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Schleswig-Holstein: Wegen Bodenspekulation steigen die Ackerland-Preise massiv

Ackerland wird in Schleswig-Holstein immer teurer. Zum einen wird damit gezielt Bodenspekulation betrieben, zum anderen ist der Bedarf riesig. Die Autobahn 20 (1.600 Hektar), Windräder und Stromleitungen verbrauchen enorme Bodenressourcen. Gleichzeitig muss Ausgleichsfläche geschaffen werden.

"Pacht- und Bodenpreise sind in solch astronomische Höhen geklettert, dass die Höfe sich betriebswirtschaftlich nicht mehr rechnen", macht die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) auf das Problem aufmerksam. Deshalb brauche es eine Reform des Bundesnaturschutzgesetzes.

Einige wenige Bauern können das Ackerland zu einem guten Preis verkaufen, vor allem, wenn Infrastruktur gebaut wird. Ein Großteil jedoch muss immer höhere Pachtpreise zahlen. Top-Lagen kosten schon 40.000 Euro pro Hektar, auf Fehmarn zahlte ein Bauer gar 60.000 Euro für den Hektar Ackerboden.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bauer, Schleswig-Holstein, Preise, Ackerland
Quelle: www.ln-online.de

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16.02.2013 10:08 Uhr von no_trespassing
 
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Es ist vor allem eines: Ein Indikator, dass die Finanzelite dem Geld keinen Wert mehr beimisst. Es ist pure Inflation im Gange, die Preissteigerung liegt bei 10% - offiziell bei gelogenen 3%, um die Leute zu verdummen. Aber die Reichen sind ja nicht blöd - die wissen, was Sache ist und schichten ihre Euros in alles um, was nach Sachwert aussieht. Jahrelang war Ackerland scheißegal, heute greifen die Anleger nach allem, was anfassbar ist. Nur Lieschen Müller guckt mit ihren Euro hinterher dumm.

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