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Wohl ein neues Milliardengrab - die Fehmarnbelt-Querung

Das nächste Bauprojekt entwickelt sich zur Kostenfalle. Die Fehmarnbelt-Querung zwischen dem dänischen Rødby und Puttgarden wird wohl teurer als geplant. Laut Staatsvertrag sollte Dänemark den Tunnel mit 5,5 Milliarden Euro und Deutschland mit etwa einer Milliarde die Anschlusskosten übernehmen.

Geplant war, dass ab 2021 durch den 17,6 km langen Tunnel Autos und Züge fahren und damit die Fehmarnsundbrücke entlasten, die sich regelmäßig als Nadelöhr erweist. Durch Neuplanungen der Anschlüsse auf beiden Seiten wird das Projekt jetzt wohl deutlich teurer.

Auf dänischer Seite muss jetzt für die Anbindung des Tunnels die Storstrømsbrücke neu gebaut werden und auf deutscher Seite die Anschlussbrücke über den Fehmarnsund. Über die Finanzierung wird derzeit verhandelt. Eine Milliarde Euro werden dafür nicht ausreichen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Dänemark, Grab, Tunnel, Verbindung
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2013 08:20 Uhr von Kanga
 
+12 | -1
 
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aus der Quelle
"Wir können Endgültiges erst sagen, wenn der Bauauftrag unterschrieben ist."

ja genau..und dann sagen die..das das dingen 2 milliarden teurer wird..
aber es is ja schon alles unterschrieben

ich frag mich immer...wie kann es sein..das später immer wieder alles teurer wird....das denen beim bau auffällt..ach..das brauchen wir ja auch noch..und das und das..

is da n kleines männchen..was sich aufm deich hinstellt und sacht..
ich bau euch das für ne milliarde..
und alle schreien ..JUHUUUU...

gibt es da keine ausschreibungen..und aufstellungen..und was weiß ich noch alles..
es muss doch ne planung geben..oder nicht??
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19.02.2013 08:43 Uhr von Mankind3
 
+3 | -0
 
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@Kanga

Die Verantwortlichen rechnen das schön, damit sie sicher gehen können das sie das Projekt auch machen dürfen. Hinterher wirds dann halt immer teurer.
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19.02.2013 10:13 Uhr von Mecando
 
+2 | -0
 
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@Kanga
"is da n kleines männchen..was sich aufm deich hinstellt und sacht..
ich bau euch das für ne milliarde.."
Fast. Dieses kleine Männchen hat das was der gemeine Steuerzahler möchte. Oder anders:

Es finden Ausschreibungen statt und es wird dann der günstigste, welche die Rahmenbedingungen erfüllt, genommen. Das ganze geschieht mit dem durchaus noblen Hintergedanken, den Steuerzahler nicht zu sehr zu schröpfen, hat aber den Nachteil, dass der Günstigste auch meist der ´billigste´ in Sachen Arbeit und Umsetzung ist. Daraus folgen dann logischerweise Mängelbeseitigungen die gut ins Geld gehen.
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19.02.2013 10:39 Uhr von Mat_h
 
+3 | -0
 
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Ah ja, der Tunnel sollte also die Fehmarnsundbrücke entlasten...

Einmal bitte die Quelle neu lesen, da steht es richtig drin.

Aber bei dem Tunnel mache ich mir keine Sorgen, das treiben die Dänen voran, die wollen den und die bauen den auch, das wird. Und die Sundbrücke wird spätestens dann zum Nadelöhr wenn die A1 bis dort ausgebaut ist, bis jetzt endet die A1 noch ein ganzes Stück davor und das Nadelöhr ist genau die Stelle an der es zweispurig wird. Aber das Problem gibt es mit und ohne feste Beltquerung.

[ nachträglich editiert von Mat_h ]
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19.02.2013 10:42 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
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Ich verstehe da grad etwas nicht.

Der Fehmarnbelt ist die Strecke zwischen der Insel Fehmarn und Dänemark
Der Fehmarnsund ist die Strecke zwischen dem deutschen Festland und der Inserl Fehmarn

Wenn nun der Belt-Tunnel gebaut wirtd, geht der doch gar nicht durch den Sund. Somit kann die Fehmarn-Sund-Brücke doch auch gar nicht entlastet werden. Sie würde eher noch mehr belastet werden, weil mehr Verkehrt die neue Verbindung nutzen würde, welche derzeit nur über Fähren bedient werden kann...


Man muss erst die Quelle lesen, um zu erfqahren, dass die eigendlichen Mehrkosten kommen sollen, weil man die Sun-Brücke gegen eine neue Brück ersetzen will, welche webniger Windanfällig ist und mehr Verkehr aufnehmen kann.

Und mit dem Wind hats der Kleiderbügel tatsächlich nicht so.

Erst letztens musste die Brücke wegen Wind mal wieder komplett gesperrt werden.
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19.02.2013 10:58 Uhr von BoltThrower321
 
+4 | -0
 
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Gibts überhaupt mal etwas von staatlicher Seite was auf anhieb funktioniert? Ausser dummzeugs zu reden???
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19.02.2013 11:43 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+2 | -0
 
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@ BoltThrower321: Nö! Aber wundert es dich?

Zur News: Pfffffff Ich kann das auch mittlerweile nicht mehr verstehen. Das wäre genau so, wie wenn einer von uns in den Laden um die Ecke geht und sagt "Ich brauch nen TV für 450€" der nette Verkäufer sagt "Gerne unterschreiben Sie hier hier und hier."..."Ach übrigens er kostet mehr, aber wie viel erfahren sie irgendwann und wenn sie ihn (tatsächlich) haben, muss es nicht bedeuten, dass er dann auch so funktioniert wie sie wollen..."

Komisch ist nur, dass das ein normaler Bürger bei 450€ nicht machen würde, aber geht es um Milliarden, ist das alles kein Problem!

[ nachträglich editiert von Ich_bins_wieder ]
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19.02.2013 13:48 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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"endgültiges erst wenn der Vertrag unterschrieben ist".....

wenn nach der Äußerung auch nur ein Politiker diesen Vertrag unterschreibt wäre das ein fristloser Kündigungsgrund...so dumm kann man doch nicht sein
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20.02.2013 08:37 Uhr von Mecando
 
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@Ich_bins_wieder
Apfel-Birnen-Vergleich. :)
Aber nehmen wir das Beispiel ruhig an und machen die Birne etwas runder:

Du kaufst nicht den Fernseher, sondern du lässt ihn bauen für 450€.
Nun schreit der Steuerzahler, weil man den Fernseher auch im Laden nebenan für 350€ hätte bauen lassen können. Und im Laden auf der anderen Seite der Stadt sogar für nur 300€.
Nun will man den armen Michel entlasten und mach eine Ausschreibung. Man fragt wer denn bitte einen Fernseher mit best. Spezifikationen bauen kann und das zum günstigsten Preis. Dort lässt man ihn dann bauen.

Meist wird´s aber im Nachgang teurer weil der Fernseher nicht auf Anhieb funktioniert, div. Mängel hat und auch schon nach kurzer Zeit Probleme auftreten das zu dem günstigen Preis die Qualität nicht stimmt.

Immer noch ein Apfel-Birnen-Vergleich, aber die Früchte haben sich etwas angenähert. ;)

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