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Berlin: 16-Jähriger schwänzte 1.000 Mal die Schule - Behörden können nicht viel machen

Das Fernbleiben von der Schule ist in Berlin offenbar verbreitet. Ein 16-Jähriger aus Berlin-Reinickendorf hält mit über 1.000 Mal Schulschwänzen einen traurigen Rekord. Die Mutter bekam jetzt eine Anklage wegen Fürsorge- und Erziehungspflicht-Verletzung.

"Da ist das Kindeswohl meiner Ansicht nach massiv gefährdet. Dem Jungen fehlen ja Grundkenntnisse im Rechnen und Schreiben", zeigt sich Schulstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) entsetzt. Zuvor war der Teenager in Rheinland-Pfalz zu Hause, wo er ebenfalls kaum die Schule besuchte.

3.500 Schüler sind in Berlin hartnäckige Schulverweigerer. Die Behörden stufen sie als "Schuldistanzierte" ein. Sie haben mehr als zehn unentschuldigte Fehltage jährlich. 650 Schulpflichtige blieben sogar mehr als 40 Tage unentschuldigt fern. Oft münde Schuldistanz auch in einen Schulabbruch.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Schule, Jugendliche, Schulschwänzer
Quelle: www.tagesspiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2013 17:03 Uhr von fruchteis
 
+13 | -0
 
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Versteh ich jetzt nicht ganz. Ein Schuljahr hat im Durchschnitt 180 Schultage. Dann hätte der ja in zehn Schuljahren über fünfeinhalb Jahre geschwänzt!
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17.02.2013 17:09 Uhr von DarkBluesky
 
+7 | -17
 
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17.02.2013 17:28 Uhr von Atze2
 
+6 | -5
 
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"Behörden können nicht viel machen"

von wegen, die wollen einfach nicht.

Ist das Kindeswohl gefährdet darf das Jugendamt Kinder den Eltern entziehen. Mit 16 ist der Kamerad immerhin noch Schulpflichtig. Selbst die Schulbehörde hätte genug Möglichkeiten Warnschüsse an die Eltern abzugeben (z. B. Bußgeld).

Naja, im rot-rot-grünen Berlin wundert mich eh nix mehr. Und sowas will ne Hauptstadt sein.
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17.02.2013 17:40 Uhr von CrazyWolf1981
 
+9 | -3
 
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Soll sie doch. Name vermerken. Sollte jemals Hartz 4 etc. beantragt werden, ohne wenn und aber verweigern. Bei Ausländern dann über eine Ausweisung nachdenken. Solche sollten im Leben vom Staat keinen Cent bekommen. Die machen das doch weil sie genau wissen dass sie momentan ohne Arbeit und ohne Schule ein schönes Leben haben können. Und das MUSS sich ändern.
Das widert jeden an der täglich für sein Geld hart arbeiten muss und dann Abzüge hat um sowas durchzufüttern. Und wenn man schon Berlin liest ist die Frage zu welcher Gruppe die meisten Schwänzer gehören sicher einfach beantwortet.
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17.02.2013 17:49 Uhr von Atze2
 
+10 | -3
 
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ja @magnat66

wir sind alle Nazis, deshalb werden Braune Parteien immer bei Wahlen unter Sonstige geführt. Damit niemand weiß das man mit nichtmal 2 Prozent aller Stimmen Wahlen gewinnt.

Ich kann die Nazi-Keule nicht mehr hören.

Zitat: "Typisches BRD-Personal"
lese ich da etwa raus das Du nicht wahlberechtigt bist?
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17.02.2013 18:40 Uhr von umb17
 
+10 | -4
 
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wozu sollte ein Berliner denn zur Schule gehen? Die sinds doch schon lange gewöhnt, sich vom Rest der Republik durchfüttern zu lassen.
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17.02.2013 19:03 Uhr von architeutes
 
+3 | -1
 
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Das ist doch nicht nur in Berlin so ,das zieht sich durch die ganze Republik ,zu den oben genannten Problem kommen auch viele Kindermütter ,die sich gleich nach der Schule schwängern lassen um so der Arbeit aus dem Weg zu gehen.Das ganze Gebilde eines funktionierenden Sozialstaates ist doch gar nicht mehr finanzierbar ,und wer Arbeitslos wird darf das am eigenen Leibe spüren.Als Arbeitloser hätte ich einen dicken Hals wenn ich über diese Idioten lesen müsste, die rein gar nichts tun und die Lage verschlimmern.Oder die Chaoten mit ihrern Ziel den Staat zu stürzen ,(von dem sie sich ihr sinnloses Dasein finanzieren lassen) oder oder oder.
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17.02.2013 19:43 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -7
 
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@ tweety
Mich würde doch mal sehr interessieren, woher du wissen willst, welcher Abstammung dieser oder andere Jungen sind.
Erst schreibst du, man solle die Quelle genau lesen, um das herauszufinden, dann schreibst du, dass in der Quelle nicht darauf hingewiesen wird.
Und ja, natürlich hast du nichts gegen deinen türkischen oder italienischen Chef. Diese Leute haben dir ja gezeigt, dass sie würdig sind, hier zu leben. Weil´s grad so schön ist, mal wieder eines meiner Lieblingszitate:
"Bist du Deutscher, denken die Leute, dass du okay bist, bis du zeigst, dass du ein Arsch bist. Bist du Türke, denken die Leute, dass du ein Arsch bist, bis du zeigst, dass du okay bist."
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17.02.2013 20:14 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -5
 
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@ tweety
Wowi mit seiner Kuschelpolitik ist eben nicht in der Lage, seinen Laden sauber zu halten, aber Berlin wählt ihn ja bis jetzt immer brav wieder.
Ist doch erstaunlich, dass München einen höheren Ausländeranteil als Berlin hat, aber im Vergleich keine nennenswerten Probleme.
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17.02.2013 21:26 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -3
 
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@ tweety
Der Ausländeranteil in München liegt bei 24%.
http://www.sueddeutsche.de/...

Vielleicht solltest du dir deine eigenen Worte zu Herzen nehmen.
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17.02.2013 22:35 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Meine Vermutung ist eher, dass du Zahlen für Bayern statt für München erwischt hast. Die sind nämlich in der Größenordnung.

Egal wer nun Recht hat, ich fände vor allem eine sachliche Diskussion gut - ohne Vorschläge wie "nochmal zur Schule gehen" oder ähnliches.
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17.02.2013 23:20 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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@ Zuckerstange

Aber genau darum geht es doch. Warum sind die Migranten in Berlin "Problem-Migranten", während sich die Migranten in München relativ gut einfügen?

Wenn ich mir die Verteilung der Herkunftsländer der Ausländer in München (http://de.wikipedia.org/...) und in Berlin (http://de.wikipedia.org/...) anschaue, dann sehe ich da keine allzu großen Unterschiede.

Ich sehe auch keinen Grund, warum München für ausländische Studenten so viel attraktiver sein sollte als Berlin. Schließlich hat auch Berlin mehrere Universitäten mit hervorragendem nationalen wie internationalen Ruf.
Bei Geschäftsleuten kann ich das schlecht beurteilen, aber Berlin ist doch auch eine Weltstadt (in der ich erst geschäftlich war).

Für mich liegen die Gründe in erster Linie in der Politik, Justiz und Polizeiarbeit. In Berlin gibt es Kuscheljustiz, in München wird relativ hart durchgegriffen. Wenn es in Berlin in einem Bezirk "brennt", dann schickt man keine Polizisten mehr hin. In München schickt man wenn nötig so viele hin, wie man braucht, um aufzuräumen. So lernen die meisten Leute, die das erst noch lernen müssen, sich einigermaßen vernünftig zu benehmen. Und die, die es gar nicht lernen wollen, sitzen ein.
Und klar ist auch: Ausbildung bzw. Arbeit oder ein besseres soziales Umfeld helfen sehr, damit Leute nicht erst auf die schiefe Bahn geraten.
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18.02.2013 19:27 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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Wieso werden eigtl. Kommentare, die lediglich Fehlinformationen korrigieren, mit einem Minus bewertet?

@ zuckerstange

"Wie will man dagegen vorgehen?"
Z.B. stark verstärkte Polizeipräsenz oder auch Überwachungskameras.

"Politik und Justiz kann ich verstehen, aber die Polizei ist "nur" ausführende Gewalt (und das ist auch gut so)."
Es gibt bei der Ausführung durchaus einen Interpretationsspielraum. Selbst innerhalb einer Stadt werden verschiedene Reviere teilweise recht unterschiedlich geführt.

"Diese Angebote werden von bestimmten Volkszugehörigkeiten jedoch so gut wie gar nicht genutzt."
Wie gesagt, meines Erachtens sind die Herkunftsländer der Ausländer in Berlin und München recht ähnlich.

"Ich wünschte mir, das diese schwarzen Schafe auch beim Namen genannt werden dürfen, "
Was hindert dich? Und in welcher Form würdest du das tun? Herkunftsland? Damit würden die, die gut integriert sind und sich mustergültig verhalten, mit den wirklich schwarzen Schafen über einen Kamm geschert und Vorurteile weiter geschürt.

"Jeder hat die Möglichkeit seinen Wohnsitz in Deutschland zu ändern (ausgenommen Asylanten), um sein soziales Umfeld zu verbessern."
Eine Möglichkeit ist, dass sie sich die Mieten in diesen besseren Gegenden nicht leisten können.
Wieso aber nicht versuchen, die schlechten Gegenden besser zu machen? Bei hoher Kriminalitätsrate verstärkte Polizeipräsenz, bei vielen Jugendlichen ohne Ausbildung mehr Streetworker einsetzen und Jugendklubs einrichten, sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.
Du wirst sagen, das ist unrealistisch? In München war z.B. vor 15-20 Jahren das Viertel Hasenbergl ein sozialer Brennpunkt, um nicht zu sagen ein Ghetto. Inzwischen ist es zu einer beliebten Wohngegend geworden.
http://www.sueddeutsche.de/...

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