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Bayern: HIV-positiver Gastronom bekommt eigene Todesanzeige zugeschickt

Tobias G. (Name geändert) wollte in seinem Heimatdorf im Bayerischen Wald eine Gaststätte eröffnen, doch schon bald wurden dem HIV-positiven Homosexuellen Steine in den Weg gelegt.

Zunächst zog sich die Bank zurück, die anfangs einen Kredit versprach. Dann kamen Drohbriefe, in denen stand, dass man keine "schleichende Infizierung" wolle und schließlich sendete man ihm seine eigene Todesanzeige zu.

Tobias G. kann die Aufregung nicht verstehen, das HI-Virus schlummert in ihm und ist eingedämmt. Er ist zu 99,99 Prozent nicht ansteckend, dennoch machte sich im Dorf diese Hysterie breit und er gab seinen Traum von einer Gaststätte dort nun auf.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, HIV, Diskriminierung, Homosexueller, Gastronom, Todesanzeige
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2013 13:31 Uhr von barryW
 
+8 | -7
 
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@McVit

thats not just life...

...thats (mostly) Bayern.... engstirniges Pack
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15.02.2013 13:59 Uhr von Leimy
 
+3 | -0
 
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Natürlich sollte man mit so einer Infizierung nicht spaßen. Aber ich denke, es wird dort ziemlich genaue Richtlinien geben, wann er einen entsprechenden Gesundheitspass bekommt, den man in der Gastronomie benötigt. Wenn die dabei keine Gefahr sehen, sehe ich auch keine.
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15.02.2013 19:14 Uhr von Maaaa
 
+1 | -2
 
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16.02.2013 09:21 Uhr von Nasa01
 
+1 | -2
 
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Jeder der in einer Gaststätte arbeitet braucht ein Gesundheitszeugnis.
Wer mit einer ansteckenden Krankheit wie Aids oder Hepatitis infiziert ist wird ein solches Zeugnis nicht bekommen.
Ergo .... darf der Wirt in seiner eigenen Gaststätte noch nicht mal ein Bier einschenken.
Das heißt: Er braucht für jeden Pfurz extra Personal. Das rechnet sich nicht. Deshalb mach die Bank einen Rückzieher.

Ich hätte kein Problem damit ein Gasthaus zu betreten in dem der Wirt homosexuell ist.
Wohl aber wenn der Wirt (homo-oder nicht) Aids hat.

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