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Grippewelle: Von den Apotheken schamlos ausgenutzt

Für viele Menschen ist die zur Zeit herrschende Grippewelle eine Qual. Doch für die Apotheken scheint sie ein Geldsegen zu sein.

Das NDR-Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Markt" machte einen Test und führte Testkäufe durch. Vielfach wurden die Kunden unzureichend beraten und zu viele Arzneimittel verkauft.

"Da geht es nur ums Verkaufen und nicht um eine qualifizierte Beratung. Es scheint sich nichts verbessert zu haben", sagte der Pharmakologe Professor Roland Seifert von der Medizinischen Hochschule Hannover.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit / Medikamente & Heilung
Schlagworte: Medikament, Verbraucher, Apotheke, Grippewelle
Quelle: www.express.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2013 12:23 Uhr von Bildungsminister
 
+21 | -2
 
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Mich hats aktuell auch böse erwischt, aber eigentlich weiß man doch, dass man es so oder so nur abwarten und aussitzen kann. Bei schlimmen Fällen braucht es Antibiotika, aber der ganze andere Kram kann die Symptome am Ende nur lindern, kostet eine Menge Kohle, und wie viel davon Plazebo ist will ich gar nicht wissen.

Für mich gilt immer noch - Wenn möglich schlafen, gern auch schwitzen, viel Tee, und ansonsten wird es auch irgendwann wieder vorbei sein. Da muss man dann einfach durch, so nervig es auch sein mag. Früher hat man gesagt, dass so ne Grippe und Erkältung 3 Tage kommt, 3 Tage bleibt, und 3 Tage geht. Danach kann man sich gut richten, und alles darüber hinaus gehört eh zum Arzt, und nicht in die Apotheke!

Dass die Apotheken aktuell ihre Hochsaison haben ist doch nun wirklich nicht verwunderlich, und wie in der News auch schon erkannt, nichts wirklich Neues.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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17.02.2013 12:45 Uhr von Dracultepes
 
+12 | -4
 
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@Bildungsminister
Wir reden doch von Grippe oder? Und gegen Viren setzt du Antibiotika ein?

Oder habe ich dich falsch verstanden?

b2t

Sowas muss man auskurieren, man kann sich Schmerzmittel etc. pfeifen um die Symptome zu lindern. Mehr aber auch nicht.
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17.02.2013 12:48 Uhr von architeutes
 
+6 | -2
 
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Fieber sollte man eh nicht mit Medikamenten unterdrücken ,steigt die Temperatur auf über Normal, sterben die Viren ab.
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17.02.2013 14:58 Uhr von Gnarf456
 
+3 | -7
 
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Ich vermeide wenn möglich eh, in einer klassischen Apotheke zu kaufen, und gehe stattdessen zu DocMorris bzw. bestelle im Internet. Nicht nur billiger, man wird auch kompetenter und freundlicher beraten. Auf den Kassenbons bzw. Rechnungen stehen zu jedem Produkt (nicht nur Medikamente) Informationen zur Einnahme etc. Außerdem sind die Öffnungszeiten besser, Samstags machen hier die Apotheken um 13:30 zu, DocMorris erst um 18:00 Uhr.
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17.02.2013 16:05 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -0
 
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@ Dracultepes

Eines der größten Problem bei einer Grippe ist das geschwächte Immunsystem. Das läuft zwar auf Hochtouren, kann aber bildlich gesprochen nicht an allen Fronten kämpfen. Sehr viele Menschen haben deswegen während einer Grippe oder direkt danach mit einer bakteriellen Infektion, eine so genannte Sekundärinfektion, zu kämpfen.

Ich gebe dir Recht, die Grippe als solches bedarf keines Antibiotika, aber das bedeutet nicht, dass man es nicht bräuchte bei einer Grippe. Das kommt eben auf die Symptomatik an, und wenn eine Grippe zu lange bleibt, ist das meist ein Zeichen, dass es zu einer bakteriellen Infektion gekommen ist.
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17.02.2013 17:09 Uhr von Sonny61
 
+2 | -2
 
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Ich habe ein mal pro Jahr Schnupfen. Der dauert genau 3 Tage und ich nehme nur alte Hausmittel.
Punkt und Schluß!
Grippe hatte ich einmal nach einer Impfung - nie wieder!!!
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17.02.2013 19:26 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -0
 
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Naja vom Arzt bekommt man ja nichts mehr, weil die Krankenkassen nichts mehr bezahlen etc.

Und man wird vom Arzt in die Apotheke geschickt, damit man sich etwas selber holt..

Dann kommt halt sowas raus.
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18.02.2013 13:39 Uhr von Floppy77
 
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Von einer qualifizierten Beratung kann heute doch keine Apotheke mehr überleben, gibt ja auch zu viele davon. Bei uns unten auf der Allee gibt es mindestens 5 - 6 Apotheken und dann müssen sie auch noch mit dem Internet konkurieren.
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18.02.2013 22:59 Uhr von Timmer
 
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@architeutes
Viren sind keine Lebewesen, weil sie keine der 8 Faktoren besitzen, die ein Lebewesen definieren.
Sie reagieren nicht auf Reize, sie wachsen nicht (sind keine Zelle), keine Evolution, etc. daher ist man der Meinung, da Viren keine der Faktoren haben, dass sie nicht leben.

Also wie soll man etwas töten, was nicht lebt? Hitze ist denen doch völlig wurst.
Antibiotika geben Ärzte (wenn sie gut sind) nur dann, um abzuschirmen, da das Immunsystem geschwächt ist und Bakterien auch noch Schaden anrichten könnten.

Wobei man hier immer hinterfragen sollte und darf (Die meisten Bakterien sind auf manche Antibiotika eh schon immun).
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18.02.2013 23:38 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Ich hol mir meistens dann nur was gegen Halsschmerzen, ansonsten bei Erkältung oder Grippe: Heißes bad, Vitamine, schlafen und es einfach aussitzen. Den Rest macht das Imunsystem.
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19.02.2013 16:16 Uhr von ApothekerH
 
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Ein Drittel aller Apotheken kämpft derzeit gegen die Insolvenz an. Da gilt im Ernstfall : erst das Fressen dann die Moral, das ist menschlich.Die Art und Weise wie die Apothekeninhaber derzeit von der Politik ausgehungert werden, hingegen ist unmenschlich. Dann lieber Schließungsprämien und Sonderkündigungsrecht für die Ladenräume wie in Frankreich für überzählige Apotheken. Hierzulande werden tausende Apothekerfamilien sehenden Auges in den finanziellen Ruin getrieben und dann wundert man sich über solche "Zusatzverkäufe".

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