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Fußball/H.-J. Watzke: Werksklubs verdrängen Traditionsvereine - System kollabiert bald

Hans-Joachim Watzke, Chef des amtierenden deutschen Fußballmeisters Borussia Dortmund, hat vor noch mehr Werksvereinen gewarnt, welche die Traditionsvereine in die zweite Liga drücken.

"Wir können nicht noch drei Mannschaften gebrauchen, die vor 25.000 Zuschauern spielen und auswärts nur 500 Zuschauer mitbringen. Da kollabiert das System", so Watzke.

Vereine wie der 1. FC Kaiserslautern, die ausverkaufte Stadien vorweisen, würden bis in die zweite Liga durchgeschoben, so Heribert Bruchhage von Eintracht Frankfurt. Wenn Ingolstadt jetzt noch weiter von Audi gepushed würde und Red Bull Leipzig aufsteige, würden noch andere Traditionsklubs verdrängt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fan, System, 1. Bundesliga, Tradition, Hans-Joachim Watzke
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2013 14:06 Uhr von Canay77
 
+13 | -13
 
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So ein schmarrn. Alles steht und fällt mit einer soliden Finanz und Personalpolitik. K´Lautern ist nicht wegen den genannten Klubs in Liga 2.
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19.02.2013 14:11 Uhr von no_trespassing
 
+20 | -5
 
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Doch Canay.
Denn Hoppenheim und Red Bull investieren Abermillionen, die anderen müssen nachziehen.
Dadurch sind etliche Club der unteren Ligen insolvent gegangen.
Man kann nur hoffen, dass Hoffenheim diese Saison endlich absteigt.
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19.02.2013 14:29 Uhr von sicness66
 
+7 | -7
 
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Mal so ein Frage an sie Herr Watzke: Wie steht eigentlich der Börsenkurs ?

Ich würde mich sehr über einen Ostklub in der 1. Bundesliga freuen, der aber nicht auf lange Sicht gegen den Abstieg und die eigene Exitenz kämpft, sondern um Europapokalplätze. Nach 23 Jahren Wiedervereinigung ist da nichts in Sicht.

Und wie schon Canay77 richtig schrieb, ist in einer kommerziellen Fußballwelt die Finanz- und Personalpolitik das A und O. Es hilft mir nichts von Vereinen wie RW Essen, Alemania Aachen oder Darmstadt 98 zu träumen, wenn da nur Amateure am Werk sind.
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19.02.2013 15:04 Uhr von Canay77
 
+11 | -2
 
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@No_tresspassing und jeseff12

Soweit ich mich erinnere ist der FCK 96 und 06 abgestiegen. Da war kein einziger der genannten Klubs in Liga 1. Die einzige Werkself war Bayer Leverkusen, 2006 war noch der VFL mit dabei. Die Fehler im Management jetzt auf die Werksklubs zu schieben ist schlicht und ergreifend pure Blindheit und Ignoranz der eigenen Fehler. Bestes Besipiel ist 1860 München. Fast jede 2. Mannschaft in der Buli hat einen Ex 1860 Spieler im Kader, einige von denen sind Leistungsträger, sogar Nationalspieler. Mancher von denen ist von der 1860 Bank in Liga 1 gewechselt.

[ nachträglich editiert von Canay77 ]
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19.02.2013 15:15 Uhr von Gnarf456
 
+4 | -1
 
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Wenn sich alle mal wieder auf den Sport besinnen würden und dieses ganze Millionengeschacher lassen würden, das wäre toll.
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19.02.2013 15:39 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -4
 
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Und ich dacht immer Abstieg und Aufstieg entscheidet das Fussball spielen? Sollen sie vernünftig Fussball spielen, dann ist es egal ob Werksclub oder nicht.
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19.02.2013 15:39 Uhr von ghostinside
 
+7 | -3
 
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Der Watzke soll mal schön den Ball flach halten. Er kann von Glück bzw. großer Lobby reden, dass sein Verein (oder S04) nicht vor Jahren wegen horrender Verbindlichkeiten aus der 1. Liga absteigen mussten. Andere Vereine wie Dresden durften wegen weniger Schulden die Liga verlassen.

Und Bayer Leverkusen wurde 5 Jahre eher gegründet als der BVB, so viel zur Tradition (es bleibt zwar immer noch Wettbewerbsverzerrung, aber spricht nicht gegen die Tradition).

[ nachträglich editiert von ghostinside ]
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19.02.2013 15:41 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -6
 
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@Canay
Auch wenn dir das einw enig schwer fällt zu überblicken aber schau doch mal ein wenig weiter.

Ja seriöse Finanzwirtschaft ist das A und O im Profifußball.

ABER

Wenn ein Verein wie Wolfsburg, oder Leverkusen oder Hoffenheim bei schlechter Leistung einfach mal eben 10 oder 15 neue Spieler kaufen können weil der Mäzen im Hintergrund das Geld dafür über hat, brauchen diese Vereine nicht seriös wirtschaften.

Da kann Kaiserslautern, Aachen oder Darmstadt noch so seriös wirtschaften. Sportlich kann man nicht dagegen angehen außer man ist schon ein gemachter Verein wie Bayern, Dortmund, Bremen, etc.
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19.02.2013 15:48 Uhr von Canay77
 
+2 | -1
 
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@Peter

Ich muss dich enttäuschen, es fällt mir nicht schwer. Ich sehe aber wie es im Moment ist. Wob hat mit Geld um sich geschmissen genauso wie 1899 und was hat es Ihnen gebracht? Eben rein gar nichts. Wenn K´Lautern sich auf seine Stärken besinnt und die Jugend etwas mehr fördert bringen die Millionenspieler die der VFL und 1899 Einkauft auch nichts. Es geht um die Balance. Scha dir Bayern an, eine Mischung aus eigener Jugend und zugegeben teilweise überteuerten Spielern. Wenn du das Geld nicht zahlen willst, steckst du halt bissl mehr in deine Scouting Abteilung und holst kostengünstigere Varianten wie z.B. Bremen
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19.02.2013 17:09 Uhr von Tek-illa
 
+0 | -3
 
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@ Peter:
Vergiss die Kleingeister hier im Forum. Manche schaffen es leider noch nicht einmal vom der Stirn zur Nase zu denken....
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19.02.2013 18:49 Uhr von DerMaus
 
+1 | -0
 
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Wo ist das Problem? Mehr Vereine bedeutet mehr Jugendabteilungen, bedeutet mehr junge Leute die was mit sich anzufangen wissen bedeutet weniger Kriminalität.
Dickes WIN würd ich sagen...
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19.02.2013 20:48 Uhr von Doktor_Kommentar
 
+1 | -0
 
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Er differenziert (mal wieder nicht), sondern wirft alle in einen Topf.
Leipzig ist ein "Grüne Wiese"-Projekt und Hoffenheim ist so ein bisschen der Traum eines kleinen Jungen von der eigenen Modelleisenbahn.
Aber Leverkusen z.B. ist ein über viele Jahrzehnte gewachsener Fußballverein, gegründet von Arbeitern der Bayer AG und zwar in der großen Gründerzeit der deutschen Arbeitervereine, zu denen auch der BVB und S04 sich zählen.
Ich verstehe nicht, warum Arbeitervereine so ehrenvoll angesehen werden aber Werksvereine so verachtet werden...
Arbeiter und Werk, das gehört doch irgendwie zusammen oder irre ich mich da?

Außerdem sollte der Herr Watzke sich mal in Europa umschauen: PSV Eindhoven, FC Parma...und selbst Arsenal London war ursprünglich ein Werksclub...
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19.02.2013 20:59 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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Schon witzig, wie da wieder einige gegen den Watzke auspacken.

Das die wirtschaftliche Lage des BVB - die nebenbei dank Watzke erst wieder bereinigt wurde - gar nicht zur Disposition steht, sondern das es um Vereine wie Mainz, D´dorf und dergleichen geht, die durch die massiven finanziellen Subventionen bei anderen Vereinen weggedrückt werden, ist ja auch egal. Bischen mehr Weitsicht kann man hier schon mal anbringen.

Am Ende haben wir dann solche Konstrukte wie PSG ( http://de.eurosport.yahoo.com/... ), ManCity, Donezk oder prototypisch: "Anzhi Makhachkala". Gerade Letztere sollte man sich vor Augen halten. Die haben keinerlei Verbindung zu der Stadt, dessen Trikot sie tragen, die fliegen alle paar Wochen zu den Heimspielen aus Moskau nach Andschi und das war es dann. Als es gegen H96 ging titelte man nicht zu Unrecht, das wohl kein deutscher Verein jemals soviele russische Fans hatte. Vom brasilianischen Übergewicht in Donezk möchte man gar nicht reden. Soviel zur eigenen Jugendarbeit.

DAS ist es, was Aki sagt. Nicht mehr. Setzt mal die Vereinsbrille ab.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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