diese OHNE dass sie auch nur ähnlich klingen wie bei anderen...?
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20.02.2013 22:10 Uhr von Jaandro2
 
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@PeterLustig2009

Bestimmt hat dieser IM Blockwart mal in der Schule abgeschrieben. Am besten mal alle Klassenarbeiten prüfen und beim ersten abgeschriebenen Wort das Abitur aberkennen.
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20.02.2013 22:51 Uhr von erw
 
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Bei Schavan gibt es einen riesigen Unterschied zu Guttenbergs Dissertation... die Uni hat sich wegen Zitationsregeln für eine Aberkennung entschieden, nicht, weil die Frau abschrieb. Die meisten raffen nicht mal, worum es bei den Doktorarbeiten wirklich ging. Guttenberg schrieb ab OHNE das zu kennzeichnen (was erlaubt ist und nur in einem extremen Maß überhaupt an einer Note rüttelt)... Schavan hat nur unsauber gekennzeichnet. Das ist eigentlich kein Verbrechen, aber die Unis sind heute unter einem extremen öffentlichen Druck.

Ich persönlich halte Schavans Doktorwürdenaberkennung für eine überzogene Entscheidung. Immerhin hat sie eine eigenständige Arbeit mit leichten Mängeln in den nebensächlichen Bereichen abgeliefert und verdient somit ihren Doktor. Denn immerhin geht es um den INHALT.
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20.02.2013 22:52 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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Gut, das wir in einem Rechtstaat leben in dem nicht der pöbelnde Mob festlegt, welchem Bürger gerade welche Rechte zustehen.

Soll sie doch klagen, ist nun mal ihr Recht. Das macht sie weder zu einer "Schlampe", "Zicke" oder sonst irgendwas.

...und am Ende stellt sich doch noch die Frage: Wer von den Jägern hier hat bitte noch nie im Leben Regeln übertreten? Mal bei Rot über die Ampel gelaufen? Mal den eigenen Lebenslauf zur Bewerbung geschönt? Mal am Stopschild nicht gewartet, bis alle vier Reifen ruhen?

...aber wenn es dann um Politiker geht, das neue Feindbild Nummer 1, da wirft man dann mal alle Objektivität über Bord, man wird päpstlicher als der Papst selbst.
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21.02.2013 19:11 Uhr von ElChefo
 
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McVit

Nicht im geringsten.
...aber findest du nicht, das die Rechte aus dem Gesetzeskanon auch für Politiker gelten?

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