15.02.13 18:46 Uhr
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Nie mehr ein Bluescreen: Forscher entwickeln einen Computer, der nicht mehr abstürzt

Forscher am University College London wollen jetzt einen Computer entwickelt haben, der eine richtige Sensation wäre: Denn der Computer kann angeblich nicht mehr abstürzen.

Der "systematische Computer", so seine Bezeichnung, ahmt "die in der Natur vorfindbare Zufälligkeit nach, um sich durch das Reparieren von korrumpierten Daten von Zusammenbrüchen zu erholen", so die Wissenschaftler.

Genaue technische Details wollen die Erfinder demnächst auf einer Konferenz verraten.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Forscher, Computer, Bluescreen, Absturzsicher
Quelle: www.krone.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2013 18:46 Uhr von spencinator78
 
+1 | -9
 
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Klickt einfach mal auf die Quelle, da gibt es mehr Infos. das ist echt umfangreich und ziemlich kompliziert.
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15.02.2013 19:06 Uhr von Kanga
 
+1 | -3
 
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ja genau..
bringt nem PC doch noch bei...wie man eigenständig denkt...
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15.02.2013 19:13 Uhr von JustMe27
 
+8 | -1
 
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Leider konnte man ihn nicht besichtigen. Er war grade am neu starten^^
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15.02.2013 19:17 Uhr von svhelden
 
+4 | -2
 
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Ist doch im Prinzip nichts anderes als ein Cluster. Wenn ein Knoten abstürzt, machen die anderen weiter. Und wenn die Software fehlerhaft ist, machen alle Knoten den gleichen Fehler. Und wenn ein Treiber falsch programmiert ist (die häufigste Ursache für Bluescreens unter Windows), dann stürzen alle Knoten ab, die diesen Treiber verwenden.
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15.02.2013 19:17 Uhr von Sonny61
 
+1 | -1
 
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Das macht dann ja keinen Spass mehr - so wird es ja langweilig!
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15.02.2013 20:09 Uhr von zabikoreri
 
+1 | -2
 
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Und wenns trotzdem nicht richtig funktioniert - einfach von Hand neu starten. Bei Windoof eine immer wieder funktionierende ´Schnellreparatur´. ;)
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15.02.2013 21:06 Uhr von Pixwiz
 
+4 | -0
 
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..meiner steht einfach auf nem stabilen tisch... ;)
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15.02.2013 22:53 Uhr von kingoftf
 
+1 | -3
 
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Nie mehr ein Bluescreen: Forscher entwickeln einen Computer, der nicht mehr abstürzt

Einfach kein Windows installieren und schon klappt es
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15.02.2013 23:03 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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Nie mehr Bluescreen!

Und welche Farbe haben die jetzt verwendet?
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15.02.2013 23:35 Uhr von Retrogame_Fan
 
+1 | -1
 
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Dieses Bild... Wie haben die mich fotografiert?!
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16.02.2013 23:54 Uhr von dinexr
 
+0 | -0
 
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Aus dem Artikel:

"Auch wenn es sich so anfühle, als ob ein moderner Computer mehrere Anwendungen gleichzeitig ausführe, wende er sich in Wahrheit nur blitzschnell abwechselnd den einzelnen Programmen zu, hole eine Aufgabe aus dem Speicher, führe diese aus und lege das Ergebnis wieder im Speicher ab, ehe er sich der nächsten Aufgabe zuwende, so Bentley. Große Zahlenmengen ließen sich so leicht bewältigen, aber eben nicht gleichzeitige Arbeitsabläufe."

Naja, das ist wohl spätestens seit Mehrkernprozessoren nicht mehr ganz richtig. Solche Taskwechsel passieren zwar immernoch, wenn mehr Tasks vorhanden sind, als Prozessoren/Kerne (was quasi immer der Fall ist), dennoch kann man explizit parallele Abläufe programmieren, die auch echt parallel ausgeführt werden.

Ansonsten hat svhelden schon Recht - solche Mechanismen werden schon in verteilten Systemen angewandt. Man kann ein Mehrkern/Prozessor-System auch als ein solches auffassen und die Mechanismen darauf übertragen. Das neue daran sind dann aber nicht die Techniken, sodern die Umsetzung auf ein einziges System.

[klugscheiss]
Und selbst dann stürzen die Dinger trotzdem noch ab - können sich aber (evtl.) wieder selbst erholen.
[/klugscheiss]

Ein anderer Ansatz sind Microkernel. Das sind Kernel, die auf kleine Module runtergebrochen werden, sodass deren Korrektheit mathematisch bewiesen werden kann. Bottom-up kann man die Korrektheit von Zusammenschlüssen zeigen. Allerdings ist es ziemlich schwer die Kommunikation von so vielen autonomen (und natürlich komplizierten) Modulen korrekt zu steuern - und vorallem auch aufwändig, sodass einiges an Overhead entsteht.

Wenn man heute ein (möglichst) absturzfreies System haben will, sollte man sich ein Linux-System anschaffen mit gut unterstützter Hardware. Linux ist sicher auch nicht unfehlbar, aber wenn man wirklich mit Hardware arbeitet, die als gut unterstützt gilt (das schließt proprietäre Treiber i.A. aus), kommen Abstürze quasi nie vor.

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