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Vom Kung-Fu-Kämpfer zum Kommunisten: Jackie Chan geht in die chinesische Politik

Der Schauspieler Jackie Chan wechselt sein Fach und geht in die Politik. Die Kommunistische Partei hat den 58-Jährigen in einen Ableger des Nationalen Volkskongresses aufgenommen.

Der "Rush Hour"-Star findet sich für seine Kung-Fu-Filme mittlerweile zu alt und engagiert sich inzwischen schon länger politisch.

Mit seinem Patriotismus und seinen Äußerungen hat er in der westlichen Welt oftmals für Verwunderung gesorgt. Für ihn sind die USA das "korrupteste Land", während China "stetig Fortschritte" mache - dank der Parteiführung.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, China, Kämpfer, Kung-Fu, Jackie Chan
Quelle: www.sueddeutsche.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2013 11:46 Uhr von Rechthaberei
 
+30 | -3
 
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Die Republikanische Partei hat in ihrem Parteiprogramm praktisch nur Lobbyismus.
Das hat keine andere Partei der Welt so offen.
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19.02.2013 11:47 Uhr von helldog666
 
+14 | -26
 
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19.02.2013 12:06 Uhr von Akaste
 
+12 | -2
 
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ja viel auswahl an parteien gibts in china nicht, wo ist also das problem wenn man politisch mitgestalten möchte?

da in china ja wohl eher der kapitalismus boomt in einem land in dem, so sagt man, die partei über alles herrscht, ist der name dort genauso fassade wie die hübschen und toll klingenden wörter bei bei uns.
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19.02.2013 12:17 Uhr von uhrknall
 
+5 | -6
 
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Ich wünsche ihm viel Erfolg und Engagement. Sicherlich ist er nicht in der Politik, um das grosse Geld zu machen (wie in manch anderen Ländern). Einerseits hat er es ganz bestimmt nicht nötig, zweitens wird man in China durch Politik nicht gerade reich :)

Es ist seine eigene Entscheidung. Was Arnold Schwarzenegger in seinem Land kann, kann Jackie Chan schon lange ;)
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19.02.2013 12:21 Uhr von architeutes
 
+4 | -8
 
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Die chinesische Landbevölkerung hat gar nichts vom wirtschaftlichen Aufschwung ,im Gegenteil.In China findet zur Zeit die größte Volkswanderung aller Zeiten statt ,vom verarmten Land in die Städte ,und dort werden sie benutzt.In China gibt es Millionenstädte wo praktisch nur ein Produkt gefertigt wird ,quasi eine Stadt für "Bettwäsche" eine für "Puppen" usw. Dorthin kommen die Ahnungslosen und arbeiten 7 Tage ,12 Stunden am Tag ,für 100 Euro im Monat.Spätestens mit 30 Jahren sind sie Körperlich hinüber,und werden ersetzt.Wenn er politisch was ändern will ,gibt es dort viel zu tun ,alles Schönreden tut die Jetzige Politik auch ohne ihn reichlich.China ist ein Pulverfass ,nur wird es geschickt abgeschottet.
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19.02.2013 12:57 Uhr von architeutes
 
+2 | -3
 
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@globi123
Kann natürlich auch 14 Stunden sein ,auf jeden Fall eine Unmenschliche Situation ,denn nur so kann China seine Waren zu Niedrigstpreisen in die Welt verschleudern um den Markt zu zerstören.Die politische Gewalt ist so groß ,das heute ,nur 24 Jahre nach dem Massaker 1989 auf den "Platz des himmlischen Friedens" (2600 Tote ,7000 Verletzte) kaum ein Student mehr davon Kenntnis hat.Auch das Bild des Studenten der sich damals vor die Panzer gestellt hat um sie aufzuhalten kennt niemand mehr.Selbst in der gleichen Universität in Peking, wo der Protest entstand ,wissen die neuen Jahrgänge nichts damit anzufangen."Es lebe der vorgetäuschte Kommunismus".Arbeiter und Bauern sind die ärmsten Menschen in China.
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19.02.2013 13:17 Uhr von uhrknall
 
+3 | -0
 
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@globi123
Die Politiker in China verdienen sich tatsächlich nicht gerade reich. Ich habe das mal in einer offiziellen Quelle gelesen (weiss aber nicht mehr wo), der Bericht ging aber ziemlich schnell wieder offline.
Das Verstaatlichen von bestimmten(!) Betrieben dient normalerweise dazu, Dinge zu regulieren. Wenn Gesundheit, Wasser oder Strom in Privat-Hand ist, werden diese eigentlich selbstverständlichen Dinge zu Luxusgütern. In China ist das nicht so.

Und es gibt auch private Betriebe, Geschäfte und Restaurants. Ich empfehle mal eine Reise nach China, und zwar nicht an den Strand. Schau dich dort einfach mal selbst um, rede mit den Leuten, und du wirst das Land komplett anders sehen.

Selbstverständlich gibt es viel Armut, die gibt es aber auch in anderen Ländern. Ich war vor kurzem in Brasilien, verglichen mit deren Armut ist China ein Luxus-Staat. Aber das interessiert niemanden, wenns nicht kommunistisch ist.
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19.02.2013 13:30 Uhr von Justus5
 
+2 | -0
 
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Wer sich politisch in China betätigen will, kann nur in eine Partei eintreten.
Denke, er weiß schon, was er will....
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19.02.2013 13:35 Uhr von architeutes
 
+2 | -3
 
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@uhrknall
China ist nicht kommunistisch.Ist es nicht das Grundanliegen des Kommunisten für Gleichheit zu sorgen ??Wo bitte geschieht das in China ?? Eine echte sozialistische Partei wäre für China ein Segen ,nur dann kann nicht so kostengünstig produziert werden.Wenn man etwas negatives über China sagt ,heist das ja nicht das man gegen den Kommunismus ins Felde zieht.Manchmal habe ich den Eindruck die Leute bewerten nur noch in Schubladen.Ist man gegen die Politik der Politelite Chinas wird man als Kapitalist eingestuft.Das ist völliger Blödsinn ,es sollte um das Volk gehen ,nicht um die "Schublade".Überall in der Welt gibt es gravierende Probleme der Gleichberechtigung ,aber wenn man das kalte Krieg "Blocksytem" etnweder dafür oder dagegen,beibehält wird das nie etwas.Bewerte die Situation aus Sicht eines chinesischen Arbeiters und nicht als Verteidigers einer Ideologie die es in China gar nicht mehr gibt.Also ich wünsche mir eine bessere Zukunft für Chinas Menschen ,macht mich das jetzt zum Klassenfeind ??
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19.02.2013 13:51 Uhr von uhrknall
 
+2 | -0
 
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@architeutes
Naja, dass China sehr gute Politiker hat, behaupte ich ja nicht. Es gibt besseres, aber auch schlechteres - man braucht nur mal zu schauen, welche Politiker in Afrika unterstützt werden...

Ich finde es nur ziemlich arrogant, dass sich so viele im tausende Kilometer entfernten Europa (oder Amerika) so sehr viel mehr mit China auskennen wollen, als die Chinesen selbst.
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19.02.2013 14:14 Uhr von sicness66
 
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Das korrupteste Land hat ihm dazu verholfen, dass er jetzt locker und leicht in höhrere Ämter im Heimatland kommt. Oder ist der selbe weg für den Reisbauern im Hinterland genaus offen ?
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19.02.2013 14:25 Uhr von Huebbels
 
+4 | -0
 
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Nennt mir nur ein einzigen Staat, wo KEINE korruption Herrscht!!
Selbst in Deutschland ist doch sowas gang und gebe.

[ nachträglich editiert von Huebbels ]
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19.02.2013 14:36 Uhr von architeutes
 
+1 | -2
 
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@uhrknall
Arrogant ?? Wenn es um z.B.die USA geht kommentierst du doch auch ,es ist doch normal sich mit Themen zu befassen.Eine Gegensetzliche Meinungsfreiheit ist doch wohl oberste Pflicht.Die Dinge die ich hier kommentiere sind ja nicht von mir erfunden ,und jeder kann sich darüber informieren.
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19.02.2013 14:58 Uhr von DerMaus
 
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Wenn China und die USA sich gegenseitiger himmelschreiender Verbrechen beschuldigen, dann habe sie im Normalfall beide Recht...
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19.02.2013 15:59 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Den setzen sie jetzt auf Kim Jong Un an, in geheimer Mission ^^
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19.02.2013 18:25 Uhr von uhrknall
 
+2 | -0
 
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@architeutes
Nicht ganz (das mit den USA)...
Wenn ich über die USA meckere, dann stets über Aussenpolitik. In die Innenpolitik sollte sich niemand einmischen, weder in den USA noch in China.

Wenn aber China mordend über wehrlose Länder herfallen würde, würde ich das selbstverständlich auch nicht kommentarlos hinnehmen.
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19.02.2013 20:19 Uhr von V3ritas
 
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Jackie Chan ist und bleibt für mich der Schauspieler und Held meiner Jugend schlecht hin...auch wenn er so manch fragwürdige politische Äusserung abgegeben hat in der Vergangenheit. (Damit meine ich hauptsächlich, was er über die Freiheiten von Menschen gesagt hat...nicht das über die USA, damit hat er doch völlig recht...und China macht stetig Fortschritte...nur halt nicht unbedingt in Sachen Menschenrechte.^^)

Ich finde es mehr als schade, dass er sich nun zu alt fühlt um Filme zu drehen. Hoffentlich findet er noch Zeit für den ein oder anderen Mini Auftritt. Grundsätzlich halte ich es aber für gefährlich, wenn berühmte Schauspieler in die Politik gehen. Wählen die Menschen ihn dann wegen dem, was er politisch vertritt oder, weil es halt Jackie Chan ist?

Man darf nicht ausser acht lassen, das Chan in China und überhaupt im asiatischen Raum noch einmal einen völlig anderen Status hat, als in der westlichen Welt.
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20.02.2013 15:36 Uhr von Knutscher
 
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Worüber regt Ihr euch eigentlich alle so auf ?!?!?!

Schlechte Arbeitsbedingungen in China ??

Deutschland -->
- Hartz4
- Leiharbeit
- Aufstocker
- 1-Euro-Jobs

Deutschland ist doch schon fast wie China.
Kein Wunder da doch China mittlerweile der wichtigste Handelspartner der Deutschen ist und die Korruption is vergleichbar
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20.02.2013 20:47 Uhr von tangun
 
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schauspieler gehen in die politik ganz in der amerikanischen tradition
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20.02.2013 21:19 Uhr von tangun
 
+0 | -0
 
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leider ganz im sinne der amerikanischen Tradition
Schauspieler gehen in die Politik Herr Chan
soll wohl auch in expandebils 3 usa mitmachen
eine hand die ihn füttert
wo fängt da die korruption an
eine instrumentaliesirung von schauspielern um sich die massen gefügig zu machen schade herr chan
vertritt werte und loyalität nur fehlt im leider als mitlerweile reichen der draht zum ärmeren teil der bevölkerung die vermeindlich keine stimme haben
und auch ein recht auf gehör haben oder haben sollten die bedürfnisse eines vollkes in die hand eines schauspielers zu legen finde ich eher makaber trotzdem respekt an herrn chan einer meiner jugend helden

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