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Experten-Kommentar: Euro-Raum befindet sich kurz vor dem Finanz-Kollaps

Wirtschaftsredakteur Frank Doll glaubt, dass die Eurozone kurz vor dem Finanz-Kollaps steht. Eine gigantische Kreditblase sei angehäuft worden, die nun zu platzen drohe. Die Wahrheit würden die Politiker vor der Bundestagswahl dem Volk nicht sagen. Der Bürger werde mit Beruhigungsparolen eingelullt.

Man brauche sich nur die Zahlen näher betrachten, um zu erkennen, dass die Euro-Krise nicht beendet sei, sondern gerade erst begonnen habe. Trotz fast null Prozent Zinsen bekommen Privatleute kaum Kredite. Das Geld werde vielmehr zum Spekulieren auf den Kapitalmärkten oder zur Staatsfinanzierung verliehen.

Manche Euroländer schwanken zwischen Depression und Rezession. Selbst wenn die EZB unbegrenzt Staatsanleihen aufkaufe, würde das gegen die ausufernden Schulden nicht helfen. Dolls Auffassung wird von der Allianz-Tochter Pimco gestützt. Deren Gründer Bill Gross redet von einer "Supernova-Kreditexplosion".


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Schuldenkrise, Kommentar, Eurozone, Kollaps, Euro-Krise
Quelle: www.wiwo.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2013 13:06 Uhr von quade34
 
+10 | -8
 
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Es gibt zuviele Experten. Jeder darf zu Allem etwas befinden und es der Welt mitteilen. Wie hier bei SN.
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19.02.2013 13:10 Uhr von deraufdersucheist
 
+13 | -3
 
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Interessant ist halt WEN man als Experten bezeichnet. Kaum arbeitet jemand ein paar Monate irgendwo ist er sofort ein Experte.

Bei den vielen Experten die tagtäglich zitiert werden, müsste die halbe Bevölkerung aus Experten bestehen....
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19.02.2013 13:21 Uhr von Joker01
 
+8 | -1
 
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Ein "Experte" glaubt...

Tatsache und Glaube sind 2 verschiedene Paar Schuhe.
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19.02.2013 13:32 Uhr von Schlauschnacker
 
+15 | -1
 
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Gegen die ausufernden Schulden hat bisher noch kein Mittel der EU geholfen. Oder hat seit Ausbruch der Krise irgendein EU-Land keine neuen Schulden gemacht?
Der Rettungsschirm wurde doch nur aufgespannt, damit klamme Staaten, die zuvor von den Rating-Agenturen herabgetuft wurden, wieder an billige Kredite kommen. Neue Schulden wurden aufgenommen, um alte Schulden zu bezahlen. Wer hat daran verdient? Die Banken! Wer muss das bezahlen? Der Steuerzahler!
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19.02.2013 14:40 Uhr von GulfWars
 
+9 | -1
 
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Wenn es denn nun doch mal endlich zum Euro Kollaps kommen würde.... Dann wäre der ganze Kram und diese Währung endlich vorbei.
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19.02.2013 14:49 Uhr von Hidden92
 
+3 | -5
 
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Vllt. sollte man doch die NPD wählen, die wollen die D-Mark zurück (Das Problem sind halt nur deren restliche Ansichten ...)
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19.02.2013 15:08 Uhr von neminem
 
+3 | -2
 
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Wenn man jeden Tag sagt, dass morgen die Welt untergeht, wird man irgendwann Recht behalten. Und dann gehts natürlich los: seht ihr, hab ich doch gleich gesagt!!11 Schon vor 100 Jahren!

Das ist mittlerweile so langweilig -_-
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19.02.2013 15:29 Uhr von dajus
 
+2 | -4
 
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Ist euch mal aufgefallen, dass seit beginn des Wahlkampfes in Deutschland abruppt die Nachrichten vom Finanzchaos in Griechenland und Spanien abgenomen haben?
Schaut mal auf spanische oder griechische Nachrichtenseiten!
Da sieht man jede menge Bilder von Protesten u.s.w.
Meint ihr, nur weil kaum noch darüber berichtet wird, ist die Kriese vorbei?
Ich bin davon überzeugt, dass die Lunte zum grossen Knall schon sehr weit abgebrannt ist!
Glaubt mir, es wird bald richtig knallen!
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19.02.2013 16:38 Uhr von Graf_Kox
 
+4 | -0
 
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Jaja, die sogenannten Experten haben diesen Kollaps schon tausendmal vorhergesagt, allen voran der gute Herr Sinn. Auch Griechenland sollte 2012 aus dem Euro austreten und nichts ist passiert. Diese Herrschaften verdienen mit schlechten Nachrichten Geld indem sie die Kurse so manipulieren. Nicht mehr und nicht weniger :)
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19.02.2013 18:34 Uhr von gamer9991
 
+6 | -2
 
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Schnarch schnarch schnarch, das wird schon seit 2008 gepredigt. Langsam wird es langweilig. Diese "Experten" sollten sich lieber eine ehrliche Arbeit suchen, anstatt mit dem Halbwissen rumzuschwadronieren.
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19.02.2013 19:07 Uhr von Floetistin
 
+1 | -1
 
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neminem:

Wer 6x in der Woche sagt "morgen ist Montag" hat auch irgendwann Recht.
Ändert es etwas an der Tatsache, dass dann irgendwann mal wirklich Montag ist?
Oder macht es den Montag besser / schlechter?

Oder worauf willst du hinaus?
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19.02.2013 19:50 Uhr von applebenny
 
+2 | -0
 
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Das Problem ist das Geldsystem an sich. http://www.fabian-der-goldschmied.de/

In dem Video wird das Grundproblem von Geld angesprochen, dass es sogar jedes Grundschul-Kind versteht. Ich kanns nur jedem empfehlen das mal anzuschauen!
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19.02.2013 20:38 Uhr von V3ritas
 
+3 | -1
 
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Wer hier meint, das ist nur leeres blabla, der wird sich schon bald schwer wundern. Ja..das wird schon seit Jahren "gepredigt" und ja..bis jetzt sieht es noch gut aus...für uns...das Volk...dem die wahre Lage nicht beigebracht wird.

Es ist ein Witz , das Gelder zum spekulieren statt zum sanieren verwendet werden? Tja..ESM...da haben unsere Geschäftsführer munter unterschrieben und im Vertrag zum ESM steht eindeutig drin, dass die Gelder unter anderem für Spekulationen verwendet werden. Also geht das was die Banken begonnen haben, im großen Stil weiter...mit Steuergeldern.

Guckt euch doch mal die USA an...da wird der Präsident der Federal Reserve...also jemand der Teil des Problems ist...in das Amt des Finanzministers berufen. (Und wer meint die Federal Reserve ist staatlich, der sollte genau jetzt Wikipedia öffnen. ;D ) Was wird der wohl für Interessen vertreten? Die des Volkes oder die der Industrie und Banken?

Welche Interessen stehen in Deutschland im Vordergrund? Die der Menschen oder die der Wirtschaft?

Für mich sind das eindeutig Anzeichen dafür, das man versucht den Kollaps des maroden Finanzsystems zu verhindern. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis die Subventionen und Sonderbehandlungen auch keine Wirkung mehr zeigen.

Der Kollaps hat doch schon in Europa längst begonnen, wird aber von den Medien tunlichst gemieden. Oder hat einer in letzter Zeit schonmal aktuelle Bilder der Lage in Griechenland gesehen? Oder hat etwas über die Lage in anderen EU Ländern gehört? Wenn Nachrichten kommen, dann sind sie spärlich und allgemein gehalten. Aus den Augen, aus dem Sinn...bis die Realität alle einholt.

[ nachträglich editiert von V3ritas ]
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19.02.2013 22:35 Uhr von gamer9991
 
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@Floetistin @V3ritas

Wenn jemand alle 2 Wochen den unausweichlichen Kollaps des Euro und die tiefste Depression ausruft, und das schon seit mehreren Jahren und bisher noch nie Recht hatte, kann man ihn getrost einen Dummschwätzer nennen. Falls er mal einen Stich landet und die Eurozone am Tage X untergeht wird er behaupten "es schon immer vorausgesagt zu haben" aber die 100 falschen Vorhersagen wird er natürlich nicht erwähnen.
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20.02.2013 07:34 Uhr von V3ritas
 
+2 | -0
 
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Vielleicht mal über den Tellerrand gucken. Es geht hier nicht um irgendwelche mystischen Vorhersagen.Der Untergang ist fakt und schon lange im Gange. Ein Kollaps kommt nicht von heute auf morgen. Da kommt nicht irgendwann die Kanzlerin vor die Kameras und sagt: Heute morgen ist das Finanzsystem zusammengebrochen.
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21.02.2013 20:32 Uhr von Floetistin
 
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gamer9991

du hast meine Frage nicht beantwortet.

Ich sage dir "Morgen ist Montag". Tatscählich ist aber morgen Dienstag.
Das wiederhole ich täglich. Und irgendwann ist Sonntag.

Ob du es dann glaubst oder nicht ist egal. Morgen ist dann wirklich Montag.


Das die EU "untergehen" wird steht ebenfalls außer Frage. Nicht weil ich in die Zukunft sehen kann oder nihilistisch veranlagt bin, sondern weil uns das die Geschichte lehrt.

Es gibt weltweit nur sehr wenig Staaten, die auch nur 100 - 150 Jahre unangetastet geblieben sind, sich nicht verändert haben.
Und das unter weit besesren Voraussetzungen als die EU hat.

Einzelne Staaten, die gezwungen werden sich Stück für Stück in einen einzigen zu integrieren, gegenläufige Interessen, Unwilliges Volk, korrupte Politiker, entmündigte Völker, gierige Geschäftemacher, "störende" Länderverfassungen, usw.

Keine Ahnung ob die EU noch 10 oder 100 oder 300 Jahre existiert. Aber dass sie zerfällt ist sicher. Die Frage ist nur wann.

Und von daher ist es zwar richtig anzuzweifeln ob morgen Montag ist aber nicht die Tatsache an sich, dass irgendwann der Tag kommt nach dem tatsächlich Montag ist.
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20.03.2013 20:00 Uhr von shadow#
 
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Der nächste Schreihals mit dem nächsten Untergangsszenario.
Dass gerade Pimco momentan gegen den Euro wettet hat damit natürlich nichts zu tun...

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