17.02.13 09:59 Uhr
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Die Schweizer stimmen über Managergehälter ab

Die Ausgabe von Aktien im Wert von 71 Millionen Franken als Bonuszahlung an Brady Dougan hat 100.000 Bürger dazu bewegt ein Referendum einzuleiten. Am 3. März können die Schweizer dafür stimmen, die Gehälter der Top-Manager von den Aktionären bestimmen zu lassen.

Der Entwurf sieht vor, keinen Bonus mehr bei Vertragsabschluss zu zahlen und bei schweren Vergehen eine Haftstrafe von bis zur drei Jahren zu vergeben. Damit will man verhindern, dass Manager in kurzer Zeit Riesen-Gehälter kassieren. Die Gehaltskontrolle könnte auch negative Folgen nach sich ziehen.

Die Schweiz hätte damit im internationalen Vergleich die strengsten Regeln für die Wirtschaft. Sie würde wichtige Vorteile im internationalen Wettbewerb verlieren. Das will Economiesuisse (Dachverband der Schweizer Wirtschaft) mit einer acht Millionen Franken teuren Gegeninitiative verhindern.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweizer, Volksabstimmung, Managergehälter, Bonuszahlung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2013 10:01 Uhr von Allmightyrandom
 
+9 | -1
 
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Die Schweizer machen uns Demokratie vor...
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17.02.2013 10:34 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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Dann verlassen doch die ganzen Leistungsträger die Schweiz und gehen ins Ausland! ;-)
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17.02.2013 10:54 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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@ artefaktum

Ach, das würde nie passieren. Siehe die Reichensteuer in Frankreich.


Oh, warte. Doch, genau das würde passieren. Siehe die Reichensteuer in Frankreich....
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17.02.2013 10:56 Uhr von artefaktum
 
+2 | -1
 
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@Perisecor

Lies doch bitte erst mal die News genau, bevor du hier kommentierst.
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17.02.2013 11:09 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ artefaktum

Ich habe die News und auch deinen Kommentar selbstverständlich gelesen.

Führt man Restriktionen ein, suchen sich die entsprechenden Leute eben andere Länder. Das war in Frankreich so und wird auch in der Schweiz so sein.
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17.02.2013 11:51 Uhr von artefaktum
 
+1 | -1
 
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@Perisecor

"Führt man Restriktionen ein, suchen sich die entsprechenden Leute eben andere Länder. Das war in Frankreich so und wird auch in der Schweiz so sein."

Dann lassen wir es doch mal drauf ankommen. Wenn das Gesetz durch ist, sprechen wir uns in zehn Jahren noch mal. In der Theorie kann ich alles behaupten.
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17.02.2013 12:02 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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@ La_Brador

Ist auch egal. Mit so was lässt sich keiner mehr für dumm verkaufen. Daran siehst du wie schwach die Argumentation ist, dass man seit Jahren die gleiche alberne Ausrede benutzt.

Das ist wie bei der Finanztransaktionssteuer. Angeblich für die Finanzindustrie gar kein Problem, weil die dann einfach woanders hingeht und der normale Bürger angeblich für das alles aufkommen müsste. Die gleiche stumpfe Argumentation, die Leute für dumm zu verkaufen.

Die Reihe ließe sich fortführen: Mindestlöhne, etc.
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17.02.2013 15:17 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ La_Brador

Offizielle Zahlen gibt es nicht, den verkauften Gebäuden nach, sowie den gestiegenen Bewerbungen in anderen Ländern, wohl um die 400-500.

Das sind bei etwa 1000 durch die Reichensteuer betroffenen Personen aber auch nur 40-50%. :D

Vgl. http://www.dailymail.co.uk/...

http://www.spiegel.de/...



So viel also zu deiner und artefaktums linker Theorie, dass höhere Steuern niemanden zum Gehen bringen. Die Realität widerspricht nämlich euren Aussagen.
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18.02.2013 02:41 Uhr von Maaaa
 
+1 | -0
 
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Wenn wir das in Europa übernehmen, USA hat schon strengere Auflagen eingeführt, dann gilt das Argument nicht mehr.

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