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Steueraffäre bei der Hypo-Vereinsbank: 124 Millionen Euro Steuern hinterzogen

Laut einem internen Untersuchungsbericht wurde bei der Hypo-Vereinsbank über Jahre systematisch der Fiskus betrogen. Genannt werden undurchschaubare Aktiendeals und sogar mutmaßlich kriminelle Geschäfte. Der Schaden für den Fiskus wird auf 124 Millionen Euro geschätzt.

Die Bank selbst hatte eine Anwaltskanzlei mit der Überprüfung von Geschäften im Zusammenhang mit dem Immobilienunternehmer Rafael Roth beauftragt. Dabei kamen weitere fragwürdige Geschäfte ans Licht.

Die Bank hat bereits volle Kooperation mit den Behörden zugesichert. Intern wird geschätzt, dass die Steueraffäre die Bank etwa 200 Millionen Euro kosten wird. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat bereits gegen mehrere aktive und ehemalige Mitarbeiter Ermittlungen aufgenommen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Fiskus, Steueraffäre, HypoVereinsbank
Quelle: www.sueddeutsche.de

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20.02.2013 09:46 Uhr von cyp