16.02.13 14:19 Uhr
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Aufzeigen von Sicherheitslücken strafbar? - Erste Geldstrafe verhängt

Henk Krol, ein niederländischer Abgeordneter des Parlaments wurde wegen dem Eindringen in ein Computer-System zu einer Geldstrafe verurteilt. Als Chefredakteur von "Gay Krant" wollte er auf ein Sicherheitsproblem hinweisen.

Dafür nutzte er Login-Daten, die ein Patient bei einem Arzt aufgeschnappt hatte. Somit wollte er auf den leichtfertigen Umgang mit Zugangsdaten hinweisen und auf den Missstand, dass in einem solchen Fall kein System zur Abwehr des Zugriffs existiert.

Er lud Akten herunter, anonymisierte diese und informierte mit den Dokumenten den Betreiber der Plattform sowie einen Fernsehsender. Das Gericht verurteilte jedoch den damaligen Journalisten zu einer Geldstrafe. Das Urteil könnte für Sicherheitsforscher jedoch zu einem Problem werden.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hacker, Niederlande, Geldstrafe, Journalist, Login
Quelle: winfuture.de

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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16.02.2013 19:12 Uhr von bigJJ
 
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Ist ja mit dem Hackerparagraphen im Endeffekt hier genauso...
wobei ich das da oben nicht als "Sicherheitslücke" bezeichnen würde. Da war nur ein Arzt unaufmerksam, oder was weiß ich...

Hätte der Patient die Logindaten über eine SQL-INjection im Frontend der "Plattform", dann wäre es eine Sicherheitslücke.

In DE würde das natürlich trotzdem als Terrorismus durchgehen xD

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