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EU: Netzbetreiber sollen Elektrogeräte künftig ferngesteuert abschalten dürfen

Laut einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten, sollen die Übertragungsnetzbetreiber in der EU künftig die Möglichkeit bekommen, europaweit Elektrogeräte fernzusteuern um diese nach Belieben abzuschalten zu können.

Spezielle neuartige Elektronikbauteile, verbaut in Klimaanlagen, Wärmepumpen und Kühlschränken, sollen dieses ermöglichen, so der Sprecher des Hausgeräte-Herstellerverbands (Ceced).

Diese sei nötig, um im Bedarfsfall die Netzstabilität und somit die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können.


WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   High Tech / Elektronik
Schlagworte: EU, Netzbetreiber, Elektrogeräte
Quelle: www.mmnews.de
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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2013 21:03 Uhr von ROBKAYE
 
+93 | -6
 
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Die Quelle bringt es präzise auf den Punkt: "Neues aus EU-Orwell-Land"... die EU geht mir hier eindeutig zu weit. Wir werden bevormundet und das von Politikern, die wir nicht gewählt haben. Herzlich willkommen in der neuen "korporativen Diktatur Europa" - wo uns bald vermutlich noch feste Zeiten auferlegt werden, in denen wir aufs Klo gehen dürfen...
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17.02.2013 21:14 Uhr von Dracultepes
 
+12 | -11
 
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Michael Mross von MMnews

http://psiram.com/...

Aber die Schafe blöken während sie hinterhertrotten und saufen das kolloidales Silber. Prösterchen

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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17.02.2013 21:16 Uhr von Katzee
 
+58 | -1
 
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Allmählich beginne ich die EU zu hassen. Erst zwingen sie die Energieerzeuger, ihre Netze zu verkaufen. Dann kommen die neuen Netzbetreiber ihrer Verpflichtung zur Ausweitung der Netze nicht nach. Nun werden die Nutzer dafür auch noch bestraft. Wäre doch toll, wenn man mitten im Sommer feststellen darf, dass seine Gefriertruhe abgeschaltet und der Inhalt verdorben ist, weil diese EUdioten mal wieder nicht nachgedacht haben bevor sie Mist verzapften.
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17.02.2013 21:18 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -1
 
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17.02.2013 21:31 Uhr von ZzaiH
 
+22 | -1
 
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na endlich...wird auch langsam zeit

wenn die geräte dann zu lang halten, werden sie halt kaputtgeschaltet, damit der konsum wieder angekurbelt wird...

friss oder stirb...
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17.02.2013 21:33 Uhr von shadow#
 
+16 | -1
 
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Das dürfte die smarteste Erfindung sein, seit jemand auf die Idee gekommen ist, Strom durch Kohlefäden statt Frösche zu leiten.

Denn ob der Kühlschrank den Kompressor jetzt 5 Minuten früher oder später anwirft, ist ihm völlig egal - das Stromnetz merkt das bei 100 Kühlschränken allerdings durchaus.

Wie lange soll es denn dauern bis die "Bauteile" in genügend Geräten verbaut sind (Und wer baut die da ein und wer bezahlt die? Die Chinesen sicher nicht.) dass das System funktioniert?
Und ein Ersatz dafür, die Leitungen zu erneuern ist es auch nicht.
Ich glaube wir unterhalten uns darüber besser in 30 Jahren nochmal...
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17.02.2013 21:38 Uhr von frederichards
 
+22 | -1
 
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Und wenn jemand nicht pünktlich seinen Abschlag bezahlt, wird gleich der Kühlschrank abgeschaltet, nein, der Rest nicht, man will doch den Kunden nur erinnnern zu zahlen.

Wieder einschalten dauert dann über einen Monat wie wir das schon von den Telefonanbietern kennen, wenn man wechselt, manchmal auch nur den Tarif...

Und dann noch die Verwechselungsgefahrm denn wie wird abgeschaltet per IP des intelligenten Stromzählers!

Gute Nacht!
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17.02.2013 21:41 Uhr von Psicracker
 
+26 | -0
 
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Dazu fällt mir nur ein "HACK THE PLANET".
Eine Sicherheitslücke und Hacker können Milliarden Euros an schäden verursachen.
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17.02.2013 21:43 Uhr von sukor74
 
+12 | -2
 
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Genau, und wenn der Regierung nicht passt was ich im Netz texte, dann wird mein Rechner abgeschaltet, mit der Begründung: Dein 550 Watt-Netzteil gefährdet die Netzstabilität.

(uiiiii, Netzstabilität, wie herrlich zweideutig)
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17.02.2013 21:45 Uhr von BastB
 
+19 | -1
 
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"Stromfirewalls" werden dann wohl boomen!
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17.02.2013 21:45 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -0
 
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@Robkaye
*gähn*
Warum nimmst du die Quelle dann nicht? Sondern eine Bullshitquelle?
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17.02.2013 22:19 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -1
 
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Hihi, ich sehe einen Absatzmarkt von Signalstörmehrfachsteckdosen :D
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17.02.2013 22:26 Uhr von DerMaus
 
+8 | -1
 
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Was ziehen sich diese weltfremden Penner in Brüssel eigentlich alles in die Nase um auf solchen Bullshit zu kommen?
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17.02.2013 22:29 Uhr von Kanga
 
+2 | -0
 
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genau...die schalten alles ein und aus wie sie wollen....
und wir bekommen vorher aber noch jeder nen haufen geld...damit wir uns auch die neusten geräte kaufen können..mit denen man das dann aus der ferne her machen kann..

und ach ja...auf dem mars...wird morgen was tolles eröffnet...
ich muss jetzt auch deswegen weg...mich schnell ins raumschiff setzten und schnell hinfliegen...
gibt schampus umsonst...und schnittchen...
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17.02.2013 22:29 Uhr von Azureon
 
+1 | -2
 
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Making ridiculous agreements isn´t normal.... but on Meth it is....
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17.02.2013 23:23 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -3
 
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Ich finde die Idee eigentlich ziemlich interessant. Es würde die Möglichkeit geben, gezielt große Stromfresser bei Netzproblemen auszuschalten. Bei jedem der dagegen ist, kann ja dann einfach der gesamte Strom im Haus / in der Wohung abgedreht werden. Das ginge übrigens auch jetzt schon recht leicht.
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17.02.2013 23:34 Uhr von ROBKAYE
 
+1 | -1
 
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@Dracultepes

Wo genau liegt zwischen den Quellen jetzt der Unterschied? Beide beschreiben das selbe Thema. Hast du eigentlich langeweile, oder gehst du anderen Leuten nur gerne auf die Eier?
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18.02.2013 00:13 Uhr von Justus5
 
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Ein tolles Folgeprodukt der rot-grünen Alternativ-Energien-Politik... ;-)
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18.02.2013 00:22 Uhr von ted1405
 
+5 | -6
 
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Jetz´ lasst aber mal die Kirche im Dorf.
Weder ist in der News von einer Vernetzung via Internet die Rede, noch davon, dass Geräte dauerhaft abgeschaltet werden oder dass der Energieversorger überhaupt erfahren müsste, welche Geräte vorhanden sind. Auch bezweifle ich ganz stark, dass der Energieversorger über dieses System eine volle Kontrolle über das Gerät erlangen kann/soll.

Der Grundgedanke ist 30 Jahre alt und nennt sich Nachtstrom. Es geht nicht darum, Geräte dauerhaft abzuschalten, sondern lediglich darum, ihren Energieverbrauch VORÜBERGEHEND reduzieren zu können. z.B. gibt es wohl zur Mittagszeit stärkere Belastungen im Stromnetz, weil viele ihren Herd anschalten. Als Konsequenz müssen mehr Kraftwerke ran. Kurz drauf geht der Verbrauch wieder runter, aber Kraftwerke lassen sich nicht mal eben genauso schnell per Schalter an- oder anknipsen.
Also ist es eine ganz einfache Sache, dass der Energieversorger bei einer drohenden Überlast kurzerhand eine Info übers Energienetz jagt, welche geeignete Verbraucher dazu bewegt, etwas weniger Energie zu ziehen (anstatt zusätzliche Kraftwerke anzufahren). Einem guten Kühlschrank z.B. ist das erst mal egal - der hält seine Temperatur auch ohne Strom über mehrere Stunden nahezu stabil. Sollte es tatsächlich zu warm im Kühlschrank werden, dann kann der Kühlschrank ja dennoch einschalten.
Jedenfalls ... sobald wieder genügend freie Energie verfügbar ist, wird das "Anschalt"-Signal gesendet und der Kühlschrank springt wieder an.

Kurzum ... so lange es nur eine Signalrichtung gibt und nicht auch Informationen vom Endkunden zum Energieversorger gesendet werden, gibt es meiner Meinung nach eigentlich nichts, was dagegen spricht. Der Vorteil ist, dass die von Kühlschränken, Wärmepumpen und/oder Elektrobeulern und Heizungen gespeicherte Energie einfach sinnvoller zum Puffern verwendet wird. Das ist sehr einfach zu realisieren und dürfte einen durchaus bedeutsamen Nutzen haben.

In der ADAC oder PM las ich mal von der Idee, dass Wissenschaftler planen, die Batterien von Elektroautos ebenso als Puffer zu nutzen. Den Gedanken finde ich deutlich schlechter, da bei der Umwandlung zweifach Energie sinnlos verbraten wird. Zudem gibt es auch eindeutig noch zu wenige Elektroautos, als dass das einen Sinn machen würde.

Jedenfalls: Wichtig für mich wäre lediglich die Voraussetzung, dass es eben nur eine Signalrichtung gibt und dass die Geräte dann, falls es kritisch wird, eben dennoch anspringen.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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18.02.2013 00:26 Uhr von wombie
 
+1 | -1
 
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Hatten wir (freiwillig) schon lange fuer die Klimaanlage. Da wir mittlerweile nicht mehr am Stromnetz haengen isses natuerlich nicht mehr aktiv.

Problematisch war das nie.
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18.02.2013 00:34 Uhr von Finalfreak
 
+2 | -3
 
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Man kann der Sache aber auch ein Schnippchen schlagen.
Eine USV für den Kühlschrank, dann ist die Stromversorgung des Kühlschranks garantiert.
Oder gleich zur Sicherheit einen großen Dieselgenerator anschaffen ...

Das ist euer RWE Smart Home und das anderes Gestrüpp, ich hätte aber gedacht, dass die mit der Wahrheit erst rausrücken, wenn die Geräte überall verbaut sind.
Die Kommunikation könnte über DLAN funktionieren, also direkt über das Stromnetz, oder halt über Mobilfunk.
Dann braucht man für seinen Zähler eine Simkarte :)

Hauptproblem ist wirklich unser Netz, es ist für die regenerative Energiequellen nicht ausgerüstet.
Es gibt fast keine Speichermöglichkeiten und da die meisten anderen Kraftwerke, Kohlekraftwerke sind, sind sie schlecht regelbar.
Die einzige sinnvolle Ökostromalternative wäre es, wenn alle Häuser und Gebäude Photovoltaikanlagen auf dem Dach hätten, statt hektarweise Flächen zu vernichten und/oder jeder Haushalt der mit Gas oder Heizöl heizt, bekommt ein BHKW.
Wenn die EVUs und der Staat, Hand in Hand, dass fördern würden, hätten wir keine Energieprobleme mehr.
BHKWs sind Grundlastfähig und stellen schöne, saubere 50Hz bereit, an denen sich die PV-Anlagen richten können und diese würde die Spitzen- und Mittellasten versorgen.
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18.02.2013 05:15 Uhr von jschling
 
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wat soll ne USV bringen, wenn der Stromanbieter der Hardware sagt: du bleibst aus ? also es mangelt in dem Fall ja nicht wirklich am Strom, es wird dem Kühlschrank usw nur "gesagt" du bleibst jetzt aus - und als Kunde kann man nur hoffen, dass das Einschaltsignal dann auch korrekt am Gerät ankommt, sonst wird man wohl die Hotline anrufen müssen, um ihn wieder freischalten zu lassen
kommt bestimmt spassig, wenn man gerade am Duschen ist und der Durchlauferhitzer zur Rettung des maroden Netzes gerade abgeschaltet wird

dann wird es sicherlich nicht lange dauern bis die ersten Elektro-Viren im Netz sind, also nicht wundern, wenn die Geräte verückt spielen und ständig an- und aus gehen
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18.02.2013 06:35 Uhr von fromdusktilldawn
 
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hm, statt die stromerzeugung intelligent zu steuern, wird hier das pferd von hinten aufgezäumt
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18.02.2013 06:39 Uhr von Finalfreak
 
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@jschlinb
Berechtigte Frage!
Aber auch umgehbar, wenn auf Mobilfunk gesetzt wird, kann man einen Jammer nutzen und das Signal zu unterbrechen.
Falls dLan verwendet wird, kann man evtl. einen Trafo davorsetzen, oder etwas, was die (hohen) Frequenzen abfängt/dämpft.
Da habe ich aber leider nicht viel Ahnung, hab mich damit nie befasst ;)
Oder aber, man baut das Bauteil einfach aus, oder brückt es.
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18.02.2013 07:56 Uhr von Biblio
 
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Man, die EU macht einfach, was sie will und ihr kuscht.
Ihr habt Nichts zu sagen, und müsst euch den ganzen Mumpitz gefallen lassen, nebenher bekommt ihr noch ein paar Nachrichten von den bösen Islamisten untergejubelt,
damits nicht zu eintönig wird und ihr wenigstens zwischendurch den illusorischen Eindruck erfahrt, dass die EU doch nicht so schlimm sein kann.

Und die EU sagt irgendwann: "Haaaalt, du willst keine 14 Stunden am Tag arbeiten und genau einmal am Tag um genau 9 Uhr deinen Urin abgeben? Oh guck mal, Du hast kein Licht mehr, warum hast Du kein Licht? Ja, die Leuchtdioden werden mit Urin betrieben"

Und ihr klatscht dann in die Hände und glaubt auch den allerletzten Unsinn.
Aber Hauptsache, der Islam verschont die modernen EU-Bürgenden mit seinen mittelalterlichen Weltansichten.


[ nachträglich editiert von Biblio ]

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