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Bielefeld: Petition zur Rettung des Kult-Clubs "Bunker Ulmenwall"

Dem dank seiner legendären Jazzkonzerte international bekannten Club für Jazz-, Pop- und Jugendkultur "Bunker Ulmenwall" in Bielefeld droht Ende 2013 die Schließung. Da die Stadt Bielefeld sparen muss, soll ab dem nächsten Jahr die jährliche Unterstützung in Höhe von 96.000 Euro wegfallen.

Doch es regt sich Protest gegen die Schließung: "Bunker muss bleiben" steht auf einem Transparent über dem Eingang und an der Kasse können Gäste eine Petition für den Erhalt des Bunkers zeichnen. Ebenfalls wurde eine Online-Petition gestartet. 3.200 Unterschriften wurden bis zum gestrigen Montagabend gesammelt.

Von den 96.000 Euro Zuschuss erhält die Stadt Bielefeld circa 9.000 Euro als Miete direkt zurück. Das Programm des Bunkers wird ausschließlich aus Konzerteinnahmen und Eigenmitteln finanziert. Von der Stadt müsste nur der hauptamtliche Leiter, sowie Sach- und Mietkosten übernommen werden.


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WebReporter: ZuDoll
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Rettung, Bielefeld, Petition, Kultclub, Bunker Ulmenwall
Quelle: www.nw-news.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2013 13:24 Uhr von ZuDoll
 
+2 | -0
 
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Der Bunker ist eine Institution, die gerettet werden muss! Hier der Link zu der Online-Petition:
http://www.avaaz.org/...

Bitte mit zeichnen!
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19.02.2013 14:08 Uhr von psycoman
 
+1 | -2
 
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So ein Quatsch. Wenn der Bunker nicht genug Besucher hat, um sich selbst zu finanzieren, sondern auch noch Unterstützung erhalten muss, dann läuft da etwas falsch. Nenn sich Marktwirkschaft und ist normal.

Warum sollte der Staat jede Firma retten, die nicht in der Lage ist ihr Produkt gewinnbringend zu verkaufen?

Anderseits schade drum, aber so ist das Leben.
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19.02.2013 14:12 Uhr von ZuDoll
 
+1 | -0
 
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@psycoman:
Der Unterschied ist, dass der Bunker keine Firma, sondern eine Kultureinrichtung ist

Edit: Ausserdem ist der Bunker nicht nur ein Ort, wo Konzerte stattfinden, sondern es gibt auch soziale Projekte, wie zb Zusammenarbeit mit Schulen und das kostenlose Angebot von Proberäumen für lokale Nachwuchskünstler.

Aber wenn Geld das einzig wichtige in der Welt ist...

[ nachträglich editiert von ZuDoll ]

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