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Alle 38 Sekunden stirbt ein Kind, weil es nicht gestillt wird

Die Ergebnisse einer Studie der Organisation "Save the Children" zeigen auf, dass auf der Welt im Jahr 830.000 Kinder starben, weil die Mütter bewusst oder unbewusst ihre Säuglinge nicht gestillt haben. Sie wissen zum größten Teil nicht, wie wichtig die Muttermilch ist.

Über die Milch leiten sie wichtige Antikörper weiter, die das schwache Immunsystem vor Viren und Bakterien schützen. Ungestillte Babys sind dagegen 15 Mal anfälliger für Lungenentzündungen und sterben elf Mal wahrscheinlicher an Durchfällen als ein gestilltes Baby.

Die Gründe für das Verweigern wären die kulturelle Traditionen, der fehlende Mutterschutz, wodurch die Frauen nach der Geburt dazu gezwungen werden, weiter zu arbeiten, und das aggressive Marketingverhalten von Nahrungsmittelkonzernen, die den Müttern einreden, dass ihr Produkt besser sei als Muttermilch.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Gesundheit / Schwangerschaft & Baby
Schlagworte: Kind, Todesfall, Stillen, Muttermilch
Quelle: www.spiegel.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2013 17:45 Uhr von Strange00
 
+5 | -12
 
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Klar ist Muttermilch wichtig.
Leider gibt es nicht selten Gründe, weshalb nicht gestillt werden kann, wie z.B. Infektionen und damit zusammen hängendem Antibiotikum...etc. Daher ist so eine Aussage echt das aller Letzte...
Das macht diesen Müttern noch weiter ein schlechtes Gewissen...
Aber so sind nun mal Idealisten...
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18.02.2013 17:46 Uhr von Jerry Fletcher
 
+10 | -1
 
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und alle paar minutes stirbt ein kind weil es nicht still ist...

^^ is nicht witzig gemeint.. auch wenns sich so anhört.. aber es kommen so viele kleinkinder um weil die eltern nicht damit klar kommen..

:(
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18.02.2013 17:48 Uhr von Didatus
 
+4 | -9
 
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Fragt man 100 Leute, kriegt 100 verschiedene Antworten zu diesem Thema. Für die Nahrungsmittelkonzerne ist Milchpulver und Beikost natürlich ein super Geschäft. Für die Regierung ist besser, wenn die Mutter zu Hause, weil die aus der Arbeitslosenstatistik raus fallen und das neue Betreuungsgeld als Ersatz für fehlende KiTa Plätze besser funktioniert. Man findet immer eine Personengruppe, die aus dem einen oder anderen einen Vorteil zieht, was man dann immer zu solchen Aussagen/Begründungen, was gut oder schlecht ist verwenden kann.
Wir haben zwei Jungs und der erste kam in einer Not OP zur Welt. Dadurch war meine Frau nicht in der Lage zu stillen, da sich der Körper einfach noch nicht auf eine Geburt eingestellt hatte und einfach noch keine Milch da war. Wir haben von allen Ärzten und auch von allen Hebammen gesagt bekommen, dass die heutige Beimilch schon fast genauso gut ist, wie die Stillmilch. Unser zweiter Sohn wurde Anfangs gestillt, wollte dann aber nach einigen Wochen einfach nicht mehr und wurde dann auch zum Flaschenkind. Beide Kinder sind kerngesund. Klar, man kann jetzt sagen, dass wir dann zum positiven Teil der Statistik gehören, aber es gibt auch genug Statistiken im Netz, die besagen, dass Flaschenkinder keine Nachteile gegenüber Stillkindern haben.
Ist ähnlich wie bei "Killerspielen". Es gibt genug Statistiken, die belegen, dass Killerspiele aggressiv machen und es gibt mindestens genauso viele Statistiken, die besagen, dass Killerspiele keine Auswirkungen auf die Psyche habe und wieder welche, die sogar besagen, dass dadurch die Reflexe gesteigert werden. Es kommt immer darauf an, wer die Statistiken angefertigt oder in Auftrag gegeben hat.
Ich kenne zumindest viele Flaschenkinder und keines hat auffällige gesundheitliche Probleme.
Und wie will man überhaupt den Tod eines Kindes auf das Milchtrinkverhalten zurückführen?
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18.02.2013 17:53 Uhr von Shortster
 
+5 | -2
 
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