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Studie: Exzessives Fernsehen macht Kinder später zu asozialen Erwachsenen

Laut einer neuseeländischen Langzeitstudie hat exzessives Fernsehen im Kindesalter verheerende Folgen für das spätere Leben.

Kinder, die zu früh zu viel TV konsumieren, werden später mit höherer Wahrscheinlichkeit antisozial und neigen zu Kriminalität.

Es ist dabei erwiesen, dass nicht sowieso schon antisoziale Kinder mehr fernsehen: "Es ist vielmehr so, dass sich häufiges Fernsehen in antisozialen Verhaltensweisen und Persönlichkeitszügen manifestiert", so die Studienmitarbeiterin Lindsay Robertson.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kind, Studie, Fernsehen, Neuseeland, Verhalten
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2013 11:48 Uhr von Crawlerbot
 
+23 | -2
 
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Wenn das Umfeld des Kindes, die Familie schon antisozial ist, ist es egal was das Kind macht.

Unsere Nachbarskinder dürfen kein TV schauen, müssen sich aber von Morgens bis Nachts auf der Straße vorm Haus herumtreiben, weil die Eltern den ganzen Tag vorm TV sitzen. Das macht es nicht besser.

Wenn die Familie einigermaßen gefestigt ist, kommt es auch nicht zu viel TV schauen, also werden sie auch nicht antisozial.
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19.02.2013 11:50 Uhr von TieAss
 
+30 | -2
 
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Bei dem Schrott von heute bestimmt! Meine Erziehung kommt zum Großteil von HeMan und Marshall Bravestarr und da ist nix schief gelaufen ;-)
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19.02.2013 11:57 Uhr von Borgir
 
+8 | -1
 
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Ach...dafür hat´s ne Studie gebraucht.....
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19.02.2013 12:22 Uhr von Azureon
 
+4 | -0
 
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Kein Wunder.... .bei dem Fernsehprogramm heutzutage.
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19.02.2013 12:24 Uhr von Thallian
 
+7 | -0
 
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Ich finde diese Art der Herstellung von Zusammenhängen immer etwas seltsam - meiner Ansicht nach macht sicher nicht exzessives Fernsehen Kinder antisozial, sondern Eltern, die ihre Kinder exzessiv fernsehen lassen. Das heißt nämlich hobbyerziehungswissenschaftlich betrachtet schlicht auch, dass die Eltern den Kindern wenig Zeit und damit auch wenig Zuwendung und Förderung widmen und wenn sie dann antisozial oder kriminell werden ist es meiner Auffassung nach wohl eher diese Tatsache, die das bedingt hat.
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19.02.2013 12:54 Uhr von kaysho
 
+4 | -8
 
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@ hoenipoenoekel: dem möchte ich absolut zustimmen.

Genau solche Internat- und Privatschulen-Kinder sind später mal nicht gesellschaftsfähig (der eigentliche Begriff für "anti-/asozial"), da sie quasi abgeschottet und weltfremd unter ihresgleichen aufwachsen und zur normalen Realität gar keinen Bezug mehr haben. Sie werden weder mit sozialen Nöten, seien es eigene oder die anderer konfrontiert, noch müssen sie um irgendetwas großartig kämpfen. Und sitzen sie einmal an der Spitze einer Partei oder eines Unternehmens, saugen sie die Unterschicht höchstens noch aus.

Der Begriff "asozial" muss unbedingt neu definiert werden, er hat sich im Laufe der Zeit einem Wandel unterzogen.
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19.02.2013 13:24 Uhr von deraufdersucheist
 
+6 | -1
 
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Gibt es eigentlich eine Studie in welcher der Wahrheitsgehalt von Studien ergründet wird?

Dieser Schwachsinn mit TV und Spielen kommt doch immer wieder. Ob wahr oder nicht - da werden Zusammenhänge konstruiert wo keine sind.

Eine Beispielstudie:
Ein Wissenschaftler hat einen Frosch. Er sagt zum Frosch: hüpf! Der Frosch hüpft. Der Wissenschaftler reisst dem Frosch ein Bein aus. Er sagt wieder: hüpf! Der Frosch hüpft immer noch so gut er kann. Nach dem letzten Bein befiehlt der Wissenschaftler dem Frosch wieder: hüpf! Der Frosch hüpft natürlich nicht mehr. Die Schlussfolgerung des Wissenschaftlers: Ein Frosch ohne Beine hört nichts!

So werden Zusammenhänge konstruiert und als Expertenwissen verkauft!

[ nachträglich editiert von deraufdersucheist ]
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19.02.2013 13:27 Uhr von TieAss
 
+4 | -2
 
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Ach Leute, das ist jetzt aber auch ziemlich pauschalisiert. Privatschulen und BWL-Studium machen sicherlich auch nicht asozial, so ein Schwachsinn. Diese Anschuldigungen und Anfeindungen haben immer den faden Beigeschmack von Neid mit sich...
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19.02.2013 14:12 Uhr von RUPI
 
+4 | -2
 
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Dass exzessives Fernsehen zu asozialen Persönlichkeiten führt, gilt nicht nur für Kinder sondern auch für Menschen die schon „erwachsen sind“. Ich schaue z.B. schon seit 7 Jahren kein TV mehr. Früh habe ich sehr viel ferngesehen aber irgendwann konnte ich diesen ganzen Dreck nicht mehr ertragen und habe meinen Fernseher verschenkt.

Und wer behauptet, dass Privatschulen und BWL-Studium asozial machen, hat in seiner Kindheit sicher zu viel ferngesehen denn Ahnung scheint er/sie nicht zu haben. :-)

Es gibt natürlich Ausnahmen aber die meisten die ich kenne (die auf Privatschulen waren) sind sehr intelligente, soziale und liebevolle Menschen geworden.

Hingegen muss ich bei Personen, die aus Familien mit hohem TV-Konsum kommen, sehr häufig mit dem Kopf schütteln - da verschlägt es mir teilweise die Sprache. Und Besserung ist bei solchen Menschen häufig nicht in sicht.


[ nachträglich editiert von RUPI ]
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19.02.2013 14:40 Uhr von Hidden92
 
+1 | -0
 
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Sofern diese Studie stimmt ist der wichtigste Teil:
"mit höherer Wahrscheinlichkeit"

Ich habe relativ viel TV geschaut und ehrlich gesagt sehe ich mich als so ziemlich das Gegenteil eines asozialen Erwachsenen und war auch kein asoziales Kind.
Aber vllt. kommt es auch auf den Inhalt an, wenn die Eltern ihr Kind vor den Dreck von RTL setzen kann ich mir ganz gut vorstellen dass selbige asozial werden, im Programm laufen ja auch nur Assis als "Vorbilder" für die Kinder rum.
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19.02.2013 15:18 Uhr von sicness66
 
+4 | -1
 
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So ein Blödsinn. Ich habe als Kind stundenlang Fernsehen geschaut und ich bin weder antisozial noch kriminell geworden.

Und warum ? Weil mir beigebracht wurde, dass ein Ergebnis meist mehrere Faktoren hat und nicht nur eins!

Schließlich kommt es drauf an, in welchem Umfeld man aufwächst, wie die Erziehung der Eltern ist, der Freundeskreis und die schulische Ausbildung.
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19.02.2013 15:34 Uhr von gs_admin
 
+1 | -0
 
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wenn das kind den ganzen tag mit RTLs dschungelcamp berieselt wird oder sonsitigem "real-life-doku-quatsch" isses ja ganz klar.... na aber mal im ernst, wieviele studien belegen das und wieviele das gegenteil?
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19.02.2013 15:48 Uhr von neminem
 
+1 | -0
 
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Die Logik erschließt sich mir auch nicht. Mich würde es zumindest wundern, wenn es nicht auf den Inhalt der Serien ankommt, die man konsumiert. Denn dann müsste man überlegen, was alle Sendungen gemeinsam haben. Und vielleicht würde man zu dem Schluss kommen, dass es gar nicht der Inhalt ist, sondern einfach nur die Isolation vor dem Fernseher, die einen asozial macht. Sogesehen können aber auch Bücherwürmer asozial werden. Und heißt es dann auch, dass RTL genauso schlimm ist wie Arte für das Kind?

Und warum werden Kinder heute immernoch asozial, obwohl sie ein Drittel ihrer Lebenszeit in öffentlichen Einrichtungen verbringen?
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19.02.2013 16:07 Uhr von hellibelli
 
+4 | -0
 
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Je blöder und bildungsresistenter eine Familie ist, desto Höher ist der Fernsehkonsum. Einschließlich der Kinder. Bekanntes Phänomen. Die schlauen Wissenschaftler ziehen daraus den Umkehrschuß. Unsinn. Da verstärkt nur eins das andere.

Mein Kind (7 j.) schaut auch mehrere Stunden täglich Fernsehen. Der geht trotzdem in den Sportverein, trifft sich mit Freunden hat gute Noten, spielt ein Musikinstrument ohne, daß ich ihn zum Musikunterricht zwingen muß.
Fernseh-Restriktionen muß ich gar nicht anwenden.

Das sollen mir mal diese Wissenschaftler mal erklären.
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19.02.2013 17:15 Uhr von Maedy
 
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die spinnen die Kiwis...
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20.02.2013 08:50 Uhr von McClear
 
+1 | -0
 
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Irgendwann gibt es bei jedem Fernseher einen Beipackzettel, wie diesen:

"Das Benutzen dieses Gerätes kann Ihre sozialen Fähigkeiten herabsetzen und führt bei länger Benutzung zu asozialen Verhalten. Bitte schauen Sie und Ihre Familienangehörige sich nur hochwertige TV Programme an. Die Benutzung einer Software gegen sozialschädigende Sender (z. B. RTL Gruppe oder Prosieben Media) wird dringend empfohlen..." usw.

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