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Meinung: Die Finanztransaktionssteuer - ein ausgeklügeltes Schneeballsystem

Die neue Finanztransaktionssteuer wurde eingeführt, um die desaströsen finanziellen Folgen der Finanzkrise zu dämpfen und die Banken in die finanzielle Pflicht zu nehmen. Außer Acht gelassen werden jedoch laut Blog-Autor Alexander Dill die negativen Auswirkung dieser Steuer auf den Arbeitsmarkt.

Unter anderem werde Anlegern der Ankauf von Staatsanleihen der europäischen Länder schmackhaft gemacht, der Kauf von Aktien jedoch erheblich erschwert. Unternehmen werde dem Artikel zufolge auf diese Weise die Möglichkeit genommen, sich frisches Kapital zu beschaffen, welches zur Zeit dringend benötigt werde.

Am Ende stehen laut Dill Unternehmen, die neue Innovationen und Investitionen nicht finanzieren können. Die Schaffung dringend benötigter Arbeitsplätze in der Eurozone bleibe somit auf der Strecke.


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WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Gesetz, Finanzkrise, Transaktionssteuer, Schneeballsystem
Quelle: www.heise.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2013 12:59 Uhr von ROBKAYE
 
+5 | -2
 
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Zitat von Telepolis:

"Die inzwischen 30 Millionen Arbeitslosen in Europa benötigen keine Strafzölle auf Aktien, sondern neue Unternehmen, die nur mit Risikokapital für Social Entrepreneurship entstehen können. Leider gehen die neuen Steuern nicht dorthin, sondern versickern in den systemisch korrupten Versorgungseinrichtungen der EU und ihrer Mitgliedsstaaten. Wann gehen die Menschen Europas für neue soziale Unternehmen auf die Straßen?"
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15.02.2013 13:22 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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>>So sind nicht nur neu ausgegebene Staatsanleihen, sondern auch Stützungskäufe von Altanleihen sowie Transaktionen der Europäischen Zentralbank und des ESM von der Steuer ausgenommen.>>

Diese einseitige Begünstigung zeigt die ganze Bigotterie. Weil sich die Staaten sonst nicht mehr finanzieren können. Es ging nicht darum den Spekulanten das Handwerk zu legen, sondern den renditestärkeren AGs das Investitionskapital abzusaugen.

Denn natürlich investieren die Anleger lieber in eine BASF, die 5% pro Jahr bringt als in deutsche oder frz. Staatsanleihen oder südeuropäische, bei denen man noch 80% Abschreibung vornehmen darf.
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15.02.2013 13:25 Uhr von Ah.Ess
 
+4 | -1
 
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Aber die Banken so weiter machen lassen, wie bisher ist ok oder was soll mir die Nachricht sagen?

Nagut hier regiert eh nicht mehr die freie Meinung, sondern nur noch das Geld. Wenn die Banken zu sehr im Schuh drücken würde, dann gäbs die Steuer auf unbestimmte Zeit nicht.
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15.02.2013 13:54 Uhr von Iceman2163
 
+3 | -0
 
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was denn das für müll, warum sollte das arbeitsplätze kosten bzw. unternehmen hindern aktien zu kaufen/verkaufen. die transaktionssteuer ist sehr gering und macht sich erst bei besonders vielen transaktionen bemerkbar z.b. bei den daytradern oder dem hochgeschwindigkeitshandel, bei dem im minutentakt milliarden hin und her geschoben werden. aber nun pauschal zu sagen, dass die firmen deswegen kaum noch neuemissionen oder kapitalerhöungen machen können ist quatsch und reine panikmache.
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15.02.2013 14:02 Uhr von vmaxxer
 
+7 | -1
 
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Völliger Blödsinn.
Das einzige wo die Steuer ins Gewicht fällt ist beim schnellen handeln. Bei längerfristigen (also echten) Investitionen fällt das nicht ins Gewicht.

Ich schätze da hat ein Lobbyverband gute Arbeit geleistet. Dieser automatisierte Handel mit Wertpapieren schafft keine Arbeitsplätze. Eher im Gegenteil. Es wird bei dem handel nicht auf die Firma geschaut sondern rein auf die Werte. Aktien werden gekauft und wenn sie ein wenig im Wert steigt wird sie direkt wieder verkauft.
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15.02.2013 15:51 Uhr von Amalek
 
+3 | -1
 
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Warum hören wir diesem arbeitsscheuen, asozialen, verbrecherischen Finanzpack eigentlich noch zu...? Die vernichten doch seid Jahrzehnten Arbeitsplätze um an höhere Dividenden zu kommen....

Diese Schädlinge gehören für den Rest ihres Lebens in ein Arbeitslager... dort werden sie lernen dass Geld nicht arbeiten kann... das können nur Menschen !!!
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15.02.2013 17:42 Uhr von Graf_Kox
 
+5 | -0
 
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@vmaxxer:

Schön dass es jemand verstanden hat. In der Tat leistet die Lobby hier konzentrierte Arbeit. Komisch auch dass die Banken jahrelang dagegen angekämpft haben, wenn es doch angeblich die Kleinsparer trifft und eh alles weitergereicht wird...

Es ist der hochfrequente Handel der hier angegriffen wird und genau das schmeckt den Banken nicht. Daher diese Kampagnen gegen die Steuer.
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15.02.2013 18:07 Uhr von wettoffice
 
+2 | -0
 
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@Autor:
"Die neue Finanztransaktionssteuer wurde eingeführt"??? Hab ich da was verpasst? Meiner Meinung nach soll die erst noch eingeführt werden, oder?

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