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Dienstwagen, Extrageld etc.: Firmen buhlen verzweifelt um Auszubildende

Viele Firmen, vor allem Klein- und Handwerksbetriebe, finden keine geeigneten Lehrlinge mehr und buhlen deshalb mit besonderen Angeboten um diese.

Manche bieten kostenlose Dienstwagen, andere Extrageld. "Es ist irgendwie auch ein Akt der Verzweiflung", beschreibt Judith Breitenstein die Situation in ihrer Bäckerei.

Auch der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages bestätigt den Trend, dass Firmen sich mit allerlei Boni geeignete Azubis zu sichern versuchen.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Geld, Firmen, Auszubildende, Dienstwagen
Quelle: www.sueddeutsche.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2013 12:21 Uhr von Joker01
 
+76 | -17
 
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"Firmen buhlen verzweifelt um Auszubildende"

tja, dann sollen sie mal langsam anfangen, vernünftige Löhne an die Arbeitnehmer zu zahlen.
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18.02.2013 12:31 Uhr von Kanga
 
+69 | -18
 
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nene...nicht die löhne sind das problem...
es fehlt einfach an jugendlichen die ne bewerbung schreiben können..
und wenn es auch schon vorgefertigte gibt...ihren namen können die doch teilweise auch nciht schreiben..
geschweige denn die uhr lesen....zum pünktlich aufstehen...
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18.02.2013 12:35 Uhr von ZRRK
 
+25 | -11
 
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Cool, ich hab schon gedacht das es zu spät wär um sich zu bewerben und mein Studium abzubrechen :)! Damit ergeben sich ja ganz neue Verhandlungsbasen.

Mindestforderung sind dann ein Audi A4 als Firmenwagen. 1500€ netto und ein zusätzlicher freier Tag pro Woche.
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18.02.2013 12:43 Uhr von xyr0x
 
+33 | -18
 
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Das Problem kennen wir. Wir sind effektiv auf der Suche nach 1x Azubi zur Bürokauffrau und noch 3 in Festanstellung.

Wir geben Quereinsteigern auch super gerne eine Chance...

Es scheitert aber bereits an der Bewerbung.
- Firmenname falsch geschrieben
- Noch anderer Firmenname von anderer bewerbung enthalten
- Rechtschreibefehler
- 5 verschiedene Schriftarten und Schriftgrößen
- Kleine Bildchen zur versuchten Aufhübschung die keinen interessieren
- vollkommen fehlerhafte Satzstellung
- Das Passfoto aus dem letzten Discobild rauskopiert

... genau so sehen 9 von 10 Bewerbungen aus.Quer durch die Reihe vom Quereinsteiger über den Facharbeiter. Alter von 18 bis ultimo..

Langzeitarbeitslose bewerben sich jedoch selten.
Kurzes Zitat des Jobcenter Nürnberg`s
Wir: Schlagen Sie uns doch vernünftige Bewerber vor, die proaktive Suche auf der Jobbörse und anderweitig bringt keinen Erfolg.

JobCenter: Ja, das wissen wir, aber da können wir auch nichts machen. Die haben eben keine Lust.

Das ist die 1 zu 1 Aussage der netten Dame von JobCenter.

Wir picken uns auch nurnoch die raus die "wirklich" wollen.

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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18.02.2013 12:45 Uhr von machi
 
+35 | -3
 
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Kann ich bestätigen, das Hauptproblem sind die Bewerber selbst. Meine Frau nimmt die Bewerbungen bei einer Anwaltskanzlei entgegen, neben furchtbarer Rechtschreibung und sinnentleerten Sätzen fehlt Allgemeinbildung und natürlich auch "Was mache ich wohl als ReFa in meinem Beruf", die meisten denken sie sind Tipse und sehen hübsch aus ... und so arbeiten die hinterher auch ... Die Rechnungen die die schreiben muss man 3x kontrollieren, jeglicher Schriftverkehr muss korrekturgelesen werden ... (und das bei Gymnasiasten !)

Ihr Vater war Ausbilder in einem Handwerksberuf, vor 30 Jahren, als er Ausbilder wurde konnte jeder der von der Hauptschule kam einen 2 seitigen Aufsatz schreiben, die 4 Grundrechenarten + Prozentrechnung + Dreisatz usw ... 20 Jahre später konnte man NICHTS mehr vorraussetzen. Und nicht nur das, die Abgänger sind extremst von sich überzeugt und beim kleinsten Druck den sie kriegen weil sie was nicht wissen reagieren sie mit Krankenschein, Abwehrhaltung oder kommen einfach nie mehr wieder ... Die werden Hartzer ...

Das war übrigends nicht vom Pass oder ähnlichem abhängig (weder damals noch heute), ich will hier keine Migranten debatte vom Zaun brechen.
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18.02.2013 12:49 Uhr von PeterLustig2009
 
+19 | -19
 
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Immer wieder lustig dass man bei allen News über Bewerbermangel die gleichen Komentare lesen muss

- zu wenig Lohn
- schlechte Arbeitsbedingungen
- alles blöd

Sorry Jungs aber willkommen im Leben. Und auch im sozialen Auffangbecken für alle Schmarotzer Deutschland muss man ab und an für sein Geld arbeiten.

Ausbildung wird immer gerecht entlohnt. Fragt doch mal eure Großeltern die haben teilweise noch Geld bezahlt um ne Ausbildung machen zu dürfen. Und heute beschwert man sich wenn man "nur" 800€ im Monat bekommt *kopfschüttel*
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18.02.2013 13:12 Uhr von xdamix
 
+36 | -19
 
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Verdient!
Kleine Betriebe nutzen Azubis nur als billige Vollzeitkräfte aus! Mehr nicht!
Ausbildung in der Bäckerei? Als "Bäckereifachverkäuferin (oder so)"? Was ist das für ein Beruf?! Vollzeit arbeiten und 300€ Brutto und dazu unbezahlte Überstunden und am Wochenende arbeiten!? Es ist klüger als 400€ Kraft in einer Bäckerei zu arbeiten, als dort ne Ausbildugn zu machen (außer als Bäcker versteht sich! ;) )
Und wie ist es nach der Ausbildung? Übernahmechance gleich Null oder extrem miese Konditionen!!! Dann kommt der nächste Azubi - ganz einfach! Und man darf mit dem "was man gelernt hat" sich woanders bewerben und kann erstmal direkt zu ner Zeitarbeitsfirma, weil niemand einen Berufseinsteiger haben will (Grundvoraussetzungen jung, 30 Jahre Erfahrung, 1800Brutto, unbez. Überstunden, SAP, Datev im Schlaf, Englisch, Französisch, Afrik. Dialekt usw.) Da werden teilweise Anforderungen für eine "Kaffeekocherin" genannt, die gibt es nicht - unfassbar!
Die Unternehmen sollten sich echt mal an den Kopf packen und dann an den anderen rumnörgeln!
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18.02.2013 13:17 Uhr von Emetikus
 
+27 | -5
 
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@ xyr0x

"- Rechtschreibefehler"

Das gesuchte Wort schreibt sich "Rechtschreibfehler".

SCNR ;-)
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18.02.2013 13:35 Uhr von architeutes
 
+5 | -0
 
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@xdamix
Dort in der News steht ja auch "Extrageld"usw. Ist es besser als gar nichts zu tun ?? Ich bin auf dem Land großgeworden ,da gab es nicht viel Auswahl.So wurde ich Bäcker ,Lehre und später Geselle ,natürlich 6 Tagewoche und viel Schweiß ,später habe ich in eine Behörde gewechselt ,da kam mir die Abgeschlossene Lehre ,und die Wehrdienstzeit zu Gute.Fasst jeder wechselt im Leben mal den Beruf ,aber gar nicht erst anzufangen ??
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18.02.2013 13:50 Uhr von ChaosKatze
 
+17 | -0
 
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Ich kann da auch lachen, ich hab eine abgeschlossene Berufsausbildung und will nochmal eine Lehre dranhängen, weil meine schulische Ausbildung nicht viel taugt. Ausserdem habe ich Fachabitur. Als Festangestellte werd ich dauernd abgelehnt, als Azubi weigern sich manche weil sie denken, dass ich überzogene Gehaltsvorstellungen hätte... Vielen Dank auch :(

Meine Bewerbung und meine Arbeitsproben wurden vom Amt als vorbildlich gelobt... das mal dazu.

So ist das leider in der Medienbranche. Aber ich werde weiter suchen, bis es eine Firma gibt, die mich haben mag im Raum DO/ES/BO ...
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18.02.2013 15:13 Uhr von Selle
 
+7 | -2
 
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Nunja es gibt da schon die ein oder anderen Probleme, die es damals nicht gab.

Damals sind überwiegend die Absolventen der Hauptschule n handwerklichen Berufen nachgekommen und die anderen sind noch weiterführende Bildungswege gegangen, um andere Jobs bzw. Studienberufen nachzukommen.

Durch viele weiterführende schulische Ausbildungsangebote und auch dem hartz IV macht es den kleinen handwerklichen Betrieben schwer, gute Leute zu finden.

Hierbei gibt es zweierlei Betrachtungsweisen. Zum Einen sind viele Absoventen trotz Abschluss nicht geeignet und die, die geeigent wären suchen sich andere Wege.

Aber so ist das nun leider im wandel der Zeit. Die Anforderungen an die Bewerber steigen, so auch die Anforderungen an den Betrieb und die Arbeitsstelle (Tätigkeit, Lohn, etc.)

Und es ist ja auch kein Geheimnis, das gerade viele kleine Betriebe die Auszubildenen nutzen, um sich die Kosten für eine Vollzeitarbeitskraft zu sparen. Das hat zwar den Vorteil, das man seinen Beruf gut lernt, aber seine Arbeit nicht entsprechend entlohnt wird.

Teufelskreis!
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18.02.2013 15:15 Uhr von Slingshot
 
+13 | -5
 
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Für mich muten die meisten Kommentare hier allein als Bashing gegen die heutige junge Generation an. Da krieg ich gleich den Vogel.

Kein Wunder, dass da nicht vorwärts geht, wenn die Bewerber schon vorher als Nieten betrachtet werden.

Von 20 Bewerbungen die bei uns reinflattern sind etwa drei oder vier nicht in Ordnung. Jedoch nie so mies wie hier dargestellt wird.

Ich will irgendwelche Klischees jetzt nicht zum Besten geben, aber diejenigen die sich bei uns auf Arbeitsplätze in der Fertigung bewerben, haben häufig nicht so "schöne" Mappen wie die Bürobewerber. Muss auch nicht zwingend. Der Mann muss was von seinem Job verstehen bzw. motiviert sein zu lernen.

Bei solchen News kommen aber die Leute grundsätzlich mit dem bekloppten Pauschalhammer und verteufeln die jungen Menschen auf´s Geratewohl.
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18.02.2013 16:03 Uhr von gamer9991
 
+7 | -1
 
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Die Quelle spricht explizit von Einzelfällen, welche hier vom Autor drastisch verallgemeinert wurden.

Originalauszug aus der Quelle:

<<<Auch Olaf Schleich [...]. Er führt mit seiner Frau im unterfränkischen Marktheidenfeld eine Lackiererei.[...] führte das Paar die Aktion "Ein Auto für gute Noten" ein.>>>

<<<Seit 2012 erhalten Azubis mit einem Notenschnitt von 1,5 oder besser ein Jahr lang einen Kleinwagen kostenlos. Außerdem wird in der Lackiererei über Tarif bezahlt.>>>

-Eine Bezahlung über Tarif ist nicht unüblich
-Eine hier genannte Firma leistet diese Vergünstigungen
-Damit möchte man "gute" Leute finden und binden

Schlussfolgerung des Autors:

Viele Firmen, vor allem Klein- und Handwerksbetriebe, finden keine geeigneten Lehrlinge mehr und buhlen deshalb mit besonderen Angeboten um diese.

Gut gemacht, weiter so tante_mathilda
--> Minus für die News

[ nachträglich editiert von gamer9991 ]
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18.02.2013 16:43 Uhr von White-Tiger
 
+1 | -3
 
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In vielen Branchen selbstgemachte leiden.

Aber generell gibt es mehr Lehrstellen als Azubi´s die Fähig sind diese zu besetzen.

lg
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18.02.2013 17:02 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -3
 
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Das glaubt ihr doch wohl selbst nicht! Es gibt in der Tat viele Nicht-Ausbildungsfähige, aber gute Realschüler und Gymnasiasten sind zuhauf zu finden, vor allem jetzt bei G8/G9-Doppeljahrgang.

Dann muss man eben dafür werben, vor dem Studium erst mal eigenes Geld zu verdienen. Und die Attraktivität des Ausbildungsberufes näherbringen.
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18.02.2013 17:35 Uhr von Götterspötter
 
+5 | -1
 
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Vieleicht sollten die Firmen und Personaler mal daran arbeiten anständige und aussagekräftige Job-Beschreibungen ..... bzw. die Job-Anforderungen auch der eigentlichen Arbeit realistisch anzupassen ....

Da steht nämlich meisten nur Müll den man für den Job kaum braucht :) und das nicht nur bei Azubis-Stellen

In meiner letzten Jobbeschreibung stand .....
** verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift :)

OK der Kunde den ich betreue ist eine grosse US-Pharma Firma ..... nur die Mitarbeiter dort sind alles Deutsche .... und für den small-talk - wenn der Kunde mal zu Besuch kommt ... brauche ich nun wirklich nicht "verhandlungssicher" : ).........
Und die einzigen 2 englischsprechenden Kunden unseres Kunden mit dennen ich kommunisziert habe waren ein Koreaner und ein - ich glaube Inder :) ...... die froh waren das ich mir viel Mühe gegeben habe - ihr schwaches Englisch zu verstehen :)
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18.02.2013 18:01 Uhr von AMB
 
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@Radowan

mag ja sein, daß die Hauptschule reichen sollte für eine Bäckerlehre. Ist nur so, daß hier irgend wo auch stand, daß die Schulabgänger heute Probleme mit dem einfachen 3 Satz haben.
Wie soll ein Bäcker seine Brötchen richtig Backen, wenn er nicht in der Lage ist das Rezept auf die gewünschte Brötchenzahl anzupassen?

Für mich ist dies nur das Ergebnis einer über Jahre hinweg langsam wirkenden Vernichtung unseres Bildungssystems. Hat man es doch gerade mal wieder im Radio gehört, wie gefeiert wurde, daß nun endgültig auch in Baden-Württemberg das Gymnasium und die Realschule erfolgreich sabotiert werden können durch Schüler die einfach nicht in das Lernschema passen.

Für mich gibt es hier einfachste Grundsätze, die heute völlig ausgehebelt sind.

a. Eine Lehrkraft muß immer Autorität besitzen und diese nötigenfalls mit entsprechenden Mitteln behaupten können.

b. Der Belehrte muß immer einfachst selbst erkennen können auf welchem Stand sein Wissen ist und dieses ohne weiteres mit dem Wissen anderer vergleichen können.

c. Der Bildungsweg eines Schülers muß an Hand seiner Leistungsfähigkeit ausgerichtet werden. Ein zu starker Mix verschiedener Leistungsfähikeiten führt zum einen zur Langeweile der Begabteren und zum anderen zum Unverständnis der unbegabten.

d. Der Bildungsweg muß transparenz ermöglichen, was Bedeutet, jeder Schüler erlangt zuerst das Basiswissen, dann ein aufgesetztes höheres Wissen und dann ein elitäres Wissen.

e. Jeglichem Schüler muß die Achtung vor dem Menschen Vermittelt werden, weil assoziales Verhalten ein resultat ist, daß man einer Menschengruppe vorenthalten sollte.

f. die bestmöglichste Förderung der Spitzen ist notwendig und im Sinne des Volkes nur wünschenswert, da sie die Zukunft unserer Beschäftigung sichert.

Meiner Beobachtung zur Folge hat man das Bildungssystem Deutschlands in den letzten Jahren laufend erneut geschädigt. Ein Beispiel hierfür ist der Verdi-Abschluß: Ein jeder Lehrling muß übernommen werden - was verhindert, daß der Lehrling sich in der Lehre überhaupt noch anstrengt. Ein anderes Beispiel ist die Schulische Entwicklung In Baden-Württemberg. Hier ist nicht mehr das Können des Schülers ausschlaggebend für seinen Werdegang sondern der Wunsch der Eltern. Ein fataler Fehler, der letzlich sowohl die Ausbildung auf dem Gymnasium als auch auf der Realschule in BW abwertet.


Mich jedoch störrt viel mehr, daß heutige Heranwachsende nicht mehr in der Achtung vor dem Menschen unterrichtet werden, da sie auf Erwachsene im allgemeinen überhaupt nicht zu achten haben. Diese können und dürfen ihnen heute nichts mehr an tun. Dies mag im Augenblick eine noble Geste sein, die sich jedoch spätestens dann, wenn wir in ein paar Jahren auf der Straße bei einer Polizeikontrolle mit einer Waffe erwischt werden und der Polizist uns aus seinem Menschenverständnis heraus mit dieser weiter ziehen läßt, damit wir uns nötigen falls selbst verteidigen können, sicher als absolut noch Gewichtiger und schlimmerer Fehler erweisen wird.

Zu meinem Grundsatz b - Wenn einem Menschen wirklich geholfen ist, dann nur dadurch, daß er selbst lernt seinen Wert zu kennen und sein können.
Solchen Blödsinn, wie die Armen Schüler in den ersten Klassen kann man doch nicht benoten akzeptiere ich nicht, denn gerade hier ist es wichtig, daß jeder weiß was er kann und was nicht.
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18.02.2013 18:23 Uhr von c0rE_eak_it
 
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@Chaoskatze

In deinem Kommentar steht was von "Medienbranche" und Festanstellung. Das sind zwei Sachen, die sich eigentlich schon widersprechen.

Das deiner Arbeitsamtstante deine Arbeitsproben gefallen, kann ich mir vorstellen. Allerdings haben die nicht ansatzweise ne Ahnung, wenn es um die Medienbranche geht. Jedenfalls meine Erfahrung. Das soll auch nicht heißen, dass deine Arbeitsproben schlecht sind, dass kann ich nicht beurteilen :)

Ich komme selber aus der Medienbranche (TV) und dort ist es sehr unwahrscheinlich fest angestellt zu werden. Und das du bei einer Ausbildung keine 1500€ Netto verlangen kannst, sollte Dir auch bewusst sein.
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18.02.2013 18:33 Uhr von keineahnung13
 
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ich sage dazu nicht viel

Firmen wollen eigentlich schon das man alles kann und so...

Dienstwagen und Extrageld??? Wo soll das sein^^ irgendwas stell ich immer Falsch an...
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18.02.2013 19:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ein Firmenwagen ist als Einkommen zu versteuern.
Das machen oft Arbeitnehmer deren Gehalt gepfändet wird. Man zahlt Lohn kurz vor der Pfändungsgrenze und gibt dann einen Firmenwagen dazu.
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18.02.2013 19:48 Uhr von LucasXXL
 
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@ trara123456789 also irgenwie hat dein Sohn dann ein Problem. Irgendwelche Fehler mach er dann schon, glaub mirs! Lass dir die Bewerbungen mal von einem Profi anschaun.
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18.02.2013 19:51 Uhr von LucasXXL
 
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@ ChaosKatze ich denke so wie du denkst hast du in der "Medienbranche" NULL Chance. Glaub mir ich komm der der Branche.
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18.02.2013 20:04 Uhr von LucasXXL
 
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@ keineahnung13 Lidl bietet ein duales Studium mit Firmwagennutzung an. Hat meinen Tochte abgelehnt, da sie sich nach den Studium dort geringe Aufstiegschancen bei anderen Firmen ausgerechnet hat. Leute es spielt Heutzutage schon einen Rolle wo man aufs Gymnasium geht und wo man studiert. Bei der Vorstellung reicht es oft schon wenn man nicht die richtigen Schuhe trägt oder die falsche Farbe der Kleidung gewählt hat. Meine Tochter hat alleine nur für die Klamottenauswahl 3-4 Tage pro Firma gebraucht. Dann könnt ihr euch den Rest vorstellen, wie zeitaufwendig die Bewerbung, die Vorbereitung auf das Telefonat um nur nach der Bewerbungsmöglichkeit zu fragen sind.

Wer nur ein minimaler Fehler macht hat schon verspielt. Hast du es dann zu einem Assessment geschafft, solltest du dich darauf so gute 2-4 Wochen vorbereiten. Dorthin kommen dann immerhin noch so ca 300 bis 400 Bewerber.

Also Bewerbungen sind schon lange kein Freizeitangebot mehr, das ist wirklich harte Arbeit.

[ nachträglich editiert von LucasXXL ]
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18.02.2013 20:14 Uhr von TeKILLA100101
 
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@PeterLustig2009

Deine Oma musste auch kein Abi haben, um nen Stapler bedienen zu dürfen!

Der Spieß dreht sich eben langsam, jahrelang konnten die Azubis nur beten überhaupt ne Stelle zu kriegen, jetzt sind die am Drücker und können mal Forderungen stellen, und wenns nur ne Übernahmegarantie ist!

Ich war unter den besten 5 meines Jahrgangs, hab die Ausbildung verkürzt und wurde nicht übernommen... wieso? Ich werde als ausgelernter zu teuer wurde mir gesagt, dafür hab ich aber ein tolles Zeugnis bekommen was mir das Bewerben leichter machen sollte...
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18.02.2013 20:29 Uhr von Suffkopp
 
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Wenn ich einen Ausbildungsplatz vergeben müsste der u.a. Mathe benötigt dann würde ich die Azubis auch auf Herz und Nieren prüfen. Es ist leider ein Fakt das manche Jugendliche heutzutage ohne Taschenrechner oder Handy nichts mehr anständig gerechnet bekommen. Nicht deren schuld. Daran ist die Schule schuld die sowas zulässt.

Kaufen 2 Paar Schuhe für 19,95 und geben dem Verkäufer 30 EUR mit den Worten "die letzte 12 Cent sind für Dich" :)

Ich weiß - etwas überspitzt - aber leider auch eine gewisse Tasache - leider.

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