17.02.13 12:04 Uhr
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Jetzt soll er endgültig kommen: Mindestlohn soll eingeführt werden

Immer wieder wird darüber debattiert, ob in Deutschland ein Mindestlohn eingeführt wird oder nicht (ShortNews berichtete). Doch jetzt scheint es erstmals eine positive Nachricht zu geben.

Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion kündigte jetzt an, noch vor der Bundestagswahl mit der FDP zu reden. "Wir werden als Union noch einmal einen Versuch unternehmen, die FDP für einen tariflich vereinbarten Mindestlohn zu gewinnen", sagte er.

Genauer gesagt heißt das, dass es in Branchen, in denen es bislang keinen tariflichen Mindestlohn gibt, eine "allgemeine verbindliche Lohnuntergrenze" eingeführt werden soll.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: FDP, Union, Branche, Mindestlohn
Quelle: www.rp-online.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2013 12:08 Uhr von LucasXXL
 
+37 | -4
 
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Un wie hoch soll diese sein? Unter 9.50 braucht man da gar nix machen.
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17.02.2013 12:11 Uhr von kaysho
 
+28 | -0
 
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"...noch vor der Bundestagswahl mit der FDP zu reden."

Mein Gott, die reden doch schon seit Jaaahren darüber.

Vom Reden kann man sich nichts kaufen. Handelt endlich!!
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17.02.2013 12:15 Uhr von asianlolihunter
 
+5 | -49
 
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17.02.2013 12:29 Uhr von Jalex28
 
+23 | -2
 
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naja ein Mindestlohn von 9,50€ sollte schon drin sein..
darunter lohnt das arbeiten doch garnicht.
Oder soll ich etwa 12 Stunden pro Tag arbeiten damit ich kein Hart4 zum aufstocken beantragen muss?
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17.02.2013 12:44 Uhr von maxi91
 
+13 | -0
 
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was alles so erzählt wird im wahljahr, vor der wahl wird beraten und geredet und nach der wahl passiert dann nichts mehr,
aber genug glauben es und dann kriegt miss hosenanzug deren stimme
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17.02.2013 12:50 Uhr von yeah87
 
+8 | -1
 
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Cdu/csu fdp haben den Mindestlohn seit jahren abgelehnt der sollte damals 8.50 betragen.
Und kurz vor der wahl tatata
Wahrer spruch der fdp ich will da mal nicht auf die personnzeige aus deren mund das kam.

"Das untere drittel interssiert uns gar nicht erst ab oberen mittelfeld"



[ nachträglich editiert von yeah87 ]
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17.02.2013 12:56 Uhr von artefaktum
 
+11 | -0
 
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Stell dir vor, der allgemeine Mindestlohn kommt - und nichts passiert!

Davor fürchten sich Mindestlohngegner am meisten.
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17.02.2013 12:59 Uhr von tsunami13
 
+6 | -5
 
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Wird Pfusch werden. Entweder wedens 1,24 €/Stunde, Oder aber es werden 12 € fesgelegt und im kleingeruckten steht dann pro Tag oder aber es werden irgendwas um 8 € festgelegt und dann im Kleingedruckten steht. Mindesarbeitszeit 120 Stunden/Woche für mindestens 56 Jahre.

Oder aber nach der Wahl wids vergessen oder auf die Tagespunktlise gesetzt, für die nächsten 4 Jahre.
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17.02.2013 13:02 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+8 | -0
 
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"Wir werden als Union noch einmal einen Versuch unternehmen, die FDP für einen tariflich vereinbarten Mindestlohn zu gewinnen", sagte er."

Heisst im Klartext, dass sie kurz vor den Wahlen noch auf Wählerfang in andere Lager gehen lol

Wenn die "Christ"-Partei was von Mindestlohn erzählt, dann schwebt ihr da so etwas vor Augen....

http://www.focus.de/...

Hat sich denn noch keiner gewundert, warum die keine Angaben zu der Höhe des angestrebten "Mindestlohn" machen ? lol
Alles nur Wahlkampfgesabbel und Klauerei in andern Lagern, denn dort gibt es auch dumme Menschen, die man für sich gewinnen kann, man muss einfach nur das erzählen, was diese Parteien auch erzählen, dann klappts vieleicht auch mit einer Koalition, wenn die Punkte am Ende doch nicht ganz reichen lol

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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17.02.2013 13:08 Uhr von magnificus
 
+11 | -1
 
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Es wird nie mehr gelogen, als vor Wahlen.
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17.02.2013 14:23 Uhr von xyr0x
 
+19 | -2
 
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12 Euro\h Brutto Mindeseinkommen halte ich für ein MUSS.
Wir haben das schon längst in der Firma eingeführt und wir haben KEINEN Mitarbeiter der nicht zu 100% hinter der Firma steht.

Beispiel ist ein Projektteam. Unsere Mitarbeiter verdienen dort 2350 Brutto + Bonus, es läuft wie frisch geschmiert. Die Partner- bzw eigentl. Konkurenzfirma zahlt für die gleiche Arbeit 1500-1800 Brutto. Wenn ich dort auf Besuch bin, höre ich nur unzufriedene Stimmen.

Ich als Geschäftsführer (seit 6 Jahren) bin der Meinung, ein Mitarbeiter muss das verdienen, damit er ordentlich leben kann. Wenn ein MA sich sorgen machen muss sich am Ende des Monats kein Brot mehr kaufen zu können dann habe ich als Arbeitgeber versagt.

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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17.02.2013 15:04 Uhr von Warpilein2
 
+3 | -0
 
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@ xyr0x

Leider sehen das nicht alle so, ich weise da nur gerade mal auf Amazon hin oder die ganzen Sklavenbetriebe .... aber selbst Große Firmen die hier in der gegend noch ohne Sklavenbetriebe Arbeiten zahlen maximal 7,50€/h (Brutto für einen Schaler) da kann man sich dann ausrechnen was am ende Übrigbleibt ... ALG II aufstocken ....
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17.02.2013 15:04 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -8
 
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xyr0x das wird wohl nicht gehen, du kannst doch keinen ungelernten Hilfsarbeiter für 12 Euro einstellen???? Das heißt es gibt noch mehr Arbeitslose und die Facharbeiter müssen 50 Stunden schruppen!
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17.02.2013 15:05 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -1
 
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@ JohnKlautPickert das ist doch ein Witz, wenn jetzt schon kaum einer unter 6 Euro arbeiten geht.
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17.02.2013 15:12 Uhr von xyr0x
 
+9 | -1
 
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@LucasXXL, und wie das geht... Die Arbeit div. MAer zeigt mir das. Es ist eine Frage der Effektiven Schulung. Langfristig gesehen. Selbst die Zeitarbeitsfirmen bekommen für einen Hilfsarbeiter mind. 22-30 Euro die Stunde NETTO. Entsprechend kann der Satz gezahlt werden.

Wir haben 5 Langzeitarbeitslose 40+ als Quereinsteiger im techn. Bereich eingestellt. Ich kann mich hier nicht beschweren.
Die Facharbeiter finden bei uns auch Ihren Platz. Natürlich mit Lohnunterschieden. Aber 12,00 Brutto\h das ist für uns ein Muss. Natürlich würde das einer auch für 1700 Euro monatl. tun, aber dann habe ich einen unzufriedenen MA, ich bin unzufrieden und die Arbeit beim Kunden lässt zu wünschen übrig. Es ist ein Kreislauf und nicht ich als Geschäftsführer stehe an oberster Stelle, das sind die Mitarbeiter, denn die Mitarbeiter sind das Glied das über Erfolg oder Niederlage entscheidet...

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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17.02.2013 15:19 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -5
 
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Ich denke Mindestlohn ist ein schwieriges Thema.
Ich denke es sollte nicht Branchen bezogen sein, aber ggf. regionale Unterschiede geben.

Harz4 als Mindestlohn anzusehen halte ich für falsch Das ist zu wenig. Aber auch ist Klar das es wenig Sinn macht wenn der Mindestlohn in München und in Görlitz gleich hoch ist.

Ich finde es sollten mindesten 20 % mehr als ALGII sein.
Das ist mit Wohnung hier ca. 700 €, also wären 6,50 € ok. ggf 7 €.
Das ist wenig, aber es ist wichtig das eine untere Linie gezogen wird, die besagt weniger geht nicht. Das ist die Kohle für jemanden der null Erfahrung hat, und nichts gelrnt hat, es ist die unterste Linie.

Wer 9,50 € fordert, der verhindert damit einen Mindestlohn.
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17.02.2013 15:28 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -2
 
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@ xyr0x was heisst hier 22-30 Euro die Stunde NETTO, hast du schon die Lohnkosten und die Provision der Zeitarbeitsfirma abgezogen? Wenn Amazon 30 Euro zahlt sind da auch die Lohnkosten drinn. Also würde netto 10 Euro bei rauskommen!
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17.02.2013 16:04 Uhr von xyr0x
 
+5 | -0
 
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@ LucasXXL, gehen wir vom Durchschnitt 25 Euro NETTO\h aus. 165h im Monat sind 4125,- Netto die der AG bekommt.
Davon gibt er 12Euro\h and en Arbeitgeber sind 1980 Brutto für den Arbeitgeber bei 165h\monatl.. Wir runden auf 2000 auf. Der AG hat mit Lohnnebenkosten. Rechnen wir etwas mehr und nehmen ca. 30%. Dann haben wir Fixausgaben von 2600 Euro.
4125 - 2600 bleiben 1525 die der AG über hat. Davon bildet er Rücklagen, denn der Arbeitnehmer will auch noch Urlaub, in der Zeit bringt er proaktiv kein Geld. Gehen wir von 25 Urlaubstagen aus, muss der AG 1,75 Monatslöhne zurückhalten um die 25 Tage Urlaub bezahlen zu können. Entsprechend bleibt nach einem Jahr vor Steuer 15250 Euro Gewinn. Hier gehen noch Kleinigkeiten für Verwaltung und anderes ab womit wir von einem Gewinn von 10.000,00 Euro ausgehen. PRO MA. Rechne das mal für die großen Zeitarbeitsfirmen aus....

Für Krankheitsaufälle bekommt ein AG 80% von der KV zurück wenn er die U1 Umlage von 1,3% bezahlt. Hier gibt es also keine großen Ausfälle..


[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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17.02.2013 16:05 Uhr von D_C
 
+5 | -1
 
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LOL, der Lucas mal wieder.........
Annähernd 12€ Bturro sind aufm Bau fast schon selbstverständlich für einen ungelernten.
Natürlich sind angeblich selbständige wie du da anderer Meinung und zahlen ihren ungelernten Kräften vielleicht gerade mal 7€ Brutto, damit die auch ja die Lohnnebenkosten, auf denen man gerne rumreitet, niedrig bleiben und die eigene Gewinnmarge möglichst hoch.
Asoziale Arbeitgeber machen das zuhauf....
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17.02.2013 16:08 Uhr von xyr0x
 
+3 | -1
 
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Der AG hat also trotz 12Euro\h noch mehr Nettogewinn als der AN.

Wenn das der Staat nicht weiß auszurechnen, dann darf er sich gerne bei mir melden...

Sry, habe oben im zweiten Satz AG mit AN vertauscht..

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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17.02.2013 17:08 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@JohnKlautPickert

"Wenn 5 Euro Mindestlohn sind, wer zahlt dann seiner Putzfrau noch 6 Euro?"

Heute gibt es keinen Mindestlohn, wer zahlt dann einer Putzfrau mehr als 0 €?

Neee ernsthaft, mehr als den Mindestlohn zahlt der der mehr als die Mindestleistung möchte. Der auf Zuverlässigkeit und nüchternes erscheinen zur Arbeit wert legt.


Ich bin für einen Mindestlohn, aber genauso zu einem verpflichtenden Branchentarifvertrag, damit Firmen die fair zahlen nicht von Lohndrückern vom Markt gefegt werden.
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17.02.2013 17:11 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@xyr0x
"Für Krankheitsaufälle bekommt ein AG 80% von der KV zurück wenn er die U1 Umlage von 1,3% bezahlt. Hier gibt es also keine großen Ausfälle.."

Meines wissens nach erst nach 6 Wochen Krankheit am stück springt die KV ein.
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17.02.2013 17:38 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@Xyr0x
Hört sich vorbildlich an, weiter so :)

Gibt schon genug Asis da draussen, die sich hinter ihrem "Arbeitgeber"-Kittel verstecken und die Mitarbeiter nur als Mittel zum Zweck sehen, eher "Kostenfaktor" mehr nicht ^^
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17.02.2013 18:07 Uhr von Maaaa
 
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Gähn.....da tut sich nichts mehr bis zum 22.09.2013
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17.02.2013 18:39 Uhr von xyr0x
 
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@Bud_Bundyy , es gibt da verschiedene Modelle bei der U1 Umlage. Je nachdem zahlt man als AG entsprechend mehr.

Es gibt aber auch viele die die garnicht bezahlen...

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