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Hermes will exakter liefern, auch nach Feierabend

Immer mehr Menschen bestellen ihren Einkauf über das Internet. 2012 waren es Waren im Wert von über 27,6 Milliarden Euro. Da die Tendenz steigend ist, müssen sich Spediteure wie Hermes überlegen, vergebliche Zustellversuche zu vermeiden. Diese verursachen hohe Kosten für die Spediteure.

"Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Verbrauchern einen Weg zu finden, dass sie ihr Paket bekommen, wann und wohin sie es haben wollen", sagte Hanjo Schneider, Chef des Logistikunternehmens Hermes und verspricht: "Zudem werden wir verstärkt nach Feierabend zustellen."

Dafür benötigt Hermes aber die Datenprofile der Kunden.


WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Feierabend, Logistik, Hermes, Spedition
Quelle: www.handelsblatt.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2013 21:26 Uhr von newsleser54
 
+16 | -1
 
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Datenprofile...zum weiterverkauf?? Und die Fahrer?? Werden gleichschlecht bezahlt, eigener PKW. Ist der defekt= Scheisse.

[ nachträglich editiert von newsleser54 ]
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18.02.2013 21:37 Uhr von zabikoreri
 
+2 | -3
 
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Würde ja schon was bringen, wenn sie keine Kriminellen einstellen, die den Kunden weismachen wollen , das sie bei Barzahlung an den Fahrer Rabatt bekommen.
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18.02.2013 21:40 Uhr von Crawlerbot
 
+4 | -5
 
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@newsleser54

Also unser Hermesbote, ein älterer Mann mit Pfeife macht seine Arbeit gerne, und er kommt auch noch Abends vorbei, wenn sonst den ganzen Tag niemand da war.

Keiner wird gezwungen die Arbeit zu machen.

DPD ist da schon was anderes, der Klingelt nicht mal und wirft gleich ein Zettel in den Briefkasten (wenn überhaupt) für den nächsten Tag weil er zu Faul ist 2 Meter zu laufen.

@zabikoreri
Selbst doof wenn man das macht.

Hab mit Hermes nur positive Erfahrung und ich bestelle viel.

[ nachträglich editiert von Crawlerbot ]
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18.02.2013 21:40 Uhr von LucasXXL
 
+12 | -0
 
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Die armen Fahrer. Ich hab das mal 1 Tag gemacht um unsere Vermietflotte ein wenig auszulasten. Nie wieder, am Ende musste ich noch Geld zulegen und war erst gegen Mitternernacht zu hause :-(
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18.02.2013 21:44 Uhr von BastB
 
+5 | -6
 
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Sollen sie halt ihre eigene Packstation einführen, denn dieses Konzept ist das Beste für den Kunden.
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18.02.2013 22:09 Uhr von mpex3
 
+4 | -3
 
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Hermes ist ein großer, stinkender Haufen Scheiße!

Zwei mal durfte ich bereits ein Paket aus einem Paketlager abholen, weil die Trottel es aus irgendeinem undurchschaubaren Grund nicht zustellen wollten oder konnten.

Als die Dame an der Info des Paketlagers auch noch den Absender sah (Eis.de) durfte ich mir auch noch einen blöden Spruch anhören.

Absolut unprofessionelles Verhalten, schade das manche Händler exclusiv mit Hermes verschicken.
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18.02.2013 22:28 Uhr von fuxxa
 
+7 | -0
 
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Kommt halt immer drauf an, wo man wohnt. An einigen Orten ist DHL besser, an anderen Hermes und wo anders gehts mit UPS am besten. Denke da macht jeder seine eigenen Erfahrungen. Wenn nen Fahrer in Hamburg scheiße ist, bedeutet es nicht, dass der in Berlin genauso dämlich ist und die Klingel nicht findet
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18.02.2013 23:06 Uhr von Elementhees
 
+4 | -3
 
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Hermes beschäftigt keine Fahrer!
Hermes beschäftigt Subunternehmer, diese führen/leiten dann eine Fahrerflotte und bezahlen die.
Soweit funktioniert das System und jeder könnte davon gut leben.
Jetzt gibts aber "schlaue" Fahrer die sich wiederum Subs suchen und diese SubSubs verdienen dann nicht mehr viel, können allerdings auch nicht gut rechnen.
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18.02.2013 23:08 Uhr von Floetistin
 
+0 | -4
 
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Hermes als Spediteur zu bezeichnen tut weh.

Außerdem ist das die reinste Schleichwerbung. Oder wo wird noch etwas von anderen "Spediteuren" berichtet?


@Elementhees: Ach, meinst du das läuft bei den großen Speditionen anders?

Ich erklärs dir mal.

Person A hat einen eigenen PKW/LKW und will diesen gewerblich nutzen. Person A fährt auch selbst.
Sie hat also außer Fahrzeugkosten keine Anderen. Alles was über das Fahrzeug raus geht ist das eigene Gehalt.

Person B heuert Person A (mit anderen) nun als Subunternehmer an und bekommt selbst ein wenig mehr als Person A.
Somit hat Person B zwar die Kosten z.B. pro Kilometer von Person A zu tragen aber hat selbst kaum ein Risiko (z.B. Reparatur, etc.) und kann die Differenz zwischen Preis Person A und Einnahme von C für sich verbuchen.

Person C hat nun mehrere Subunternehmer wie B um einen größeren Bereich abzudecken und flexibler zu sein.
Er legt was für sich drauf und rechnet das dann an D oder den Auftraggeber direkt ab.
C hat somit kaum Personalkosten, kaum Ausfallrisiko für PKW/LKW (er hat ja mehrere wie B) und arbeitet rein administrativ.

Person D sind dann solche wie Hermes. Aber selbes Prinzip wie B + C, nur etwas detaillierter.

Es macht also aus unternehmerischer Sicht durchaus Sinn mit mehreren Subs zu arbeiten. Ob dann die Servicequalität stimmt oder nicht ist wieder ein anderes Thema. Das liegt auch sehr viel daran, wieviel denen bezahlt wird, bzw. wie gut die Disponenten arbeiten (meistens von D gestellt oder bei B / C ansässig).



[ nachträglich editiert von Floetistin ]
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19.02.2013 01:41 Uhr von MacDaniel
 
+0 | -1
 
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Die wollen nach Feierabend liefern?? Fein, dann warte ich jetzt darauf das Hermes Nachts um halb zwei bei mir klingelt ;)
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29.07.2013 06:30 Uhr von Marco Werner
 
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@MacDaniel
Spätesteste Zustellzeit bei Hermes ist bisher 20 Uhr, vor Weihnachten 22 Uhr. Das hat aber weniger was mit Kundenfreundlichkeit zu tun,sondern eher damit,daß das Paketaufkommen sonst nicht zu schaffen ist (es gibt kaum Paketboten die abends vor 19 Uhr daheim sind...habe den Job auch schon gemacht). Die Lösung wäre, weitere Paketboten einzustellen, was die Paketdienste (bzw deren Subunternehmer) aber tunlichst vermeiden,weil das ja schließlich Kosten verursacht. Wenn Hermes die Pakete zeitlich exakter liefern will, bedeutet das,daß nicht mehr soviele Pakete pro Bote und Tag zugestellt werden können (die Fahrer haben eine gewisse Reihenfolge,in der sie ihre Tour abarbeiten). Bedeutet,daß entweder mehr Boten eingestellt werden müssen (=höhere Kosten für den Kurierdienst-->mittelfristig mehr Porto) oder aber daß sich die Zustellzeiten noch weiter nach hinten verschieben. Ist ja nicht so,daß die Fahrer eh schon 12h am Tag arbeiten....

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